Posts mit dem Label Putin - Rede vor beiden Kammern - Innenpolitik hat Erfolge aufzuweisen - Diversifizierung ist weiter vorangeschritten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Putin - Rede vor beiden Kammern - Innenpolitik hat Erfolge aufzuweisen - Diversifizierung ist weiter vorangeschritten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 5. Dezember 2016

Putins Rede an die Nation

Ryska Posten Nr. 43

Stefan Lindgren
5.. Dezember 2016

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Putins Rede an die Nation

Am 1. Dezember hielt Präsident Wladimir Putin seine jährliche Rede vor der Föderativen Versammlung, was der offizielle Name der beiden Kammern des Parlamentes ist.
Zum geringen Teil handelte seine Rede von Russlands inneren Problemen. Teilweise wurde seine Rede auch im Westen recht gut aufgenommen.

„Die Bürger haben sich zusammengeschlossen – und das sehen wir,“ sagte Putin. „Und das ist etwas, wofür wir ihnen danken. Sie haben sich auf patriotische Werte geeinigt, nicht, weil alle zufrieden sind und meinen, dass alles gut sei. Nein, es fehlt nicht an Schwierigkeiten und Problemen. Aber es gibt Verständnis für deren Ursachen und vor allem das Vertrauen, dass wir gemeinsam sie überwinden können. Der Wille, für Russland zu arbeiten, eine herzliche, aufrichtige Sorge um das Land sind das, was dieser Einheit zugrundeliegt.

Aber die Menschen erwarten auch, dass ihnen reichliche und gleiche Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung gegeben werden, dass sie ihr Unternehmertum, ihre Kreativität und ihren Bürgergeist verwirklichen können und sie rechnen mit Respekt für sich selbst, für ihre Rechte, ihre Freiheiten und ihre eigene Arbeitskraft.
Die Prinzipien von Gerechtigkeit, Vertrauen und Respekt sind universell. Wir verteidigen sie entschieden – und wie wir sehen können, mit Erfolg – in der internationalen Arena. Aber im selben Maße müssen wir sicherstellen, dass sie auch im Lande, für jede einzelne Person und die ganze Gesellschaft respektiert werden.

Jedes Unrecht und jede Unwahrheit werden sehr ernst genommen. Das ist im allgemeinen ein Teil unserer Kultur. Die Gesellschaft lehnt großen Hochmut, Pöbelallüren, Arroganz und Egoismus ab, egal von welcher Seite sie kommen. Und sie schätzt desto mehr solche Eigenschaften wie Verantwortung, hohe Moral, Sorge für das Allgemeinwohl, der Wille, anderen zuzuhören und deren Ansichten zu respektieren.   […]
Ist es möglich, wichtige strategische Ziele in einer gespaltenen Gesellschaft zu erreichen? Kann man diese Probleme mit dem Parlament lösen, wo statt produktiver Arbeit ein Wettbewerb um Macht und fruchtloser Zank stattfindet?