Dies ist der dritte Artikel zu Simbabwe und dem strategisch
wichtigen Sieg von Mugabe. Wir dürfen uns nicht kirre machen lassen
von dem Gejohle und Geheul der Medien, in das ja schändlicherweise
Leute, die sich links nennen, mit einstimmen. Nützliche Idioten, die
nicht begreifen (oder gar nicht wollen), dass sie von denen, denen
die Felle davon schwimmen (Garikai hat sie im gestrigen Artikel
genannt) instrumentalisiert werden. Die immer noch nicht begriffen
haben, dass 'unsere' Medien notorische Lügner sind (von den
Politikern ganz zu schweigen). Dabei brauchten sie sich nur das
Programm des sauberen Herrn Tsvangirai anzuschauen: Wiederherstellung
der 'Freundschaft' mit dem Westen, 'freie Marktwirtschaft', westliche
'Ratgeber' für die Armee und Investitionen etc. Und das inmitten der gewaltigen
US-Kampagne unter Führung von AFRICOM zur völligen Unterwerfung
Afrikas. Im Augenblick gibt es nur zwei Bastionen des Widerstands
gegen die finsteren US-Machenschaften: das ist Simbabwe und Eritrea.
Und diese beiden Länder werden mit allen Mitteln verteufelt. Wer
sich darauf einlässt, reiht sich ein in die Phalanx der Rassisten,
Neo-Kolonialisten und Imperialisten.
Im übrigen zeigt diese Wahl im Vergleich zu den Wahlen in
Venezuela, wo mindestens ebenso viel auf dem Spiel stand oder sogar
noch mehr (wenn man sich das Programm des Oligarchen Henrique
Capriles anschaut), die Wähler in Simbabwe ein größeres
politisches Bewusstsein zeigten als jene in Venezuela, die Nicolás
Maduro nicht den erhofften Erdrutschsieg verschafften.
Wichtig ist, hier sich den wahrhaft demokratischen Prozess anzuschauen, wie eine neue Verfassung gemeinsam mit der Opposition und dem Volk geschaffen und durch Referendum gutgeheißen wurde. Durften wir jemals per Referendum einer Verfassung zustimmen?
Wichtig ist, hier sich den wahrhaft demokratischen Prozess anzuschauen, wie eine neue Verfassung gemeinsam mit der Opposition und dem Volk geschaffen und durch Referendum gutgeheißen wurde. Durften wir jemals per Referendum einer Verfassung zustimmen?
Imperialistische Staaten missachten die von der AU, der SADC, und COMESA gut geheißenen Wahlen
Abayomi Azikiwe
6. August 2013
Simbabwe hat am 31. Juli national harmonisierte Wahlen abgehalten,
die Präsident Robert Mugabe wieder ins Amt brachten zu seiner
siebten Amtsperiode seit der Unabhängigkeit 1980. Die Zimbabwe
African National Union Patriotic Front (ZANU-PF) Partei gewann über
zwei Drittel der Sitze in der Nationalversammlung, was ihr die
Möglichkeit gibt, eine eigene Regierung zu bilden.Die ZANU-PF hatte in einer Koalition mit zwei Fraktionen der westlich unterstützten Oppositionspartei 'Bewegung für demokratischen Wechsel', MDC-T und MDC-M, gearbeitet. Die Koalition-Regierung ging aus der Krise nach den Wahlen von 2008 hervor, wo es Streit über das Wahlergebni gegeben hatte.