Ich muss vorausschicken, dass ich Vieles von diesem Artikel nicht
verstehe. Ich übersetze ausgewählte Teile, die ich zu verstehen
glaube – lasse mich aber gerne korrigieren. Eines scheint aus
dieser Untersuchung klar hervorzugehen: die Abkühlung hat mit dem
20. Jahrhundert abrupt aufgehört. Stattdessen hat es eine rasante
Erwärmung gegeben. Damit ist auch klar, dass die massiven Eingriffe
des Menschen in die Umwelt-Gesamtheit (Erde, Wasser, Luft) dies
bewirkt haben müssen. Wie das im einzelnen vor sich gegangen ist,
wird immer noch heftig diskutiert. In der Diskussion taucht aber so
gut wie gar nicht die Unzahl der Kriege auf, auch nicht die
Unzahl der Atombombenversuche mitsamt deren Einsatz gegen Menschen
durch eine Macht – nämlich die USA. Außerdem ist auch
herausgekommen, dass die US-Armee insgesamt einer der allergrößten
Energie-Verbraucher der Welt ist und obendrein eine der größten
Dreckschleudern, besonders auch auf ihren tausenden Basen innerhalb
und außerhalb der USA. Interessanterweise säubert sie ja nicht
einmal ihre aufgegebenen Basen in den USA. Wenn das keine kriminelle
Terror-Vereinigung ist!
Handlungsbedarf gibt es jedenfalls an allen Ecken und Enden, was
u. a. dieser
Artikel über eine Initiative des indischen Wissenschaftlers
Veerabhadran Ramanathan zeigt, der gerade den 'Champion of the
Earth'-Preis erhalten hat.
Paläoklima: Das Ende des Holozän
Stefan Rahmstorf
22. September 2013
| Figur 1 |
Vor einer Weile habe ich hier die neue, umfassende Klima-Rekonstruktion von dem PAGES 2k-Projekt über die vergangenen 2000 Jahre diskutiert. Aber was war vorher? Reicht der Langzeit-Abkühl-Trend, der den größten Teil der vergangenen zwei Jahrtausende beherrschte, etwa noch weiter zurück in die Vergangenheit?