Dienstag, 19. März 2013

Geoengineering kann unvorhergesehene neue Risiken mit sich bringen



Countercurrents.org


16. März 2013

Keine Sprühung?
Das Geoengineering, die Nutzung menschlicher Technologien zur Änderung des Klimasystems der Erde – wie das Versprühen reflektiver Partikel in die obere Atmosphäre, um Sonnenstrahlen in den Weltraum zurück zu werfen – ist als ein potentiell versprechender Weg entstanden, um die Auswirkung des Klimawandels zu mildern. ABER derlei Methoden können unvorhergesehene neue Risiken mit sich bringen. Das inhärente Spannungsfeld hat, so argumentieren zwei Professoren von UCLA und Harvard, sowohl wissenschaftliche Fortschritte und die Entwicklung eines internationalen Rahmens zur Regulierun und Anleitun der Geoengineering-Forschung vereitelt.
Dies ist wohl eindeutig!
In einem Artikel vom 15. März im Journal 'Science' haben Edward Parson von der UCLA [University of California] und David Keith von der Havard Universität umrissen, wie die gegenwärtige Sackgasse der Regierungs-Geoengineering Forschung eine echte Bedrohung einer vernünftigen Beahndlung der Klimarisiken darstellt. Ihr Artikel bringt konkrete und machbare Vorschläge hervor, um weitere Forschung – aber nicht Anwendung - zu ermöglichen und wissenschaftliche und legale Anleitung und Berücksichtigun der Sorgen der Öffentlichkeit zu schaffen.„Wir versuchen, einen Zusammenbruch der Politik zu vermeiden“, sagteen Keith, Professor für Öffentlichkeitspolitik an der John F. Kennedy 'School of Government' und Gordon McKay, Professor für angewandte Physik an der 'School of Engineering und angewandter Wissenschaft an der Uni Harvard. „Informierte politische Urteile erfordern jetzt Forschung über die Wirksamkeit der Methoden des Geoengineering und ihrer Risiken. Wenn Forschung weiterhin blockiert wird, dann wird es in kritischen künftigen Situationen nur nicht getestete Methoden geben.



Fässer mit Sprühmitteln


Unsere Methoden gehen auf den Mangel an internationaler legaler Koordinierung ein, was in die gegenwärtige Sackgasse geführt hat“, sagte Parson, ein Rechtsprofessor und Fakultäts-Ko-Direktor am 'Emmett Center on Climate Change' an der 'UCLA School of Law'. „Koordinierte internationale Regierungs-Forschung kann sowohl eine Anleitung und das erforderliche Vertrauen liefern, um mit Forschung ohne Risiken fortzufahern und die legitimen Sorgen der Öffentlichkeit über unverantwortliche Eingriffe oder unbedachte Anwendungen zu beachten.“

In ihrem Papier erklären die Autoren, dass Fortschritt bei der Steuerung der Forschung vier Ziele haben muss:
  • Eine risikolose, wissenschaftlich haltbare Forschung zu förden.
  • Wissenschaftliche Anleitung zu geben bei der Ausformung sozial akzeptabler Forschung.
  • Berücksichtigung der Sorgen der Öffentlichkeit.
  • Beendigung des gegenwärtigen legalen Vakuums, das skrupellose Projekte erleichtert.
Parson und Keith meinen, dass wissenschaftliche Selbst- Regulierung nicht ausreicht, die Risiken zu handhaben und dass Wissenschaftler die Regierungs-Autorität bei der Geoengineering-Forschung akzeptieren müssen.

Sie betonen, dass einleitende Schritte keiner neuen Gesetze oder Verträge bedürfen, sondern durch informelle Beratung und Koordinierung zwischen den Regierungen möglich sind.

Die Autoren schlagen auch vor, zwei Schwellen für die Handhabung der Geoengineering-Forschung zu definieren:

eine umfassende Schwelle, die einem Moratorium unterliegen soll und eine gesonderte niedrigere Schwelle darunter, die bestimmt, welche Forschung erlaubt ist. Keit z. B. entwickelt zur Zeit ein Experiment im Freien, um die Risiken und die Effizienz des stratosphärischen Aerosol Geoengineerings zu testen, das unter die erlaubte vorgeschlagene Schwelle fiele.

Die Autoren heben hervor, dass dieser Artikel nur die ersten Schritte vorschlägt. Kurzfristig bilden diese Schritte eine soziale Übereinkunft, die weitere Forschung ermöglichen würde, und langfristig würden sie internationale Normen der Zusammenarbeit und Transparenz beim Geoengineering aufbauen.


Verwendete Quellen:
Journal Reference: E. A. Parson, D. W. Keith. End the Deadlock on Governance of Geoengineering Research. Science, 2013; 339 (6125): 1278 DOI: 10.1126/science.1232527  
und  Harvard School of Engineering and Applied Sciences (2013, March 14). Mitigating climate change? Guiding responsible research in geoengineering. ScienceDaily. Retrieved March 16, 2013, from http://www.sciencedaily.com /releases/2013/03/130314141014.htm  

Quelle – källa - source

Kommentare:

  1. Planungsamt der Bundeswehr, 'Future Topic': Geoengineering: Gezielt das Klima beeinflussen

    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYuxDoMwDAX_yCZSUUU3EEM7dGFp0y0QC1kNCQpOWfh4kqHvpFtODz-Y8ebHsxEO3jh8o574Nu4w7pbAfCWRc7TBJskyeXyVRy5T8CTFQl44e45GQoQ1RHGlpBhzAbaoK9V36lr9p47m8rzrtm7q_tENuC5LewK5WGGy/


    Das 'Future Topic Geo-Engineering' steht dort zum Download bereit.

    http://www.bundeswehr.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY4NjQ2MjcxMzA3MzcxMzYyMDIwMjAyMDIw/geo_eng_neu.pdf
    _______________________________________________

    Hatte im Januar was dazu geschrieben:

    Planungsamt der Bundeswehr, 'Future Topic': Geoengineering

    Die Erde ist zu einem Spielplatz für gottwahnsinnige Apokalyptiker geworden

    (bei eventuellem Interesse auf meinen Namen klicken, enthält den Link dahin)

    AntwortenLöschen
  2. "Parson und Keith meinen, dass wissenschaftliche Selbst- Regulierung nicht ausreicht, die Risiken zu handhaben ...."

    Ja zuerst müssen diese Geheimprojekte aufhören! Nicht die Leute als Verschwörungstheoretiker verunglimpfen, wie seit dem Mord an Kennedy bereits geschehen beginnend von der CIA gegen alle, die Licht in das Dunkel der mächtigen und superreichen kriminellen Hintermänner bringen wollen!

    Das Volk muss der Souverän sein über das Geld und über zu beschließende Vorhaben, so wie bei Beppe Grillo als Punkte im Programm: "verabschiedete Gesetze müssen im Internet erst drei Monate veröffentlicht werden und von den Bürgern kommentiert werden, bevor sie in Kraft treten"! Usw.

    AntwortenLöschen
  3. Ich hoffe dass dieser Kommentar nicht als Werbung betrachtet wird, sondern nur als Erklärung.

    Es liegt seit etwa zwei Stunden eine Serverstörung vor, deshalb ist derzeit keine Verbindung über den oben angegebenen Link zu Projekt Erdschrei Aura möglich. Störungen von dieser Dauer sind bei diesem Provider noch nicht da gewesen.

    Projekt Erdschrei Aura berichtete den ganzen Tag unter anderem von der Dreckigkeit, welche die Troika nach der völligen Entdemokratisierung Griechenlands nun mit Zypern, gegen die Sparer und gegen Russland vorhatte.

    Zypern hat nun soeben mit 36 Nein Stimmen, 19 Enthaltungen und 0 Ja Stimmen, also sehr deutlich den von der Troika vorgegeben Antrag im Parlament abgelehnt.

    AntwortenLöschen
  4. Mir machen momentan die Wetterlage und der sehr sonnenscheinarme Winter Sorgen. Wenn sich das weiter hinzieht, dann muss man mit Folgen für die Landwirtschaft und die Gesundheit rechnen.
    Das kann teilweise ein natürliches Phänomen sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer , teilweise eine Folge von solchem "Geoineneering".
    Es stellt sich ja langsam so dar, dass die festgestellte Erderwärmung aufgehört hat. Die statistischen "Klimamodelle" sind eben nutzlos, wenn man dabei die Sonnenaktivität nicht berücksichtigt.
    Selbst der ehemalige "Klimaalarmist" James Lovelock rechnete in seinem ersten Modell "Daysieworld" http://de.wikipedia.org/wiki/Daisyworld mit der Sonnenaktivität.
    Heute macht er eine Kehrtwende und gibt zu, dass niemand weiß wie sich das statistische Klima entwickelt:
    http://ef-magazin.de/2012/05/20/3531-james-lovelock-ein-vater-des-klima-alarmismus-korrigiert-sich .

    Die Biosphäre unseres Planeten reguliert ihre Lebensprozesse selbst, natürlich spielen kosmische Einflüsse eine Rolle.
    Irgendwelche Militärs oder Eliten sollten aber lieber die Finger von diesen natürlichen Regulationsprozessen lassen, denn sie wissen nicht an welchen Schrauben sie drehen.

    Grüße.

    AntwortenLöschen
  5. Lieber Waldliebender, hier in Südschweden war es umgekehrt - so ein langes Hochdruckgebiet mit ständig Sonne haben wir kaum je im Sommer gehabt. Aber das haben sie rausgefunden, dass je näher der Arktik umso mehr Schnee. Und lies doch mal den gründlichen Artikel von Noam Chomsky, den ich vor ein paar Tagen veröffentlicht habe. Der hat einiges zu der Mehrheit und der kleinen, kleinen Minderheit der Kritiker geschrieben, die aber am lautesten herumdröhnt. Natürlich umfasst die Wetterforschung eine unglaubliche Menge an Faktoren. Und ich finde es auch totalen Blödsinn, sich ständig auf das CO2 zu konzentrieren. Es gibt Mrd. Tonnen Scheiße und Gifte, die wir in die Atmosphäre blasen, nicht zuletzt die Radioaktivität von Fukushima und den ganzen Schlachtfeldern, wo US/NATO reichlich Atomwaffen einsetzen. Das ist wohl prima und wirkt sich nicht auf das Klima und unsere Gesundheit aus wie? Und was wird dagegen gemacht, nicht, NICHTS, NICHTS.

    AntwortenLöschen
  6. Guckt mal bei EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie!

    www.eike-klima-energie.eu/

    AntwortenLöschen