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Donnerstag, 8. August 2013

SIMBABWE: US-gestüzte Opposition besiegt – ZANU-PF gewinnt Erdrutschsieg


Dies ist der dritte Artikel zu Simbabwe und dem strategisch wichtigen Sieg von Mugabe. Wir dürfen uns nicht kirre machen lassen von dem Gejohle und Geheul der Medien, in das ja schändlicherweise Leute, die sich links nennen, mit einstimmen. Nützliche Idioten, die nicht begreifen (oder gar nicht wollen), dass sie von denen, denen die Felle davon schwimmen (Garikai hat sie im gestrigen Artikel genannt) instrumentalisiert werden. Die immer noch nicht begriffen haben, dass 'unsere' Medien notorische Lügner sind (von den Politikern ganz zu schweigen). Dabei brauchten sie sich nur das Programm des sauberen Herrn Tsvangirai anzuschauen: Wiederherstellung der 'Freundschaft' mit dem Westen, 'freie Marktwirtschaft', westliche 'Ratgeber' für die Armee und Investitionen etc. Und das inmitten der gewaltigen US-Kampagne unter Führung von AFRICOM zur völligen Unterwerfung Afrikas. Im Augenblick gibt es nur zwei Bastionen des Widerstands gegen die finsteren US-Machenschaften: das ist Simbabwe und Eritrea. Und diese beiden Länder werden mit allen Mitteln verteufelt. Wer sich darauf einlässt, reiht sich ein in die Phalanx der Rassisten, Neo-Kolonialisten und Imperialisten.
Im übrigen zeigt diese Wahl im Vergleich zu den Wahlen in Venezuela, wo mindestens ebenso viel auf dem Spiel stand oder sogar noch mehr (wenn man sich das Programm des Oligarchen Henrique Capriles anschaut), die Wähler in Simbabwe ein größeres politisches Bewusstsein zeigten als jene in Venezuela, die Nicolás Maduro nicht den erhofften Erdrutschsieg verschafften.
Wichtig ist, hier sich den wahrhaft demokratischen Prozess anzuschauen, wie eine neue Verfassung gemeinsam mit der Opposition und dem Volk geschaffen und durch Referendum gutgeheißen wurde. Durften wir jemals per Referendum einer Verfassung  zustimmen?


Imperialistische Staaten missachten die von der AU, der SADC, und COMESA gut geheißenen Wahlen


Abayomi Azikiwe
6. August 2013

Simbabwe hat am 31. Juli national harmonisierte Wahlen abgehalten, die Präsident Robert Mugabe wieder ins Amt brachten zu seiner siebten Amtsperiode seit der Unabhängigkeit 1980. Die Zimbabwe African National Union Patriotic Front (ZANU-PF) Partei gewann über zwei Drittel der Sitze in der Nationalversammlung, was ihr die Möglichkeit gibt, eine eigene Regierung zu bilden.

Die ZANU-PF hatte in einer Koalition mit zwei Fraktionen der westlich unterstützten Oppositionspartei 'Bewegung für demokratischen Wechsel', MDC-T und MDC-M, gearbeitet. Die Koalition-Regierung ging aus der Krise nach den Wahlen von 2008 hervor, wo es Streit über das Wahlergebni gegeben hatte.