Ebenfalls gestern hat Pepe Escobar einen Artikel "Den Überschall-Putin dekodieren an einem Tag der Erinnerung" geschrieben. Er macht sich lustig über Macron, das sich-in-Szene-setzen und sein napoleonisches Gehabe. Trotz aller Manöver Macrons, Putin und Trump auseinander zu halten, haben die sich doch getroffen und ein halb-stündiges lebhaftes Gespräch geführt. Er spricht von dem Kampf zwischen dem Globalisten Macron und Italiens Populisten Salvini, der gegen das globale US-System ist. Er hält fest, was wir schon wissen, dass Putin die Idee einer Armee der Europäer für gut hält, weil es die Multi-Polarität fördere. Pepe meint, es sei bei dem Putin-Trump-Gespräch wohl AVANGARD, das hypersonische Gleitfahrzeug aufs Tapet gekommen, das im nächsten Jahr einsatzbereit sein soll. Viele US-Einprozenter glauben es nicht, aber Pepe meint, dass Putin Trump überzeugen konnte und die Notwendigkeit von Gesprächen drängt. Dann hat Pepe aber eine abstruse Idee: Er meint, Putin könne es bei fortgesetzten Gesprächen schaffen, Trump davon zu überzeugen, dass Syrien und der Iran zu einem Serbien führen könnte, was die Mächte schlafwandlerisch in den 1. Weltkrieg führte. Das ist bullshit, wie Gerry Docherty & Jim Mcgregor deutlich widerlegt haben.
Finian Cunningham
14. November 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Der Test-Schlag von Donald Trump gegen die Idee von
einer europäischen Armee war bezeichnend. Jede Idee der Europäer,
dem «Schutz» der Amerikaner zu entgehen, ist Anathema in
Washington.
Das kommt daher, dass amerikanische Macht nicht davon handelt, Europa «zu schützen». Das ist nur die eitle glorreiche Propaganda-Mythologie. In Wirklichkeit geht alles darum, dass Washington das lukrative Schutzgedudel aufrechterhalten will, die imperiale Kontrolle über die «sogenannten» Alliierten und das militärische Zielen auf Russland als Hauptziel.
Die Idee von einer europäischen Armee wurde wieder von dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der vergangenen Woche hochgepuscht. Macron ist besonders eifrig gewesen, dass die europäische Union ihre eigene Armee aufbaut, unabhängig von den USA.
Auf einer Tour zu den Schlachtfeldern des 1.Weltkrieges in Nordfrankreich sagte Macron: «Wir haben uns selbst zu schützen gegenüber China und Russland und auch gegen die USA.» [Wie oft sind Russland und China in Frankreich eingefallen?]
Trump nahm ihn sofort in die Pflicht und sagte, dass seine Bemerkungen «beleidigend» wären. [Die sogenannte Beleidigung hat er doppelt zurückgegeben, indem er ihn daran erinnerte, dass die Franzosen in beiden Weltkriegen gegen die Deutschen verloren haben - da hat er sogar die 3. Niederlage im Krieg 1870-1871 vergessen. D. Ü.] In einem folgenden Treffen in Paris zur Erinnerung an den WWI, scheint der französische Führer unter Druck zurückgerudert zu sein und versuchte, dem US Präsidenten zu versichern, dass eine europäische Armee «komplmentär» zur US-geführten NATO wäre.
Dennoch ist der Vorschlag Europas, seinen eigenen Weg zu gehen, nicht aufgegeben worden. Diese Woche sagte der fransösische Finanzminister Bruno Le Maire zur deutschen Geschäftszeitung ‘Handelsblatt’, dass Europa gegen «die Trump-Verwaltung aufstehen muss» und Angst haben soll, ihre eigene Macht als ein «Imperium» sicherzustellen.
«Jedermann weiß, es gehört Mut dazu, der Trump-Verwaltung in den Weg zu treten,» sagte Le Maire in einem Interview. «Die Völker Europas haben genug von dem Gesabbel in Brüssel gehabt. Sie wollen Handlung sehen.»
Der französische Kabinett-Minister sagte vergangene Woche als Echo zu Macron, dass Europa ein «Friedliches Imperium» [contradictio in adiecto. D.Ü.] sein müsse, um gegen China und die USA standhalten zu können.
Le Maire forderte Deutschland auch auf, die französischen Pläne zur Schaffung einer von Washington unabhängigen Truppe - "politisch, finanziell und militärisch" – zu unterstützen. "Wir haben lange darüber gesprochen. Jetzt ist es Zeit für Entscheidungen."
Das kommt daher, dass amerikanische Macht nicht davon handelt, Europa «zu schützen». Das ist nur die eitle glorreiche Propaganda-Mythologie. In Wirklichkeit geht alles darum, dass Washington das lukrative Schutzgedudel aufrechterhalten will, die imperiale Kontrolle über die «sogenannten» Alliierten und das militärische Zielen auf Russland als Hauptziel.
Die Idee von einer europäischen Armee wurde wieder von dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der vergangenen Woche hochgepuscht. Macron ist besonders eifrig gewesen, dass die europäische Union ihre eigene Armee aufbaut, unabhängig von den USA.
Auf einer Tour zu den Schlachtfeldern des 1.Weltkrieges in Nordfrankreich sagte Macron: «Wir haben uns selbst zu schützen gegenüber China und Russland und auch gegen die USA.» [Wie oft sind Russland und China in Frankreich eingefallen?]
Trump nahm ihn sofort in die Pflicht und sagte, dass seine Bemerkungen «beleidigend» wären. [Die sogenannte Beleidigung hat er doppelt zurückgegeben, indem er ihn daran erinnerte, dass die Franzosen in beiden Weltkriegen gegen die Deutschen verloren haben - da hat er sogar die 3. Niederlage im Krieg 1870-1871 vergessen. D. Ü.] In einem folgenden Treffen in Paris zur Erinnerung an den WWI, scheint der französische Führer unter Druck zurückgerudert zu sein und versuchte, dem US Präsidenten zu versichern, dass eine europäische Armee «komplmentär» zur US-geführten NATO wäre.
Dennoch ist der Vorschlag Europas, seinen eigenen Weg zu gehen, nicht aufgegeben worden. Diese Woche sagte der fransösische Finanzminister Bruno Le Maire zur deutschen Geschäftszeitung ‘Handelsblatt’, dass Europa gegen «die Trump-Verwaltung aufstehen muss» und Angst haben soll, ihre eigene Macht als ein «Imperium» sicherzustellen.
«Jedermann weiß, es gehört Mut dazu, der Trump-Verwaltung in den Weg zu treten,» sagte Le Maire in einem Interview. «Die Völker Europas haben genug von dem Gesabbel in Brüssel gehabt. Sie wollen Handlung sehen.»
Der französische Kabinett-Minister sagte vergangene Woche als Echo zu Macron, dass Europa ein «Friedliches Imperium» [contradictio in adiecto. D.Ü.] sein müsse, um gegen China und die USA standhalten zu können.
Le Maire forderte Deutschland auch auf, die französischen Pläne zur Schaffung einer von Washington unabhängigen Truppe - "politisch, finanziell und militärisch" – zu unterstützen. "Wir haben lange darüber gesprochen. Jetzt ist es Zeit für Entscheidungen."