Ich wollte mich gerade an die Übersetzung dieses langen Artikels machen, als ich ausnahmsweise die glorreiche Idee hatte, mal zu nachzusehen, ob das nicht schon jemand anderes gemacht hat. Bingo! Mit Dank an Horst Fröhlich und das Voltaire Netzwerk übernehme ich diese Analyse in der innigen Hoffnung, dass eintritt, was Thierry Meyssan sagt und dieser mir unendlich erscheinende Krieg gegen das tapfere syrische Volk vielleicht doch bald ein Ende nimmt.
Seit
mehreren Monaten versucht Barack Obama die US-Politik im Nahen Osten zu
ändern, um das islamische Emirat mit Hilfe von Syrien zu eliminieren.
Aber er kann es nicht, einerseits weil er seit Jahren nicht aufgehört
hat zu sagen, Präsident Al-Assad müsse gehen, und andererseits, weil
seine regionalen Verbündeten das islamische Emirat gegen Syrien
unterstützen. Trotzdem ändern sich die Dinge langsam, so dass es ihm
bald gelingen sollte. Es scheint daher, dass alle Staaten, die das
islamische Emirat unterstützten, es jetzt nicht mehr tun, was den Weg
für eine Neuverteilung der Karten ebnet.
Die Welt erwartet den Abschluss einer umfassenden
Vereinbarung zwischen Washington und Teheran – unter dem lächerlichen
Vorwand, einem militärischen Atomprogramm ein Ende zu setzen, das seit
dem Ende des Krieges mit dem Irak (1980-88) nicht mehr existiert-. Sie
würde den Schutz von Israel betreffen, im Gegenzug für die Anerkennung
des iranischen Einflusses im Nahen Osten und in Afrika.
In diesem Zusammenhang versuchen die US-Eliten sich auf ihre künftige Politik zu einigen, während die europäischen Verbündeten der Vereinigten Staaten sich vorbereiten, sich der neuen US-Politik anzugleichen.