Diesen Artikel von Jan Myrdal übersetze ich umso lieber, als ich bereits 1965 in meiner Galerie in der Schweiz eine Ausstellung von den wichtigsten Künstlern der shunga veranstaltete, die sehr gut besucht, aber von den Medien kaum beachtet wurde. Allerdings hatte ich damals nicht die Kenntnisse von Jan
Eine kleine Anmerkung möchte ich noch zu Myrdals Hinweis auf Eduard Fuchs machen. Wir sollten uns auch an Wilhelm Reich erinnern: Hätte die KPD damals die von ihm vorgeschlagene, revolutionäre Arbeit über sexualle Aufklärung mit der Jugend angenommen und verwirklicht, wäre die Jugend in Scharen in die KPD geströmt und in die Betten ihrer Geliebten statt in die NSDAP und auf die Schlachtfelder.
Britisches Museum: Sex und
Lust in japanischer Kunst
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Eine bahnbrechende und
befreiende Arbeit
Jan Myrdal
Folket i Bild/Kulturfront
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Aus dem Schwedischen:
Einar Schlereth
Im Winter 2013/14 zeigte das Britische Museum die erste grundlegende
kunsthistorische und kulturhistorische Ausstellung mit japanischer
shunga. Ukiyo-e sind figurative realistische Bilder, meist
Holzschnitte, die typisch für die Edo-Periode Anfang des 17.
Jahrhunderts bis 1860 sind. Shunga waren erotische ukiyo-e und
erreichten im 18. Jahrhundert hohe Auflagen.