Dieser Artikel ist nicht falsch, aber ein paar Sachen gefallen mit
gar nicht. Dass er z. B. von der 'revolutionären Führung in Kiew'
spricht oder von 'dem plötzlichen Auftauchen der höflichen
bewaffneten Männer in Grün' womit er sich auf die Krim bezieht, wo
das aber die heimische Miliz war oder dass er schreibt, dass die
Führer der Proteste "schon im SBU-Gefängnissen in der Ost-Ukraine sitzen". Da hat er offenbar
nicht mitbekommen, dass man auf den Videos deutlich Szenen der
Verbrüderung sieht und massenhafte Rufe 'Berkut, Berkut'. Im übrigen
hat auch Russianmoskaulady auf ihrem Blog geschrieben, dass die
Berkut (SBU-Leute) auf der Seite des Volkes stehen. Und er spricht
auch von der 'Rumpf-Ukraine', als ob die Sezession einer kleinen
Halbinsel die Ukraine zu einem 'Rumpf' gemacht hat! Und sein
abschließender Satz gefällt mir auch nicht. Hat er vergessen, dass
es im Osten Millionen Russen gibt, die seit langem schikaniert
werden? Hat er vergessen, was die USA machen, wenn nur ein Amerikaner
irgendwo in der Welt Prügel bezieht (wahrscheinlich verdient), dass
sie dann die Navvy mit ihren Mariners mobilisieren? Sein Ton hat sich
verändert. Im übrigen ist eine lockere Föderation der Ukraine genau das, was Putin schon vor Wochen vorgeschlagen hat und wozu Kerry spontan JA sagte. Inzwischen haben sie es sich wohl anders überlegt.
Scharfer Anstieg der Spannungen in der Ost-Ukraine
The Saker07.04.2014
Es ist schwer, ein genaues Bild von dem, was in der Ost-Ukraine vorgeht, zu bekommen, aber schaut man sich verschiedene Quellen an, dann sieht es so aus, als ob in den Städten Donezk, Charkow und Lugansk große Proteste stattgefunden haben. Auf den Videos haben sich ziemlich große Mengen in den Stadtzentren versammelt, auch jede Menge Frauen. In Donezk und Lugansk haben die Demonstranten Regierungsgebäude besetzt wie etwa das Gebäude des örtlichen Hauptquartiers der Ukrainischen Sicherheit (SBU). In Donezk versammelten sich die Demonstranten zu so etwas, was wie eine Volksversammlung aussah und erklärten die Schaffung einer "Volksrepublik Donezk"; sie erklärten auch, ein Referendum über die Zukunft der Region am 11. April abzuhalten.