Donnerstag, 21. März 2013

Für Frauen ist Südafrika die Hölle

Einar Schlereth
21. März 2013

Hier möchte ich noch einen kleinen Nachtrag zum 'Tag der Frauen'  (der meinetwegen gerne jeden Monat sein könnte) liefern. Es handelt sich um einen Artikel, der von einem Daniel Greenfield am 19. März veröffentlicht wurde. Ich kann das Ganze heute nicht mehr übersetzen, sondern nur ein paar wichtige Absätze.


"Als ein 23-jähriges Mädchen in Neu Delhi vergewaltigt und praktisch zu Tode gefoltert wurde, hat der Fall die Aufmerksamkeit der ganzen Welt erfasst. Zwei Monate später wurde ein 17-jähriges Mädchen in Kapstadt vergewaltigt und zu Tode gefoltert auf erschreckend ähnliche Weise, aber kaum jemand hat davon Notiz genommen ... Aber Vergewaltigung und Mord von Frauen ist in Südafrika furchtbar
üblich geworden.

Nelson Mandela wird immer noch offiziell als Heiliger verehrt. Sein lächelndes Gesicht erscheint auf ungezählten Plakaten und nachdem er alle Probleme seines Landes gelöst hat, reist er um die Welt mit einer Gruppe von älteren Männern, um die Probleme anderer Länder zu lösen. Doch während Mandela reist, ist sein eigenes Land in eine Art Hölle versunken."

Dann bringt er ein paar erschreckende Statistiken: Südafrika ist eines der wenigen Länder der Welt, wo Frauen früher als Männer sterben. Dort geschehen täglich 3600 Vergwaltigungen. In einer Untersuchung hat einer von 4 Männern zugegeben, ein Vergewaltiger zu sein, und einer von zehn, die es zugaben, gab auch zu, kleine Mädchen vergewaltigt zu haben.

In vielen Schulen sind 28 % der Schulmädchen mit Aids infiziert. Ergebnis des Umgangs mit den sogenannten 'Sugar-daddies', reiche ältere Männer, die Mächen verführen oder eben vergewaltigen. Eins von drei Schulmädchen ist vor dem 18. Lebensjahr vergewaltigt worden.

Eine große Rolle spielt dabei die ungeheure Armut, die nach wie vor im Lande herrscht und die große Arbeitslosigkeit. Die Zahlen schwanken stark zwischen 21 und 40 %, wobei der Anteil der schwarzen Bevölkerung natürlich viel größer ist.
Der Herr Greenfield bedauert sehr die schwarze Bevölkerung, allerdings tut er das als Wolf im Schafspelz. Denn er hält es für einen großen Fehler, dass in Südafrika wie auch in Zimbabwe die Macht an schwarze "Terroristen" übergeben wurde. Was natürlich bedeutet, dass es den Schwarzen unter den Weißen viel besser gegangen ist. Die Rassisten sterben nicht so schnell aus!

Ich  hoffe, bald mal eine gute Analyse zu Südafrika zu bekommen, ähnlich der über Mugabes Harare, die ich vorgestern auflegte.

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