Dienstag, 5. März 2013

In Syrien erleiden Terroristen Verluste an zwei Fronten


Einar Schlereth
3. März 2013


Die syrische Regierung berichtete gestern, dass sie die wichtige Überlandstraße nach Aleppo zurückerobert habe, während Washington gleichzeitig den Terroristen neue Unterstützung zugesagt hat.

Der Verlust der Straße, die Hama mit Aleppo und seinem internationalen Flughafen verbindet, könnte die Entscheidung in den monatelangen Kämpfen in und um Aleppo, die zweitgrößte Stadt Syriens, sein. Durch die Spezialoperationen der syrischen Armee ist in den Dörfern längs der Straße und am Flughafen wieder die Ruhe eingekehrt.

Darüber hinaus haben die Terroristen auch Verluste an der politischen Front erlitten. Denn: „Weit davon entfernt, ein Mann mit neuen Ideen zu sein, hat der neue US-Außenminister Kerry gezeigt, dass die USA immer noch keine kohärente Strategie hat, um die blutige Pattsituation in Syrien aufzulösen, was ihre Verbündeten ihr noch mehr entfremden wird.“, jammert The National von vorgestern.
Und das amerikanische Blatt fährt fort zu klagen, dass „nicht-tödliche Waffen“ nicht aureichend seien, um Basher al-Assad zu verjagen. Die USA hätten auch versagt, in Afghanistan und dem Nahen Osten stabile Verhältnisse zu schaffen und das könne generelle Zweifel sowohl in ihre poltischen als auch militärischen Fähigkeiten wecken.

Eine einzige Kriegshetze also und die betrachten sich wahrscheinlich noch als liberal.

Außerdem wird gemeldet, dass die syrische Armee am Freitag den Grenzposten Al-Ya'robiya an der irakischen Grenze mit Hilfe der irakischen Armee zurückerobern konnten, der am Tag zuvor von der Al-Nusrah-Front überrannt worden war. Der irakische Diktator al-Maliki, der im Irak ein shiitisches Regime eingeführt hat, will natürlich nicht die Sunni-Extremisten in Syrien als Nachbarn haben.


Als Quellen – källor – sources wurden verwendet:
rt.com/news/syria-iraq-border-checkpoint-706/
www.thenational.ae/news/world/middle-east/rebels-in-syria-suffer-losses-on-two-fronts
http://www.informationclearinghouse.info/article34160.htm (Dies ist das komplette Interview, das Hala Jabar am 3. März 2013 mit Präsident Bashar al-Assad führte. Darin geht er souverän und wohldurchdacht auf die Anwürfe seitens William Hague und der westlichen Medien ein, dass sein Friedensplan 'heuchlerisch' und er 'ohne Kontakt zur Wirklichkeit' sei. Al-Assad kommt zu dem Schluss, dass es sich genau umgekehrt verhalte.

Interessant ist eine einleitende Beobachtung des Interviewers. Während er in einem normalen Gebäude – also nicht im Palast - auf den Präsidenten am Fenster wartet, sieht er ein schlichtes schwarzes Auto in den Hof fahren und ein Mann steigt aus. Es ist der Präsident. Weit und breit kein Chauffeur und keine Eskorte und keine Bodyguards. Ihm wurde erklärt, dass Assad darauf bestehe, sein normales Leben weiterzuführen und gesagt habe, wenn er jemals eine schusssichere Jacke anziehen müsse, um sich in Damaskus zu bewegen, dann könne er gleich zurücktreten.

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