Diesen Artikel übernehme ich dankend von RIANOVOSTI, da er so genau meiner Meinung entspricht. Die Merkel ist nie eine Person gewesen, die selber denken kann. Sie lief stets mit dem Finger in der Luft umher, um zu spüren, woher der Wind weht, und der weht nun einmal hauptsächlich aus Washington. Genau so machen es auch die Medien. Und von deren Seite hat sie Unterstützung erhalten, wobei ihr völlig entgangen ist, dass ihr schwaches Wähler-Fundament immer stärker zu bröckeln begann und auch die Wirtschaft auf Distanz zu ihr ging. Mit Ausnahme der ganz großen Finanzinstitutionen, die mit der Wallstreet und City of London in einer Koje liegen. Hinzufügen könnte man hier, dass es ihrem Kumpel Obama gar nicht so viel anders geht, der von Anfang an der Mann der Wallstreet war. Aus den vergangenen Wahlen ist dieser Gockel sehr zerfleddert herausgegangen. Aus anderen Gründen als die Merkel - sie macht zu viel und Obama macht zu wenig nach dem Geschmack der Republikaner. Aber dort wie hier weht beiden 'the wind of change' hart ins Gesicht. Wird dieser Wind zum Orkan können wir vielleicht noch einmal an der immanenten Kriegsgefahr mit einem blauen Auge vorbeischrubben.
MOSKAU, 28. November (RIA Novosti).
Dass sie immer häufiger die Nerven verliert, hat ihre Rede beim G20-Gipfel im australischen Brisbane gezeigt, wo sie nach einem vierstündigen Gespräch mit Präsident Wladimir Putin ungewöhnlich scharfe Kritik an Russland richtete. Bisher galt Merkel als eine auf Vorsicht und Zurückhaltung bedachte Kanzlerin.