Was ich schon 1958 von einem Enkel Mossadeghs in Hamburg erfuhr
und was allmählich alle Welt wusste, wird jetzt durch die Freigabe
geheimer Dokumente bestätigt. Man beachte, dass sich das Rezept seit 60 Jahren um keinen Deut geändert hat. Verräter ausfindig machen und kräftig bestechen, "Volksaufruhr" ( wie in all den "farbigen" Revolutionen) und die unbequemen Politiker mit Schlamm bewerfen. Man fragt sich, wie danach überhaupt noch irgendjemand auf diese billigen Tricks hereinfallen konnte. Und doch wurden viele gewählte Staatsmänner gestürzt und keineswegs nur Hohlköpfe, wie etwa Sukarno und Allende.
Noch ernster ist die Tatsache, dass diese Fakten von den Mainstreammedien bewusst verschwiegen werden, um nicht zu sagen, dass alle Journalisten total unwissend und verblödet sind. Die wenigen Leute, aufrechte Demokraten und Linke, die Bescheid wussten, verteufelte man als 'Moskau-Hörige' und 'gekaufte Agenten'. Da muss doch jedermann auffallen (wie auch hier im Fall Mossadegh, vom Westen beschuldigt, die Diktatur zu wollen, aber eingeführt wurde sie von der CIA), wie alle Beschuldigungen exakt auf sie selbst zutreffen.
RT
19. August 2013
Am 60. Jahrestag des Staatsstreichs im Iran von 1953, der die Regierung des radikalen Nationalisten Mohammad Mossadegh stürzte, haben die USA Dokumente freigegeben, die im Detail die geheime Operation der CIA zur erneuten Einsetzung des Shahs beschreiben.
Die Veröffentlichung am Montag kam als eine Überraschung, weil man glaubte, dass das meiste an Material und an Aufzeichnungen von der CIA zerstört worden war, sagte das Archiv. Die CIA sagte, dass ihre Safes „übervoll seien“.

