Sonntag, 3. März 2013

Syrien: Direkte Militärintervention oder 'Wendepunkt'?


Einar Schlereth
3. März 2013


Ich habe hier zwei längere Artikel zu Syrien vor mir liegen, die ziemlich entgegengesetzte Auffassungen vertreten. Der erste ist vom 28. Februar 2013 unter dem Titel 'Washingtons strategisch politische Wende zu Syrien: Näher an einer direkten Militärintervention?' von Ben Schreiner und der zweite lautet 'Der oft vorhergesagte syrische 'Wendepunkt' ist gekommen' von Franklin Lamb vom 1. März 2013. Beide sind renommierte Journalisten und beide Artikel wurden auf sehr bekannten alternativen Seiten publiziert. Ben Schreiner ist ein Freelance-Journalist in den USA, dessen Artikel auf Global Research veröffentlicht wurde, und Franklin Lamb ist altgedienter Journalist, der direkt vor Ort recherchiert (schon in Libyen war er bis zum Ende und seiner Verwundung dabei) und sein Artikel wurde von Counterpunch publiziert.

Was berichten die beiden? Ben Schreiner, mit dem Ohr näher an Washington, meint zu sehen, dass Obama sich einer offenen Konfrontation, resp. Intervention nähert – nachdem er im vergangenen Jahr jeden Gedanken daran verworfen hatte. Er erwäge, die 'Rebellen' mit schusssicheren Westen, gepanzerten Fahrzeugen und militärischer Ausbildung zu versehen, was eine Ausweitung der bisherigen Hilfe mit 'nichttödlicher Ausrüstung' bedeuten würde.

Club der Kriegsverbrecher

Dazu berichtete RIA Novosti direkt am 1. März in einem Artikel 'Die Freunde Syriens' ermuntern die Extremisten', dass man zwar nicht die Art der Ausrüstung verändert habe, aber dass Kerry, der neue US-Außenminister diese Hilfe auf 60 Mill. $ erhöht habe und sich gleichzeitig über die ständigen Waffenlieferungen aus Drittländern beklagte.
Welch eine Unverschämtheit! Damit meinte er natürlich Russland, Iran etc. Außenminister Lawrow hingegen betonte erneut, dass Russland nur die Verträge erfülle, die vor dem Aufstand geschlossen wurden.
Kerry hingegen, der laut Ben Schreiner zu Unrecht als 'Taube' angesehen wird, nachdem er alle Kriege der USA gegen Jugoslawien, Afghanistan, Libyen, Jemen, Somalia, Mali etc abgesegnet hat, verschweigt natürlich die US-Waffenlieferungen, die z. B. ihre ultrareaktionären saudischen Waffenbrüder in Kroation eingekauft und nach Jordanien transportiert haben, wo sie von US-Spezialeinheiten an die kriminellen Terroristen weitergereicht werden (siehe meinen Artikel vom 21. Februar 2013 hier), was auch von der New York Times bestätigt worden ist.

Es handelte sich um schwere Angriffswaffen in großen Mengen, denen es zu verdanken ist, dass die Terroristen im Süden bei Daraa und im Norden bei Idlib einige taktische Erfolge erringen konnten. Wie Ben Schreiner zu Recht schreibt, ist es in Anbetracht der engen amerikanischen Beziehungen zum faschistischen kroatischen Regime undenkbar, dass diese Lieferungen ohne Wissen Washingtons vor sich gegangen sind.

Nach Ben Schreiners Meinung entspringt die Tendenz zu verschärfter Aggression einerseits der festen Entschlossenheit Kerrys, Assad zu entmachten, die er mehrmals kundgetan hat, und andererseits dem Versagen der Stellvertretertruppen, d. h. der Terroristen, die zu Zehntausenden ins Land geschleust wurden, die trotz Milliarden Dollarhilfe und Unmengen an Waffen keinen entscheidenen Sieg gewinnen konnten.

Das zeigt sich unter anderem darin, dass Teile dieser Gangsterbanden auf einmal zu Gesprächen mit Assad bereit sind und die Forderung nach seinem unmittelbaren Abgang fallengelassen haben. Aber auch darin, dass man auch in amerikanischen diplomatischen Kreisen zur Erkenntnis gelangt, dass die Anhängerschaft Assads gewachsen ist und nun etwa 50% der Bevölkerung betrage.

Damit – so sollte man meinen – fällt automatisch das scheinheilige Argument des Westens, dem syrischen Volk „die Demokratie bringen“ zu wollen. 50 % der Bevölkerung hat ja nicht ein einziger der westlichen „demokratisch gewählten“ Regierungschefs hinter sich. Aber da dies Argument eh von Anfang an nur Hokuspokus war, hat man es sang- und klanglos fallengelassen. Doch das wird auch von den Medien nicht bemerkt.

Woher also diese plötzliche erneute Verschärfung der Situation, die das Leiden der syrischen Bevölkerung nur verschlimmert und verlängert? Nun ja, um die Bevölkerung kümmert man sich eh einen Dreck, also was sonst? Darauf gibt Ben Schreiner keine Antwort, aber ich komme später darauf zurück.

Er geht einfach davon aus, dass es so ist, und spekuliert über die Machbarkeit dieser Pläne. Er führt einen Report von Christopher Chivvis (von der RAND-Corporation an - auch eine angebliche unabhängige NGO, die gleich nach dem zweiten Weltkrieg gegründet wurde zur Beratung der US-Armee und eine der wichtigsten Denkfabriken der USA ist) und Edward Joseph an, die meinen, dass man die Russen überreden müsse, da ohne sie keine Intervention möglich ist, und man ihnen folglich eine Alternative unterbreiten müsse: „... eine von der NATO unterstützte und von der Türkei geleitete militärische Koalition, die von der Arabischen Liga eingeladen werde, um im Syrien-Konflikt zu intervenieren“.

Ben Schreiner meint: „Und hier haben wir den Bankrott und die Selbstüberschätzung der amerikanischen außenpolitischen Elite. Es ist alles ziemlich durchsichtig: kapituliert vor unseren Forderungen oder rechnet mit einem militärischen Schlag.“

Chivvis und Joseph rühren die Trommel: „Das wäre ein Schlag gegen den Iran und ein Geschenk für die USA und ihre regionalen Partner.“ Und vor allem für Israel. Das darf natürlich kein ernst zu nehmender ThinkTank vergessen.

Maliziös fragt Schreiner, wie man damit die Russen einfangen will. Und sein Schlusswort ist, dass eine Syrien-Intervention näher rückt und „die Kriegstrommeln gegen Iran lauter dröhnen“ und ein größerer Krieg in den Kulissen wartet.

So weit Ben Schreiner. Und was meint Franklin Lamb in seinem Artikel? Franklin Lamb wohnt im Libanon in Beirut und nach Damaskus ist es ein Katzensprung. Also reist er ständig hinüber. Und nun sagt er, dass der Wendepunkt gekommen sei, nicht so, wie Obama vor 2 Jahren prophezeite: „Es (der Sturz von Assad) ist keine Sache von Wochen, sondern von Tagen.“ und auch nicht der 'Wendepunkt', auf den die Terroristen gewartet haben, sondern insofern, als seinen Beobachtungen zufolge „sich das Blatt gewendet hat zugunsten des gegenwärtigen Regimes dank seiner Fähigkeit, eine ständige wachsende Unterstützung des Volkes zu gewinnen und gute Beziehungen zu wichtigen ausländischen Unterstützern-  bis zu den Präsidentenwahlen im nächsten Jahr. Dann wird es in den Händen des syrischen Volkes liegen zu entscheiden, wer bleibt, wer geht oder wer in der nächsten Regierung sitzt.

Ich stütze meine Beobachtungen u. a. auf folgende Faktoren: Das syrische Volk ist so müde, erschöpft und am Ende, dass es genau wie die Iranier … ein beinahe moralisches und religiöses Band mit seinen Mitbürgern empfindet und intensiv das Leiden ihres Landes persönlich fühlt.

Er hat z. B. auch einen Umschwung bei den Studenten der Damaskus Universität bemerkt, die sich bislang neutral verhielten, aber durch die Angriffe der Terroristen mit US-Raketen – worüber wir auch nichts erfahren - eine Wende vollzogen haben. Lamb meint, dass es schwierig sei, Zahlen zu nennen, aber er das Gefühl habe, dass viele Syrer glauben, dass das gegenwärtige Regime die beste Lösung sei – zumindest jetzt und bis zur nächsten Wahl.

Er bericchtet auch, dass es den Syrern etwas besser gehe – teilweise durch das Frühlingswetter, weshalb man nicht mehr Heizöl jagen muss – weil einige Lebensmittel wieder hereinkommen durch den Erfindungsreichtum des syrischen Volkes und einige gewitzte Maßnahmen der Regierung. So sei es gelungen, mit dem Libanon eine Art Rettungsleine zu knüpfen, einerseits offizielle und teilweise über alte Schmuggelrouten, die 1943 entstanden, als Frankreich den Libanon schuf. Auf gewissen Routen begegne man riesigen Tankfahrzeugen und LKWs beladen mit aller Art von Gemüse aus dem Bekaa-Tal.

Ein wichtiger Faktor sei laut Lamb, dass die syrischen Minderheiten – die Christen, Shia-Moslem, die Alawiten u.a. - fest an der Seite von Assad stehen, da sie Todesangst vor den Wahabisten und Salafisten haben und vor dem Auseinanderbrechen ihres Landes. Diese Terroristen zeigen fast jeden Tag, wie sie wahllos Männer, Frauen und Kinder aus jeder beliebigen Minorität erschießen, womöglich noch foltern und vergewaltigen.

Auch wenn Syrer Assad nicht bedingungslos unterstützen, dann wollen sie auf jeden Fall, dass die Ausländer aus dem Land verschwinden. „Wir können unsere Probleme alleine lösen“, sagen sie. „Doch tragischerweise werde dieser Wunsch weder in Washington, Paris, London oder Brüssel gehört."

Lamb betont auch, dass die Syrer die „Geschichte vom humanitären Beistand“ sehr genau kennen und auch wissen, was das Paradox bedeutet, wenn US-Außenminister John Kerry in dieser Woche wünschte, den politischen Prozess zur Beendigung der Krise zu beschleunigen, indem man den Wahabisten/Salafisten mehr Waffen gibt.

Noch mehr Hilfe an die Terroristen wird nur zu noch mehr Blutvergießen führen und zur Ermutigung weiterzumachen. Und dann sagt Lamb: „Was Washington am meisten fürchtet, laut einem Mann von der russischen Botschaft, mit dem ich vor 2 Stunden sprach, dass die syrische Opposition bedingungslos mit der Regierung Verhandlungen führt. Die Russen meinen, dass die 'Rebellen' nun eine mehr realistische Haltung einnähmen.“

Und Lambs Meinung zufolge, werde der Westen das niemals erlauben, trotz allem gegenteiligen Gerede. Die „nicht-tödliche“ Hilfe soll wohl den Wendepunkt nochmals umkehren. Diese aggressiven Aktionen, anstatt die in Syrien arbeitenden NGOs zu unterstützen und Druck auszuüben, um einen Dialog herbeizuführen, werde den Konflikt nur verlängern und noch mehr Syrer zum Tod verdammen.

Wie wir sehen, gibt auch Lamb keine Antwort auf die Frage, wieso jetzt plötzlich wieder in der ganzen Welt das Kriegsgetrommel mit voller Stärke eingesetzt hat. Mit Kerry hat Obama einen bewährten Kriegshetzer eingesetzt, die EU mit Cameron, Hollande, Merkel an der Spitze propagieren lauthals die Intervention in Syrien, die Sanktionen gegen Iran werden verstärkt, Japan wird gegen China aufgehetzt ebenso wie die anderen Anrainerstaaten im Ostchinesischen Meer, in Australien bauen die Amerikaner eine neue riesige Basis – sie haben ja nur 1000 in der ganzen Welt – und nicht zu vergessen, die Verbrecher in Haifa, die sich heiser schreien nach einem Schlag gegen den Iran.

Ich denke, man darf die ökonomische Situation in der westlichen Welt nicht vergessen. Die USA stecken bis zur Halskrause in Schulden, ihre Wirtschaft sackt täglich tiefer ab, Arbeitslosigkeit und Armut nehmen erschreckend zu, aber die große Mehrheit der Amerikaner sehen die größte Gefahr im kleinen Iran. Der Widerstand gegen die US-Politik weitet sich aus. Auch in Europa liegt die Wirtschaft darnieder, die Schulden wachsen, die Unruhe im gesamten Süden Europas wird täglich stärker.

Auch wenn der Westen und seine hoch gerüstete NATO unüberwindlich scheinen, an allen Ecken und Enden Krieg führen, die Kriegsindustrie und die Banken ihre Kassen füllen, so werden dadurch keine Arbeitsplätze geschaffen, keine Bildungs- und Ausbildungsplätze, keine Infrastruktur, wird mit einem Wort kein gesellschaftlicher Reichtum geschaffen.

Andererseits sind Russland, China, Lateinamerika, Afrika weit
weniger von der Wirtschaftskrise betroffen. Deren Wirtschaft wächst. Russland und China haben einen engen Pakt geschlossen und auch wenn sie nicht solche wahnsinnigen Mittel in die Kriegsindustrie stecken wie die USA, so wächst doch ihre Verteidigungsbereitschaft mit jeder Stunde. Und beide spielen selbstverständlich auf Zeit, weil beide Länder genau wissen, dass sie auf Washingtons finaler Abschussliste stehen.

Und was ist zu allen Zeiten das Allheilmittel in so einer Lage gewesen? Ein reeller Krieg. Und es sieht ganz so aus, als ob die Fanatiker im Westen dieses Risiko eingehen wollen. Einen reellen Krieg vom Zaun brechen, um mit Glanz und Gloria die Volksmassen wieder auf Vordermann zu bringen. In dem wieder ein paar Millionen, wenns gut geht, gar ein paar 100 Millionen überflüssige Fresser ins Gras beißen, in dem Milliardenwerte vernichtet werden. Und danach kann das ganze Spielchen von vorne beginnen. So ist es nach dem 1. Weltkrieg gelaufen, so ist es nach dem 2. Weltkrieg gelaufen und, so hofft man, wird es nach dem 3. Weltkrieg auch laufen. Falls man sich nicht gründlich verrechnet und dann gar nichts mehr läuft.

Kommentare:

  1. Nun, jetzt war ja mein Kommentar auch gleich mit dem Spam gelöscht. War das gewollt?

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  2. Nein, lieber Dr. Seidel, aber ich habe gestern buchstäblich tausende von den Scheißdingern rausgeworfen und da passiert es halt, dass man mal zu schnell ist. Aber ich habe heute einen Tip bekommen,
    so dass ich das vielleicht in den Griff bekomme. Entschuldigung also.

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    1. Danke für die Antwort. Ja und ich hoffe natürlich, dass es gelingt das Problem zu beseitigen, denn wie man auch bei Radio Utopie erkennen musste, schreiben auch die Mitkämpfer in der Kommentarfunktion eine Seite nach oben. Setzt man jetzt mit Ursache und Wirkung an, entsteht der Eindruck, dass das Spamen dieser Seite eher damit zu tun haben kann, dass die Seite behindert werden soll, denn Geschäft sollte damit nur indirekt zu machen sein, als das es so recht billig ist, hier die Arbeit zu behindern.

      Nun den Kommentar hatte ich ja noch gerettet und gesichert, so dass ich es nochmals posten könnte ohne Neuschreiben, aber warten wir vielleicht auf die Lösung und dann volle Kraft. ;)

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  3. Na, da das mit der Lösung kann etwas dauern. Denkbonus hat mir geraten, einartysken zu kaufen bei DENIC.de (ca. 10 € pro Jahr) und dann bekäme man auch mehr Werkzeuge. Aber Genaueres wusste er auch nicht. Also leg den kommentar ruhig nochmal auf.

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    1. Wie von mir vermutet, gibt es keine gleichmäßige Verseuchung dieser Seite über "Anonym" sondern so ist eben bei "Der Oscar für 'Argo' – Hollywood „outet“ sich" schon wieder nachgelegt worden -> es scheint sich somit um US und speziell Israel oder die Zionisten betreffende Thematik zu handeln und da dürfte nur helfen, die Funktion abzuschalten, denn dafür rekrutierter Unrat kommt immer wieder.

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  4. Kommentar vom 03.03.:
    Danke für den Artikel - betreffs anderer neuer Publikationen und Hoffnung, ja es gab und gibt immer wieder genug Leute, die auf das Gerede von Obama und ähnlich gearteten Vertretern der Elite aus Finanzelite plus Militärisch-Industriellem Komplex hereinfallen, denn dort wo der größte Profit gemacht wird sind ja die Superreichen inklusive Vertreter letztendlich immer ganz vorn an der Front, größter Profit wie bei Wetten, Spekulationen, Kriegsproduktion, Öl usw. (Nicht Worte, sondern die Taten entscheiden! An der waren Kriegsfront werden natürlich als Kanonenfutter die Armen und Fleißigen geschlachtet.)

    Ich lese zur militärischen Situation in Syrien täglich Ziad Fadel und so ist dort der letzte Artikel "MASSIVE OFFENSIVE IN THE NORTH; FSA AND JIHADIST SNAKES ROUTED IN IDLIB AND ALEPPO; RAT-STATS; LIES AND NEWS FROM THE WORLD PRESS".
    [Link zu letztem Artikel http://syrianperspective.blogspot.de/2013/03/first-post-march-3-2013-massive.html]
    Wer dort auf dem neuesten Stand ist sieht, dass trotz der massiven Unterstützung des Terrorismus mit Waffen, Geld und direkter Ausbildung plus logistischer Unterstützung (auch durch das deutsche Spionageboot) das syrische Volk mit seiner Armee nicht geschlagen werden konnte, sogar in der Offensive und der Terrorismus in der Defensive ist, ohne laufende Unterstützung der Scheinheiligen oder gar sich offen zeigenden Unterstützer für Terrorismus aus dem Westen längst am Ende gewesen wäre innerhalb weniger Wochen.
    Wenn ich mich an den Beginn des nicht erklärten Krieges gegen Libyen erinnere, wäre es dort ohne direkten Krieg, getarnt als UNO-Mission, auch nicht möglich gewesen den Terrorismus inklusive Islamisten zu installieren. Die im Vergleich zu Syrien weitaus kleinere und schlechter ausgerüstete Armee der Volks-Jamahiriya (SOZ. LIBYSCHE ARABISCHE VOLKS-JAMAHIRIA) hatte zu Beginn sehr schnell taktisch gut geführte Erfolge errungen und nur durch massive Bombardements der NATO konnte die Herrschaft des Volkes vernichtet werden. Die zu zehntausenden eingeschifften und unter Sold stehenden (zusätzlich Versprechen von 10 Tausend USD usw., Drogen waren damals auch dabei) mit Kurzausbildung in Ägypten z.B., oder aus getarnten Trainingslagern der UNO für Berber in Tunesien hätten auch zusammen mit der Terroristenhochburg um Benghazi allein nie erfolgreich sein können.
    Genau so jetzt in Syrien, denn das Volk will keinesfalls eine restlose Zerstörung des Landes plus Genozid durch die von der "Westlichen Wertegemeinschaft" unterstützten Verbrecherbanden, egal ob nun auch noch für Assad oder nicht, aber dann lieber für den rechtmäßig gewählten Assad, gegen den Terror und für eigene Souveränität. Die Menschen haben dort in Syrien seit Jahrtausenden friedlich zusammen gelebt und ohne direkte Invasion der Kriegsverbrecher können die Terroristen auch nur weiter für Terror und Leid sorgen inklusive des ökonomischen Krieges über Sanktionen gegen die Bevölkerung, Terror gegen die Bevölkerung wie von den transatlantischen Angelsachsen bekannt seit dem Bombardement Dresdens oder von Hiroshima und Nagasaki, Terror ausgeführt von Ländern mit Wahlschafen, manipuliert vor der Glotze plus Mainstream (wie beschrieben in einem der letzten Artikel hier "Der Oscar für 'Argo' – Hollywood „outet“ sich"), Schafe die diese Laien-Politik-Darsteller als Vertreter auch für Terrorismus zur Zeit sogar noch wählen, noch wählen, aber wie lange noch schaut man nicht nur nach Italien ("Die dümmsten Kälber wählen sich ihre Henker selber." - könnte schon bald Schnee von gestern sein!).
    Mal sehen was wird mit weiteren Nachrichten zu "Schramm, Pelzig, Pispers treten zur Bundestagswahl 2013 an – Grillo Effekt" und ähnlichem, denn da sind wir doch dabei, oder?!
    [ http://www.neopresse.com/gesellschaft/schramm-pelzig-pispers-treten-zur-bundestagswahl-2013-an-grillo-effekt/ ]
    Hoffentlich wird mehr und mehr Menschen klar, dass wir und z.B. auch die Menschen in Syrien letztendlich fast die gleichen Feinde haben.

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    1. Da ja für alles Geld erforderlich ist, hier ein Auszug von Paul Craig Roberts:
      "Im Verlauf der Unterhaltung fragte ich, wie Washington so viele andere Regierungen dazu brachte, nach seiner Pfeife zu tanzen. Seine Antwort: "Geld."
      Ich fragte: "Sie meinen Entwicklungshilfe?"
      Er sagte: "Nein, Säcke voller Geld. Wir kaufen die Anführer."

      Es war die Methode der Römer, die Führung ihrer Gegner oder von möglichen Bedrohungen zu kaufen. In seinem Buch The Rule of Empires (Die Herrschaft der Imperien) beschreibt Timothy H. Parsons die Römer als "geschickte Fachleute für soft power (weiche Gewalt)." Rom zog es vor, die Eroberten und potentiell Feindlichen durch "halbautonome Auftragskönige" zu beherrschen, die der Senat euphemistisch als "Freunde des römischen Volkes" bezeichnete. Die Römer halfen kooperativen Monarchen mit direkten Geldzahlungen und materiellen Gütern an der Macht zu bleiben. Die Annahme dieser Zuwendungen bedeutete, dass ein Verbündeter sich der imperialen Autorität unterwarf, und die Römer betrachteten jeden Verstoß gegen ihren Willen als offene Revolte. Sie mischten sich auch beliebig in lokale Nachfolgedispute ein, um ungeeignete Leute zu ersetzen."
      Das ist die Art, in der Washington herrscht." (Zitat Ende)

      Nun, Obama und Konsorten setzen also wieder verstärkt auf Softpower zusätzlich zu militärischer Konfrontation, was aber keinesfalls bedeutet, Positionen aufgeben zu wollen!

      Bleiben wir doch nochmals beim Geld - Paul Craig Roberts "Erholung oder Zusammenbruch? Wetten Sie auf Zusammenbruch.":

      "Die Kosten des privaten Finanzsystems für die Gesellschaft sind noch höher. In CounterPunch (18. Mai) berichtet Rob Urie, dass Andrew Haldane, geschäftsführender Direktor für finanzielle Stabilität bei der Bank of England (das Gegenstück im Vereinigten Königreich zur Federal Reserve) vor zwei Jahren sagte, dass die jetzt vier Jahre alte Finanzkrise letztendlich die Weltwirtschaft zwischen $60 Billionen und $200 Billionen an verlorenem Bruttoinlandsprodukt kosten wird. Wenn Uries Bericht stimmt, dann ist das ein erstaunliches Zugeständnis von einem Mitglied der herrschenden Elite." (Zitat Ende)

      Also das private Finanzsystem schafft die Mittel, um weltweit Führer zu bestechen und/oder die Herrschaft von dort gefügigen zumeist Diktaturen, aber auch Politiker aller Couleur, aufrechtzuerhalten und ist doch das gleiche System, was den Menschen die Lebensgrundlage entzieht!
      Wie hieß doch der Spruch, wo man Ross und Reiter oft nicht durch die Zensur bekommt, nicht wegen Religion, sondern purer Macht dieser Banskter-Dynastie: "Ihr Geld ist nicht weg, mein Freund, es hat nur ein anderer." (Rothsch..)
      Und so ja auch heute, nur für die Völker ist es weg plus weiterem zu zahlenden Zinseszins.

      Wer dann das vielleicht fast neue Sprichwort 'Geld regiert die Welt, wer regiert dann das Geld' anfasst und nach den Eigentümern z.B. der FED fragt, denn der USD ist ja Privatgeld als Weltreservewährung, dann geht es mit Angriffen erst richtig los, wenn die natürlichen Personen gemeint sind und keine Firmen. Ich kann nur die Suchmaschine empfehlen und man kommt zu Seiten wie "http://www.muz-online.de/religion/illuminati.html#fed" -> "Die wichtigsten Aktienbesitzer der "Federal Reserve" (kurz "FED") "
      Und vielleicht noch etwas sollte für diejenigen interessant sein, die klagen, fast das ganze Jahr für Steuern oder Abgaben arbeiten zu müssen:
      "Dem "Federal Reserve"-Beschluss folgte der 16. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung, der es nun dem Kongress ermöglichte, das persönliche Einkommen der US-Bürger zu besteuern. Das war die Konsequenz, nachdem die US-Regierung nun kein eigenes Geld mehr drucken durfte, um ihre Operationen zu finanzieren. Dies war das erste mal in der Geschichte seit der Gründung der USA, dass das Volk Einkommenssteuer bezahlen musste."

      Somit schließt sich doch der Teufelskreis! Und wer noch nicht ganz verblödet ist ..

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  5. 3. Weltkrieg - Gefahr nicht nur betreffs Syrien und Iran, sondern auch im Fernen Osten, wohin die USA begonnen haben, einen Großteil der militärischen Kräfte umzugruppieren als Erpressung des neuen Hauptkonkurrenten, wobei allerdings vorher auch noch die EU zu assimilieren ist (Freihandelsabkommen, Goldman Sachs Leute überall, ..), oder auch ein Keil zwischen Russland und China geschlagen werden soll mittels Soft-Power, man eben nur noch nicht aufgestellt ist für den nächsten Show-Down im Pazifik:

    "DPRK Made FINAL WAR Declaration of “All-out War” Against USA & Its Lackyes"

    Link http://www.4thmedia.org/2013/03/06/dprk-made-a-final-war-declaration-of-all-out-war-against-us-and-its-lackyes/

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  6. Vielleicht zum Schluss noch ein positiver Ausblick; das bringt doch positive Energie und das brauchen wir auch in Deutschland! Basisdemokratie gegen Krieg und Raub des Eigentums der Völker. Hoffen wir, dass es in Italien bei dem hier gesagten bleibt.:

    "Beppe Grillo Interview - deutsche Untertitel"

    Veröffentlicht am 02.03.2013

    Ausschnitte aus einem Interview mit Beppe Grillo vom schwedischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen, kurz vor der Wahl 2013.

    Für deutsche Untertitel: bitte die Untertitelfuntkion in der dunklen Leiste unter dem Video aktivieren!
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=w7I9OwaPq7g

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  7. Und noch ein guter Ausblick:

    "BRICS-Staaten planen eigene Bank als Konkurrenz zum IWF"
    http://www.neopresse.com/finanzsystem/brics-staaten-planen-eigene-bank-als-konkurrenz-zum-iwf/

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