Einar Schlereth
3. März 2013
Ich habe hier zwei längere Artikel zu Syrien vor mir liegen, die ziemlich entgegengesetzte Auffassungen vertreten. Der erste ist vom 28. Februar 2013 unter dem Titel 'Washingtons strategisch politische Wende zu Syrien: Näher an einer direkten Militärintervention?' von Ben Schreiner und der zweite lautet 'Der oft vorhergesagte syrische 'Wendepunkt' ist gekommen' von Franklin Lamb vom 1. März 2013. Beide sind renommierte Journalisten und beide Artikel wurden auf sehr bekannten alternativen Seiten publiziert. Ben Schreiner ist ein Freelance-Journalist in den USA, dessen Artikel auf Global Research veröffentlicht wurde, und Franklin Lamb ist altgedienter Journalist, der direkt vor Ort recherchiert (schon in Libyen war er bis zum Ende und seiner Verwundung dabei) und sein Artikel wurde von Counterpunch publiziert.
Was berichten die beiden? Ben Schreiner, mit dem Ohr näher an Washington, meint zu sehen, dass Obama sich einer offenen Konfrontation, resp. Intervention nähert – nachdem er im vergangenen Jahr jeden Gedanken daran verworfen hatte. Er erwäge, die 'Rebellen' mit schusssicheren Westen, gepanzerten Fahrzeugen und militärischer Ausbildung zu versehen, was eine Ausweitung der bisherigen Hilfe mit 'nichttödlicher Ausrüstung' bedeuten würde.
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| Club der Kriegsverbrecher |
Dazu berichtete RIA Novosti direkt am 1. März in einem Artikel 'Die Freunde Syriens' ermuntern die Extremisten', dass man zwar nicht die Art der Ausrüstung verändert habe, aber dass Kerry, der neue US-Außenminister diese Hilfe auf 60 Mill. $ erhöht habe und sich gleichzeitig über die ständigen Waffenlieferungen aus Drittländern beklagte.
