Thomas C. Mountain
20. September 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
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| Oromos huldigen Isayas Afewerki |
Am vergangenen Wochenende hielten 1500 Oromo Freiheitskämpfer
einen triumphalen Einzug in Addis Abeba nach vielen Jahrzehnten des
Exils in Eritrea bei einem feierlichen Marsch von über 100 000
Menschen, wo ein gigantisches Foto des eritreischen Präsidenten die
Bühne schmückte. Das stimmt, nicht der Oromo Premierminister von
Äthiopien Dr. Ahmed Abiy, nein, sondern Issayas Bild schmückte die
Siegesfeier für die Oromos, denn die Führung der Amharas weiß sehr
gut, wer die friedliche Revolution Äthiopiens ermöglicht hat.
Dies hat Dr. Abiy in einer berühmten Erklärung bei dem Einheits-Konzert in Addis Abeba am 8. Juli gesagt, als er die Bühne mit Präsident Isayas teilte und von den Schwierigkeiten sprach, die Äthiopien in den kommenden Tagen und Wochen erwarten und mit den Worten endete: «Aber habt keine Sorge, Isayes wird uns führen."
Für uns in Eritrea ist der Anblick von Isayas Bildnis im Zentrum eines großen Aufmarsches der Oromo-Helden mitten in Addis Abeba völlig unfassbar, denn die Gebeine von hunderttausenden Oromo-Wehrpflichtigen liegen auf allzu vielen eritreischen Schlachtfeldern, die als Kanonenfutter in dem 30-jährigen Unabhängigkeitskrieg gegen Eritrea dienten.
Natürlich haben die internationalen Medien sichergestellt, dass das monumentale Foto von Isayas nicht in ihren Sendungen auftauchet, aber die Oromo-Satelliten Sendungen zeigten es wieder und wieder, damit es alle sähen.
Dies hat Dr. Abiy in einer berühmten Erklärung bei dem Einheits-Konzert in Addis Abeba am 8. Juli gesagt, als er die Bühne mit Präsident Isayas teilte und von den Schwierigkeiten sprach, die Äthiopien in den kommenden Tagen und Wochen erwarten und mit den Worten endete: «Aber habt keine Sorge, Isayes wird uns führen."
Für uns in Eritrea ist der Anblick von Isayas Bildnis im Zentrum eines großen Aufmarsches der Oromo-Helden mitten in Addis Abeba völlig unfassbar, denn die Gebeine von hunderttausenden Oromo-Wehrpflichtigen liegen auf allzu vielen eritreischen Schlachtfeldern, die als Kanonenfutter in dem 30-jährigen Unabhängigkeitskrieg gegen Eritrea dienten.
Natürlich haben die internationalen Medien sichergestellt, dass das monumentale Foto von Isayas nicht in ihren Sendungen auftauchet, aber die Oromo-Satelliten Sendungen zeigten es wieder und wieder, damit es alle sähen.
