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Freitag, 17. Januar 2014

HAITI: Vier Jahre nach dem Erdbeben


Der Grund, dass ich diesen sehr langen Artikel zu Haiti übersetzt habe, liegt darin, dass ich eine Schwäche für das Land habe, seit ich vor 40 Jahren über die Geschichte des Landes verschiedene Bücher las, u. a. das Buch von Aimé Césaire über Toussaint L'Ouverture, den ehemaligen Sklaven, großen Heerführer, Politiker und Philosophen, der den Freiheitskampf der Sklaven anführte und die Heere der Grundbesitzer, der Franzosen und der Engländer vernichtend schlug. Und der eine wahre Demokratie einführte, nicht die Pseudo-Demokratie der Franzosen. Deswegen rächen sich heute noch die weißen Rassisten in den USA, Frankreich und England  an diesem kleinen, so armen und dennoch unendlich reichen Land. Hier sieht man wieder, dass die großen Herren ein sehr, sehr langes Gedächtnis haben, ganz im Gegensatz zum Volk, das immer von neuem bereit ist, ihren schönen Worten zu glauben und ihren Versprechungen auf 'CHANGE'.  Allein das Volk selbst kann eine wahre Veränderung durchführen. Niemand sonst.

Ama Biney

16. Januar 2014


Erinnert sich die Internationale Gemeinschaft an das Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2010? In Wirklichkeit bedeutet der Euphemismus 'Internationale Gemeinschaft' die westliche Welt, d. h. USA, England und der Rest Europas, und gewiss nicht die übrigen 150 Länder, die in der UNO sind.

Diese westlichen Länder waren schnell dabei, sofort nach dem Erdbeben der Stärke 7, das über 200 000 Menschenleben in 33 Sekunden forderte, um Milliarden Dollar Hilfe zu bitten. Doch das meiste der versprochenen Hilfe ist niemals eingetroffen.