Sonntag, 7. Oktober 2012

Europäer reissen den Armen den Fisch aus dem Hals

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In diesem Artikel wird zwar kurz angedeutet, dass unter der industriellen Fischerei auch die Armen zu leiden haben, d. h. die armen Fischer in Europa, aber auf einen noch viel wichtigeren Punkt geht er nicht ein: wie die europäischen Fischflotten auch Afrikas Fischbestände auf brutalste Weise plündern, was für viele Fischer dort einem Todesurteil gleichkommt. Das geschieht sowohl an der West- als auch an der Ostküste bis hinauf nach Somalia. Und als die Somalier sich dagegen wehrten und aus Notwehr Fischereischiffe und andere kaperten, schickte Deutschland im Verein mit anderen 'zivilisierten' Mächten ihre Kriegsmarine dorthin. So löst der weiße Mann heute wie damals die Probleme, die er verursacht.

5. Oktober 2012


Fisch ist eine große Quelle des Profits. Für die Armen ist es nicht möglich, Tiefseefischrei zu betreiben. Tiefseefischrei ist eine Sache für das große Kapital. In der Tiefe des Meeres werden die Regeln verachtet und die entsprechenden Quoten. Auf wissenschaftlichen Rat wird gepfiffen.
Eine Studie, die im 'Ocean & Coastal Management Journal' veröffentlicht wurde, fand heraus: Die europäischen Fischflotten kümmern sich nicht um Quoten für gefährdete Tiefseefische und landen das 28-fache des Erlaubten an. Darin heisst es:

„Die Analyse von Fischereidaten seit 2002 hat enthüllt, dass Europas Flotten die Hälfte der Quoten für Tiefsee-Fisch überschreiten, was zu Forderungen nach besserer Durchsetzung der Regeln geführt hat und zu scharfer Kritik an den europäischen Fischereiministern.
Der angelandete Fisch, für den Quoten gelten, ist im Schnitt dreimal höher als die GESAMTE ERLAUBTE Fangquote und in manchen Fällen 10 bis 28 mal höher.
Tiefseefisch – gewöhnlich Fisch aus Tiefen über 400 m – wächste im allgemeinen langsamer und fängt spät zu laichen an, was ihn besonders anfällig für das Überfischen macht. Einige Bestände in europäischen Gewässern sind bereits kollabiert und die Forschung zeigt, dass weitere folgen werden, wenn die Fangqoten nicht strikt begrenzt werden.
Das internationale Forscherteam, das die Quotenüberschreitung enthüllte, sagte, dass die Befunde zeigen, wie ineffektiv die Fischereiregulierung sein kann und wie miserabel sie durchgesetzt wird.
„Es gibt einen entschiedenen Mangel an Durchsetzung. Es scheint dringend, dass das bisherige System dramatisch verbessert werden muss.“
Es verurteilte den Mangel an Daten über die Anzahl der gefangenen Fische, die Anstrengunden der Industrie zur Erhöhung der Quoten und der „weithin nicht gemeldete“ Ausschuss, der sehr groß sein kann.
Die Forscher hinter der Analyse sagten, dass die Mängel die Notwendigkeit beleuchten, die allgemeine Fischerei-Politik zu reformieren.
Telmo Moranto von der Universität der Azoren in Portugal sagte: „Unsere Studie zeigt, dass der Europarat sich wenig um die wissenschaftlichen Ratschläge über nachhaltigen Fischfang kümmert und dass die Fischindustrie sich nicht an Fanggrenzen hält. Es ist kein Wunder, dass die Ausbeutung der Tiefseefischbestände „außerhalb der sicheren biologischen Grenzen“ liegen“. Das bestätigt auch der Internationale Rat für die Erforschung der Meere.
Die Studie kritisierte auch, dass die Fischer immer tiefer gehen. Die europäischen Flotten haben in den vergangenen Jahrzehnten große Anstrengungen unternommen, um Tiefseearten zu fischen. 1950 lag die durchschnittliche Tiefe für alle Fischarten bei 137 m, aber 2006 lag sie bei 196 m, eine Erhöhung um 50 m. Für Tiefseefische allein ging man von 407 auf 535 m.
Ein anderer Bericht hob die Notwendigkeit hervor, dass die EU das Fischerei-Management verbessere. Es wurde bemerkt: „Die EU liegt hinter dem Rest der Welt, wenn es um nachhaltiges Management der Fischerei-Ressourcen geht. 68% der Fischbestände in der EU sind überfischt, während weltweit die Zahl bei nur 25 % liegt.
Wir haben zu viele Fischflotten in den EU-Gewässern mit einer hohen Ausschuss-Quote. Für jene unter euch, die bereits in einem Brüsseler Restaurant Seezunge bestellt haben, müssen wissen, dass für jede Seezunge auf eurem Teller die 4-fache Menge Fisch weggeworfen wird. Norwegen hat dieses Problem schon vor Jahren gehabt.
Haifischen dürfen in den USA und Taiwan nicht mehr die Flossen abgeschnitten werden. Aber in der EU gibt es Schlupflöcher in unserer Gesetzgebung, die diese grausame Praxis immer noch ermöglicht.“
Es sollte erwähnt werden, dass das Europa-Parlament im vergangenen Monat Sanktionen gegen Länder beschlossen hat, die bestimmte Bestände wie Makrelen überfischen. Zu den Ländern gehören Island und Dänemark. Frankreich, Portugal und Spanien unterstützen Irland, das Maßnahmen gegen seine nördlichen Nachbarn ergreifen will.
Die EU schätzt, dass die Makrelen-Fischerei 2012 um 36 % über dem Niveau liegen wird, als für den Bestand nachhaltig ist.


Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. Europäer reissen den Armen den Fisch aus dem Hals dass ist doch gut sonst ersticken die doch dran im ernst die europär sind schon ein
    habsüchtiges haufen die wollen alles haben und alles den anderen wegnehmen was sie kriegen können dass ist ihre natur sie sind eine gattung von raubtiere die löwen unter den lämmer doch ihre gier wird ihnen eines tages bestimmt zum verhängnis werden denn gesund ist dass ja nicht was die da machen aber sie halten sich da an ihr motto der stärkere soll gewinnen und das recht des stärkeren auch wenn der särkere der dümmerer ist weil der nie nachgeben kann und meint immer im recht zu sein auch wenn er im unrecht ist und so weiter und so weiter und so weiter

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