In diesem Artikel wird zwar kurz angedeutet, dass unter der
industriellen Fischerei auch die Armen zu leiden haben, d. h. die
armen Fischer in Europa, aber auf einen noch viel wichtigeren Punkt
geht er nicht ein: wie die europäischen Fischflotten auch Afrikas Fischbestände auf brutalste Weise plündern, was für viele Fischer
dort einem Todesurteil gleichkommt. Das geschieht sowohl an der West-
als auch an der Ostküste bis hinauf nach Somalia. Und als die
Somalier sich dagegen wehrten und aus Notwehr Fischereischiffe und
andere kaperten, schickte Deutschland im Verein mit anderen
'zivilisierten' Mächten ihre Kriegsmarine dorthin. So löst der
weiße Mann heute wie damals die Probleme, die er verursacht.
5. Oktober 2012
Fisch ist eine große Quelle des Profits. Für die Armen ist es nicht möglich, Tiefseefischrei zu betreiben. Tiefseefischrei ist eine Sache für das große Kapital. In der Tiefe des Meeres werden die Regeln verachtet und die entsprechenden Quoten. Auf wissenschaftlichen Rat wird gepfiffen.
Eine Studie, die im 'Ocean & Coastal Management Journal' veröffentlicht wurde, fand heraus: Die europäischen Fischflotten kümmern sich nicht um Quoten für gefährdete Tiefseefische und landen das 28-fache des Erlaubten an. Darin heisst es: