Einar Schlereth
16. September 2013
Dies ist wirklich ein „Deal“ - ein
Rosstäuscher-Deal. Was ist in Sergei Lawrow gefahren? Hat er gepennt
oder keine juristischen Experten dabei gehabt? Den Eindruck bekommt man, wenn man
den Artikel von RussiaToday (RT) „US-Russia
Reach Landmark Deal on Destruction of Syria Chemical Weapons Arsenal“
(US-Russland erzielten bahnbrechendes Abkommen zur Zerstörung von
Syriens Arsenal Chemischer Waffen) liest. Selbst bürgerliche
Zeitungen reiben sich die Hände und reden von einer neuen
Annäherung zum Westen.
Nichts darüber, was die USA im Gegenzug bieten. Andererseits eine Reihe von Diktaten, die Syrien zu erfüllen hat, unter weiteren, nicht spezifizierte Drohungen im Falle der Nichterfüllung. Nirgends steht, dass Syrien das Angebot aus freien Stücken gemacht hat. Es hat diese Waffen völlig legal erworben, will sie jetzt abgeben und zerstören lassen mitsamt der Labors und Anlagen zur Herstellung (ohne Kompensation, versteht sich), und es ist sogar bereit, der 'Organisation zum Verbot von Chemischen Waffen (OPCW)' beizutreten, was weder die USA noch Israel getan haben.
Nichts davon. Außer einem vagen Versprechen des notorischen Lügners und Rosstäuschers Kerry, das ihm wohl nur aus Versehen rausrutschte, erhalten Syrien und Russlands nichts, nicht die Bohne.
Ganz im Gegenteil. Weitere Drohungen (selbst mit Gewalt „by air, sea, or land“ wie es im Kapitel 7 steht, was aber danach von Lawrow geleugnet wurde) sowie erweiterte Forderungen und detaillierte Bedingungen, als wäre Syrien von einem internationalen Gericht schuldig gesprochen worden.. Damaskus „muss“ dies und „muss“ jenes tun. Unter anderem, „muss“ man einen zweiten Rosstäuscher, Lakhdar Brahimi, mit einer Horde von Agenten und Spionen zum „Kontrollieren“ ins Land lassen.
Obendrein wird jetzt die Sache so dargestellt, als wäre die Ablieferung und Zerstörung der Waffen „ein notwendiger Schritt gewesen, damit die Genf II Konferenz“ stattfinden kann. Davon ist nie die Rede gewesen. Sie war seit langem geplant worden, wurde aber von den Vereinigten Staaten bewusst und ständig sabotiert, abgesehen davon, dass auch die Terroristen nicht teilnehmen wollten.
Ein Hammer ist auch, dass Kerry in einem Nebensatz zugab, dass „möglicherweise die syrischen Rebellen ein paar chemische Waffen haben“. Dieser faustdicken Lüge wurde nicht widersprochen, obwohl hundertfach bewiesen ist, dass die Terroristen Chemische Waffen in Massen haben und sie auch mehrfach angewendet haben.
Und damit war das Thema abgeschlossen. Was passiert mit den Waffen? Liefern die USA eine komplette Liste mit allen Empfängern von Chemiewaffen, inklusiver aller Orte, wo sie von den Terroristen versteckt und vergraben wurden? Keine Rede davon. Den Kriminellen steht es also völlig frei, sie weiter anzuwenden und zu sagen: „Seht ihr, der Assad hat einen Teil dieser Waffen behalten.“
Aber es kommt noch dicker. „Am Montag wird erwartet, dass UN-Generalsekretär Ban Ki-moon dem Sicherheitsrat einen Report unterbreitet, der überwältigende Beweise (Hervorhebung von mir) enthält, dass am 21. August beim Angriff auf einen Vorort von Damaskus „chemische Waffen benutzt wurden“, von denen zwischen 355 bis 1729 Leute getötet wurden.“ Und wie man diese US- Marionette Ban Ki-moon kennt, wird er die Schuld Damaskus geben. Will das Sergei Lawrow resp. Russland auch unterschreiben?
„Die 'Freie Syrische Armee' hat umgehend den gesamten Plan abgelehnt … die russisch-amerikanische Initiative geht uns gar nichts an.“ So steht es im Artikel. Und heute kommt eine neue Erklärung der Terroristen „Syriens „Rebellen“ drohen der UNO – Wir werden US-Waffen“ benutzen. Sie wollen die Inspektoren mit amerikanischen Waffen abschießen, so dass sie quasi von amerikanischer Hand fallen. Nun, die UN-Inspektoren werden sich darum reißen, nach Syrien zu kommen.
Dies ist kein faires und vernünftiges Abkommen, auf dessen Basis eine friedliche Regelung möglich wäre, um diesen seit endlosen Zeiten geplanten US-Überfall auf Syrien mit Söldnerarmeen zu Ende zu bringen. Dies ist ein Diktat, bei dem die USA nicht nur den kleinen Finger, sondern die ganze Hand Syriens ergriffen haben, und mit dessen Hilfe sie hoffen, bald am Ziel ihrer Wünsche zu sein.
Nichts darüber, was die USA im Gegenzug bieten. Andererseits eine Reihe von Diktaten, die Syrien zu erfüllen hat, unter weiteren, nicht spezifizierte Drohungen im Falle der Nichterfüllung. Nirgends steht, dass Syrien das Angebot aus freien Stücken gemacht hat. Es hat diese Waffen völlig legal erworben, will sie jetzt abgeben und zerstören lassen mitsamt der Labors und Anlagen zur Herstellung (ohne Kompensation, versteht sich), und es ist sogar bereit, der 'Organisation zum Verbot von Chemischen Waffen (OPCW)' beizutreten, was weder die USA noch Israel getan haben.
Syrien
hatte aber die Bedingung gestellt, dass die USA erklären, keine weiteren
Drohungen anzuwenden. Wo steht ein Passus: „Wir, die Vereinigten
Staaten geloben gegenüber Syrien und der Welt, keine Drohungen mehr
gegen das souveräne Land Syrien zu benutzen. Wir geloben, die
Entsendung bewaffneter Kämpfer in das Land einzustellen. Wir
geloben, keine Intervention wie in Irak oder Libyen durchzuführen,
nachdem diese Länder ihre Massenzerstörungswaffen ausgeliefert
resp. zerstört hatten.“ Auch von Kriegsreparationen ist
nirgendwo die Rede.
Nichts davon. Außer einem vagen Versprechen des notorischen Lügners und Rosstäuschers Kerry, das ihm wohl nur aus Versehen rausrutschte, erhalten Syrien und Russlands nichts, nicht die Bohne.
Ganz im Gegenteil. Weitere Drohungen (selbst mit Gewalt „by air, sea, or land“ wie es im Kapitel 7 steht, was aber danach von Lawrow geleugnet wurde) sowie erweiterte Forderungen und detaillierte Bedingungen, als wäre Syrien von einem internationalen Gericht schuldig gesprochen worden.. Damaskus „muss“ dies und „muss“ jenes tun. Unter anderem, „muss“ man einen zweiten Rosstäuscher, Lakhdar Brahimi, mit einer Horde von Agenten und Spionen zum „Kontrollieren“ ins Land lassen.
Obendrein wird jetzt die Sache so dargestellt, als wäre die Ablieferung und Zerstörung der Waffen „ein notwendiger Schritt gewesen, damit die Genf II Konferenz“ stattfinden kann. Davon ist nie die Rede gewesen. Sie war seit langem geplant worden, wurde aber von den Vereinigten Staaten bewusst und ständig sabotiert, abgesehen davon, dass auch die Terroristen nicht teilnehmen wollten.
Ein Hammer ist auch, dass Kerry in einem Nebensatz zugab, dass „möglicherweise die syrischen Rebellen ein paar chemische Waffen haben“. Dieser faustdicken Lüge wurde nicht widersprochen, obwohl hundertfach bewiesen ist, dass die Terroristen Chemische Waffen in Massen haben und sie auch mehrfach angewendet haben.
Und damit war das Thema abgeschlossen. Was passiert mit den Waffen? Liefern die USA eine komplette Liste mit allen Empfängern von Chemiewaffen, inklusiver aller Orte, wo sie von den Terroristen versteckt und vergraben wurden? Keine Rede davon. Den Kriminellen steht es also völlig frei, sie weiter anzuwenden und zu sagen: „Seht ihr, der Assad hat einen Teil dieser Waffen behalten.“
Aber es kommt noch dicker. „Am Montag wird erwartet, dass UN-Generalsekretär Ban Ki-moon dem Sicherheitsrat einen Report unterbreitet, der überwältigende Beweise (Hervorhebung von mir) enthält, dass am 21. August beim Angriff auf einen Vorort von Damaskus „chemische Waffen benutzt wurden“, von denen zwischen 355 bis 1729 Leute getötet wurden.“ Und wie man diese US- Marionette Ban Ki-moon kennt, wird er die Schuld Damaskus geben. Will das Sergei Lawrow resp. Russland auch unterschreiben?
„Die 'Freie Syrische Armee' hat umgehend den gesamten Plan abgelehnt … die russisch-amerikanische Initiative geht uns gar nichts an.“ So steht es im Artikel. Und heute kommt eine neue Erklärung der Terroristen „Syriens „Rebellen“ drohen der UNO – Wir werden US-Waffen“ benutzen. Sie wollen die Inspektoren mit amerikanischen Waffen abschießen, so dass sie quasi von amerikanischer Hand fallen. Nun, die UN-Inspektoren werden sich darum reißen, nach Syrien zu kommen.
Dies ist kein faires und vernünftiges Abkommen, auf dessen Basis eine friedliche Regelung möglich wäre, um diesen seit endlosen Zeiten geplanten US-Überfall auf Syrien mit Söldnerarmeen zu Ende zu bringen. Dies ist ein Diktat, bei dem die USA nicht nur den kleinen Finger, sondern die ganze Hand Syriens ergriffen haben, und mit dessen Hilfe sie hoffen, bald am Ziel ihrer Wünsche zu sein.