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Freitag, 24. Januar 2014

30.000 demonstrieren in Berlin gegen die Agrarindustrie


Ich möchte hier nur kurz ein feedback geben.  Es waren 30000 Demonstranten, naja, drei Millionen wären besser gewesen. Es ist schon merkwürdig, dass es einerseits in der Bevölkerung sehr viele Gegner gibt, andererseits so wenige bereit sind, nur die kleinste Aktivität zu entwickeln. Wenn wir diesen ganzen Dreck und dieses Gift erst einmal auf dem Tisch haben, wird es SEHR viel schwerer werden, das wieder los zu werden. Das haben wir bei den Demonstrantionen gegen die Atomenergie gesehen, gegen die Einführung der EU. Es hat nicht einmal mit 500 000 Gegnern auf der Sraße genügt. Es müssen Millionen sein.  Berlin hätte total stillgelegt werden müssen,  das Parlament bei Wasser und Brot in die Konklave geschickt werden müssen, bis sie sich einig gewesen wären und der Sprecher rausgekommen wäre, um zu laut zu melden:
HABEMUS LIBERTATEM!
DIE FREIHEIT VON GMO!


Wir haben es satt!
 
Wir haben es satt-Demo
Demonstration in Berlin (Foto: Jan Ganschow)


Am vergangenen Samstag demonstrierten bei bestem Wetter 30.000 Menschen gegen die "Segnungen" der modernen Agrarindustrie: Megaställe, Monokulturen, Gentechnik und vieles mehr. Die Demonstranten forderten eine radikale Wende in der Agrarpolitik, weg von der industriellen Nahrungsmittelerzeugung, hin zu kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen. In diesem Wechsel liegt der Schlüssel zu einer nachhaltigen, gesunden und vor allem gerechten Welternährung.
Mehr als 100 Organisationen unterstützten die Demo, darunter auch das Umweltinstitut München. Wir bedanken uns herzlich bei allen TeilnehmerInnen!


Quelle - källa - source