Rudolph Bauer (Hg.)
KRIEGE IM 21. JAHRHUNDERT - Neue Herausforderungen der Friedensbewegung"
Rezension: Einar Schlereth
Klavreström, den 12. März 2015
Als ich die Einleitung zu diesem Band von Rudolph Bauer erhielt, in der er die Entstehung, Intention und den Inhalt umriss, war ich beeindruckt von der Bandbreite der Themen in diesem ambitiösen Vorhaben und der Zielsetzung, sich der: " gegenwärtigen (Welt-)Kriegsgefahr zu widersetzen, insbesondere aufmerksam zu machen auf die neuen Entwicklungen und die zumeist weitgehend unbekannten und unbemerkten Erscheinungsformen der kriegerischen Propaganda, der Kriegsvorbereitung durch Militarisierung und der Kriegsführung: konventionell Staat gegen Staat und asymmetrisch „gegen den Terror“.
Da war ich neugierig geworden.
Beim ersten Kapitel Einübung des hegemonialen Habitus von Franz Hamburger heißt es gleich im ersten Abschnitt:
"Aufbruch des Jahrzehnts ab der Mitte der 1960er Jahre. Die Analyse des herrschenden Unfriedens im Kalten Krieg richtete sich jetzt nicht mehr auf die detaillierte Beschreibung des „Feindes“ und seiner angeblichen Bedrohungspotentiale, sondern auf die Pathologie der eigenen Gesellschaft und der von ihr verursachten Rüstungsdynamik."(S. 327)
Dem kann ich als alt-68-er nur teilweise zustimmen. Wir haben sehr wohl auch weiterhin den Feind in Vietnam sehr genau beschrieben, wandten uns aber gleichzeitig auch 'der eigenen Aggressivität' zu, die es offiziell ja gar nicht gab.
Posts mit dem Label Friedensbewegung - Formen des Krieges - in Politik - Gesellschaft - Wissenschaft - Industrie - Cyber - Unterhaltung - was tun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Friedensbewegung - Formen des Krieges - in Politik - Gesellschaft - Wissenschaft - Industrie - Cyber - Unterhaltung - was tun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 12. März 2015
Abonnieren
Posts (Atom)