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Donnerstag, 12. September 2013

Gedanken an den 11. September 2001: Zu viele Jahre der Lügen – von Mossadeq bis 9-11


Eigentlich wollte ich das gestern schon machen, aber es wurde zu spät. Hier nun eine gute Betrachtung von Roberts sowie ein paar Links zu Videos, die auf den neuesten Stand gebracht wurden.
Ich muss dazu sagen, dass ich schon am Tag nach 9/11 in einem Gespräch mit einem Nachbarn den Verdacht hatte, 'dass sie es wohl selber waren'. Zumal ich in Hamburg mal beobachtet hatte, wie ein asbestverseuchtes Hochhaus zum kontrollierten Einsturz gebracht wurde. Dazu werden auf jeder Etage nach einem genauen Plan Sprengkörper gesetzt, die in bestimmter Abfolge gezündet werden. Wie sollten das eine Handvoll harmlose Deppen aus Saudiarabien unbemerkt vollbringen?
Nur Wochen danach lieferte Stan Goff die erste umfassende Analyse, die er mit den Worten schloss: Was Washington da erzählt, ist nichts als bullshit.
Und das ist inzwischen zu Millionen Menschen in der ganzen Welt durchgedrungen. Und tausende Experten haben es bestätigt. Aber Washington bleibt eisern beim bullshit. Hier kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Mir ist es geradezu peinlich, diese offensichtliche Geschichte immer nochmal zu wiederholen.


Gedanken an den 11. September 2001: Zu viele Jahre der Lügen – von Mossadeq bis 9-11
Dr. Paul Craig Roberts
9. September 2013
Washington steht seit 12 Jahren im Krieg. Laut Experten wie Joseph Stiglitz und Linda Bilmes haben sie die USA ca. 6 Billionen $ gekostet, genug, um soziale Sicherheit und Krankenversicherung auf Jahrzehnte zu bezahlen. Alles, was es von den 12 Jahren vorzuweisen gibt, sind fette Profite der Waffenindustrie und eine Liste von zerstörten Ländern mit Millionen Toten und vertriebenen Menschen, die niemals nur einen Finger gegen die USA erhoben haben.

Die von den US-Truppen und den Steuerzahlern bezahlten Summen sind extrem hoch. Der Kriegsveteranenminister Erik Shinseki berichtete im November 2009, dass „seit 2001 mehr Veteranen Selbstmord begangen haben als auf den Schlachtfeldern in Afghanistan und Irak verloren gegangen sind. Viele tausende Soldaten haben Amputationen gehabt und traumatische Gehirnschäden. An der Kriegsschule des Marine Corps berechnete Jim Lacey, dass die jährlichen Kosten des Krieges in Afghanistan 5 Mrd. $ auf jeden al-Qaida Mann betrugen. Viele US-und Koalitions-Soldaten bezahlten mit ihrem Leben für jeden getöteten al-Qaida Mann. Der Krieg hat in keinster Weise jemals Sinn gemacht.