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Mittwoch, 16. November 2016

Good News: Schwere Schläge für das Imperium in Lateinamerika und Asien


Durch das Monate andauernde Spektakel in den USA sind an uns sehr wichtige Ereignisse vorbeigegangen (worden - sollte man vielleicht sagen). Flüchtig sah ich ein paar Bilder vorbeiflimmern von gigantischen Demonstrationen sowohl in Brasilien als auch Argentinien, die mir lediglich die Gewissheit gegeben haben, dass sich die dortigen Völker nicht alles gefallen lassen. In Brasilien ist die Lage geradezu ausgezeichnet: Dort zerfleischt sich gegenwärtig die Elite untereinander.  Ich denke, man kann damit rechnen, dass Dilma Rousseff im Triumph wieder in ihr Amt eingesetzt wird. Und dann müssten sie und Lula gemeinsam - möglichst kräftig vom Volk vorwärts geschoben - daran gehen, den Augiasstall gründlich auszufegen und der weißen Oligarchie einen definitiven Schlag zu versetzen, mit dem auch der Rassismus endgültig beseitigt werden würde.

 
Das Imperium zerstört sich selbst.

Wall Street und Pentagon: Voreilige politische und militärische Ergüsse in Lateinamerika und Asien


James Petras
3. November 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Wallstreet und das Pentagon begrüßten 2016 anfangs als ein 'erfolgreiches Jahr', einen glorreichen Wendepunkt im Verlangen nach gefügigen Regimen, die bereit sind, ihre lukrativsten Wirtschafts-Resourcen zu verkaufen, noch mehr drückende Schuldpapiere für Wallstreet zu unterschreiben und ihre strategischen Militärbasen dem Pantagon zu überlassen.

Brasilien und Argentinien, die mächtigsen und reichsten Länder in Südamerika, und die Philippinen, Washingtons wichtigste strategische Militärplattform in Südostasien waren die Objekte intensiver US-politischer Operationen zu Beginn von 2016.

In allen Fällen erreichten Wall Street und das Pentagon erdrückende Erfolge, die zu voreiligen Ergüssen über die „neue goldene Ära“ finanzieller Plünderung und hemmungsloser militärischer Abenteuer führten. Zu allem Unglück hat sich die anfängliche Exstase in Agonie verwandelt: Wall Street machte leichte Auftritte und noch schnellere Abgänge, sobald der „Honigmond“ der Realität gewichen war; die politischen Zuhälter verfolgten Mitte-linke Amtsinhaber, aber kamen bald selbst unter Anklage. Die politischen Prostituierten, die den Verkauf der Souveränität beschlossen hatten, wurden durch Nationalisten ersetzt, die das Bordell wieder in einen souveränden National -Staat zurückverwandelten.