Vielen Dank, Daisy Schmitt. Ich habe mir das Video mit der ausführlichen und sehr sachlichen Darstellung des Falles von Stefan Molyneux genauestens angehört und muss mich seiner Argumentation beugen. Die Medien - diesmal Mainstream und die alternativen - haben uns einen Bären aufgebunden. Zimmerman ist erstens kein Weißer und zweitens ist Martin der Angreifer gewesen, der zudem auf sehr brutale Weise vogegangen ist. Dieses Urteil ist also rechtens.
An dem Titel selbst muss nichts geändert werden, da die '28-Stunden-Statistik' ihre Richtigkeit hat. Molyneux nennt noch eine andere erschütternde Statistik, auf die ich gestern auch gestoßen war: von 276 000 jährlich ermordeten schwarzen Männern werden 262 000 von ihren eigenen brothers (wie bekannt nennen sich Schwarze untereinander 'brother') ermordet. Das ist nur auf den ersten Blick erschreckend. Denn es ist bekannt und erwiesen, dass in stark unterdrückten Gesellschaften, sich Hass, Wut und Gewalt überwiegend gegen den Nächsten wenden.
Das erzählte mir vor ewigen Zeiten - als ich noch relativ jung war - eine Freundin aus Südafrika. Als ich sie fragte, ob sie nicht weiße Männer als roh, unempfindlich und rücksichtslos empfinde, ausgehend von meiner Vorstellung, dass Schwarze viel zärtlicher und rücksichtsvoller wären. 'Das Gegenteil ist richtig', antwortete sie mir. 'Sie sind auch in der Liebe brutal und rücksichtslos. Sie haben gelernt, sich selbst zu hassen, sich selbst als minderwertig anzusehen. Und deswegen sehen sie auch in der schwarzen Frau sich selbst. Betrachten sie als wertlos und wollen ihr weh tun. Und insgeheim wollen sie eine weiße Frau. Aber auch die können sie natürlich nicht wirklich lieben. Da sie ja per se das krasse Gegenteil ihrer selbst ist.'
Was in diesem Fall für eine Agenda verfolgt wird, ist mir nicht recht klar. Daisy meint 'Teile und Herrsche' und Provozierung eines 'Rassenkrieges'. Aber das hieße zu dem gegenzeitigen Zeitpunkt, schlafende Hunde zu wecken. Denn an der 'Front' ist doch alles ruhig. Es gibt keine 'Black Panthers' mehr, keinen Malcolm X und die Schwarzen lassen sich zu Millionen wegen Bagatellen hinter Gitter stecken. Ich sehe da keinen rechten Sinn. Sinnlos wie der Tod des jungen Mannes.