Montag, 26. Juni 2017

Londoner Grenfell Turm - das 911 der MAY Regierung

Einar Schlereth

26. Juni 2017

Flammen und Rauch dringen aus dem Grenfell Turm am 14. Juni 2017 (Foto AFP)
Heute schickte mir Christian ein email mit dem Bericht „London's Grenfell Tower blaze killed 500 residents: Local resident“  (Londons Grenfell Turm-Brand tötete 500 Bewohner: ein Anwohner). Darin werden harte Vorwürfe gegen die britischen Medien erhoben, die verschweigen, dass in dem Hochhaus hunderte ihr Leben verloren haben und nicht ein paar Dutzend. Die Anwohnerin Nadia sagte zu Press TV, dass 500 Menschen tot sind. Sie fragt, wo diese Toten sind? In dem Gebäude wohnten 600 Menschen, aber nachgewiesen wurden bislang nur 78 Leute.

Nadia hat sich in den sozialen Medien als D. J. Isla vorgestellt, wo sie eine große Leserschaft hat. Sie ist in dem Gebäude aufgewachsen und hatte viele Freunde dort. Sie fordert in dem unten stehenden Video leidenschaftlich, dass sie wissen möchte, wo ihre Freunde sind.


video

Sie ist überzeugt: „Alle sind tot und niemand spricht es aus. Für wen sammeln wir dies alles? Wo sind die Leute? Wir haben nur ein paar gesehen. Schaut euch das Feuer an! Wie sollten die Menschen aus der Hölle herauskommen?"

Wer oder welche reichen Besitzer werden da geschützt? Aus Angst vor den enormen Kosten? Natürlich, da es sich ja nur um Pack handelte. Arme Teufel und obendrein Moslems, was erklärt, dass die 120 Wohnungen mit großen Familien belegt waren.

Das Gebäude wurde 1974 für 10 Millionen Pfund fertiggestellt. Eine Menge Unternehmen waren beteiligt. Die Untersuchung wird wie immer keine Schuldigen finden, obwohl zumindest für die Sicherheit der Bewohner in so einem Fall keine Vorkehrungen getroffen wurden. 

Nadia berichtet, dass sie sofort mit Freunden Hilfe gesammelt hat, Nahrungsmittel, Kleidung, Schlafsäcke, Decken etc. Eine enorme Menge. Die Behörden wollen es dem Roten Kreuz und anderen Wohltätigkeitsunternehmen geben. Nadia ist wütend und verlangt, dass alles verkauft wird und das Geld den Überlebenden gegeben wird. Ein Anwalt nannte diese Katastrophe "a corporate manslaughter" (eine Menschen-Abschlachtung durch Unternehmen). Von anderen wurde es als "monströses Verbrechen" bezeichnet, wofür es Verhaftungen geben muss.

Obendrein enthüllte Nadia, dass die Bewohner über die Medien aufgefordert wurden in ihren Wohnungen zu bleiben. Sie saßen in der Falle. Das Feuer verbreitete sich in irrsinniger Geschwindigkeit. Die Treppenaufgänge hatten sich in glühende Windschläuche verwandelt, was bildlich im Video dargestellt wird.
Ministerpräsidentin May gab die üblichen nichtssagenden Sprechblasen von sich. Corbyn machte den vernünftigen Vorschlag, leer stehende Luxuswohnungen in der Umgebung den Obdachlosen zur Verfügung zu stellen. Nach einigem Zögern wurde dem Vorschlag zugestimmt, da ja nicht so viel Leute übriggeblieben waren.




Kommentare:

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    1. Die angegebene Zahl der Toten schien mir so unglaubwürdig, wie wahrscheinlich vielen anderen auch. Selbst wenn es ein Anschlag gewesen wäre - der Verdacht drängt sich auf,
      kann man davon ausgehen, dass eine andere Brandursache aus dem Hut gezaubert wird.
      Sie hört sich echt an, aber wenn ich daran denke, was sich schon alles echt angehört hat....!!!!!

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  2. Die eigentliche Ursache diese sehr grossen Unglücks ist der Dämmwahn. Dieser wird von Geschäftemachern in USA in Zusammenspiel mit BASF z.B. organisiert. Und die blöden Politiker giessen das in Gesetze, Beispiel Deutschland und die Presse als angeblich 4.Gewalt ist derart korrumpiert, dass solche Machenschaften nicht erwähnt werden. Die Ausrede, das "Klima" zu schützen, ist so blöde, dass nur ganz bescheuerte Menschen das glauben und auch vertreten. In Deutschland gab es ja auch schon hunderte Fassadenbrände mit einigen Toten. Haben sie davon gelesen? Nicht? Sehen Sie!

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  3. Mir war das klar, als ich die ersten Fotos sah und dann noch las, dass der Bau innerhalb von 15 Minuten lichterloh brannte. Aber das war ja nicht nur außen, sondern auch innen. Eine richtige Untersuchung wird einiges ans Licht bringen. Dass der Schwachsinn aus den USA kommt ist nicht verwunderlich. Ich habe in Kanada und den USA gesehen, wie die Häuser bauen: ein Holzgerüst und der Rest wird mit Plastik ausgestopft. Sowas brennt doch mit einer Stichflamme ab.

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    1. Ich habe schon vor vielen Jahren vorgeschlagen, in Nordamerika, kleinere Häuser aus Stahl zu bauen. Damit könnte die Hurricane und Erdbebenproblematik beseitigt werden. Man kann Schiffsaufbauten zum Schrottpreis von Abwrackwerften kaufen, in transportable Sektionen auseinander brennen und an beliebigen Standorten wieder aufrichten und zusammenschweißen. Vorher müssten Doppel-T-Träger senkrecht (ca. 6 Meter) in den Boden gerammt werden und an ihrem oberen Ende mit entsprechend starken Schwingmetallen versehen werden, um bei Erdbeben einen flexiblen Übergang zu den Stahlaufbauten zu haben.
      Welchen Kräften solche Konstruktionen widerstehen können kann man mittels einer Atlantiküberquerung (Wintertags) gut beobachten.
      Einar hat schon Recht : Wie kann man Häuser aus Holzrahmen mit Pappe Verkleidung als Wohnhäuser bauen ? Nach einem Hurricane oder Erdbeben werden immer wieder diese Pappschachteln erneut aufgebaut. Ein Umdenken ist den Nordamerikanern kaum möglich. Auch ein Stein für Stein gebautes Haus, wie in Mitteleuropa, ist in Nordamerika unsinnig.
      Eine gewisse Brandsicherheit kann man mit Glaswolle als Innenisolation leicht herstellen.

      MfG. grillbert aus Hamburg (ex Schiffsingenieur)

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  4. Auch in Deutschland gab es schon Tote aufgrund moderner Wärmedämmung. Und auch bei uns hat das scheinbar viel mit Korruption zu tun (Pilze, Biozide im Grundwasser, Gifte in Außenfarben und Verputz, Krankheitskeim Zwangslüftung, angepasste DIN-Normen etc.) - letztes Jahr wurde versucht Styropor ganz plötzlich als Sondermüll zu erklären, hat aber nicht funktioniert, weil die Verarbeitungskapazitäten gar nicht vorhanden sind:

    45 Min Wahnsinn Wärmedämmung NDR 28.11.2011
    https://www.youtube.com/watch?v=MKeRe7FA4Gs


    45 Min Wärmedämmung Der Wahnsinn geht weiter NDR 26.11.12
    https://www.youtube.com/watch?v=AWD0HeZLufM


    Die Wärmedämmerung - NDR Reportage - 45 Min vom 16.11.2015
    https://www.youtube.com/watch?v=fknVGXWAouI

    Mindestens die Besitzer und die Vorstände und Geschäftsführer der Firma, die diese Wärmedämmung beim Greenfell-Tower angeordnet haben, sowie der Behördenleiter und der entsprechende Abteilungsleiter der Behörde die diesen katastrophalen Bau und die Sanierungsmaßnahmen genehmigt haben, müssten mehrfach lebenslänglich hinter Gittern, also mindestens 30 Jahre, egal bei welcher Führung.

    1. Es wurde normal entflammbare Verkleidung verwendet (Aluminiumplatten mit brennbarem Kern; auch Aluminium brennt gut, wenn es eine bestimmte Temperatur erreicht hat).
    2. Es gab nur ein einziges Treppenhaus und das war wohl nicht besonders rauchgesichert.
    3. Den Anwohnern wurde gesagt, dass sie bei einem Brand in ihren Wohnungen bleiben sollten. Das hat den allermeisten den Tod gebracht.
    4. Es gab wohl keine Feueralarmeinrichtung für das Gebäude, Einwohner mussten aus dem Schlaf geklingelt oder geklopft werden.
    5. Es gab wohl keine Sprinkleranlage, nicht einmal eine Trockensprinkleranlage.

    Ganz wichtig:

    Der Brand hat sich trotz der brennbaren Fassade wohl "relativ" langsam ausgebreitet siehe diesen Artikel von Gralsmacht.com (nicht unbedingt Flüchtlinge freundlich, aber meistens gute Recherche) - woher die Zeiteinblendung am oberen linken Rand in den Fotos stammt, weiß ich nicht (aufgrund des unveränderten Standpunkts könnte dies eine Webcam sein):

    2398. Artikel zu den Zeitereignissen "Brand - und Rauchopfer" – Londoner Hochhaus (4)
    ...
    Am 14. Juni um 00:54 Sommer-Ortszeit (= 23:54 normale Ortszeit) wurde der Feuer-Notruf abgegeben.
    ...
    Um 2:10 hatte sich das Feuer auf der Fassaden-Nords eite schon ein Stück weit vorgefressen und um 3:08 (s.u.) – also über 2 Stunden nach Ausbruch des Feuers – war fast die gesamte Nordseite vom Brand erfaßt worden (die West-, bzw. Südseite offensichtlich nicht)
    http://www.gralsmacht.com/wp-content/uploads/2017/06/2398-artikel.pdf

    von S.B.

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  5. @ S. B.
    Sehr guter Bericht. Hast Dir viel Arbeit gemacht.

    Ich wohne selbst in einem dermaßen gedämmten Hochhaus. Es wurde im Februar 2oo9 mit Styropor gedämmt. Aber hier haben sie noch einen drauf gesetzt. Die Deckendurchführungen bestanden vorher aus Miselfix (eng und dünn umwickelte Rohre), bei der "Modernisierung" wurden "Spezialstrümpfe" aus einem moosgummiartigen Material verwendet. Dazu wurden die Betondecken absichtlich erheblich größer aufgebohrt und um schneller arbeiten zu können, die Strümpfe abgeschnitten. Damit war die Zulassung der "Strümpfe" mit F 90 dahin.
    Ich habe einen langen Bericht darüber an die hamburger Baubehörde verfasst und vorher telefonisch ausgelotet welche Abteilung zuständig ist. Der Beamte mit dem ich sprach, versicherte mir, ich bekäme auf jeden Fall eine Antwort. Das war dann natürlich nicht der Fall. Ferner habe ich den Hersteller dieser "Strümpfe" kontaktiert und ihm berichtet, dass die "Strümpfe" gekürzt eingebaut wurden. Seine Antwort war : Das geht garnicht. Damit ist die Zulassung und Sicherheit erloschen. Ich habe ihm zur Besichtigung den Dachboden und Keller zugänglich gemacht, damit er die Deckendurchführungen über und unterhalb der Decke sehen konnte. Er war erschüttert. Geschehen ist dann aber auch nichts.
    Da durch diesen Pfusch die Brandsicherheit von F 90 auf etwar F 30 gefallen ist, ist damit zu rechnen, dass bei einem Wohnungsbrand das Feuer innerhalb von 30 Minuten in die nächste Etage übertritt.
    Den Brandfall hatten wir dann einige Jahre später.
    Eine im Erdgeschoss gemeldedte, ca. 35 järige (sozial bedenkliche) Bewohnerin, die immer wieder ihren Wohnungsschlüssel an eine Gruppe stets betrunkene Jungpolen gab, während sie bei ihrem Freund wohnte, musste das kommen was dann kam. Die betrunkenen Jungpolen setzten die Küche in Brand und flüchteten. Die Feuerwehr wurde schnell gerufen, da aus der Wohnung der schwarze Qualm herausschlug. Die Feuerwehr ging, auf meine Empfehlung, über die Terasse in die Wohnung und hatte, unerklärlicherweise nichts besseres zu tun, als die Tür zum Treppenhaus zu öffnen. Danach dauerte es höchstens sieben Minuten bis das Treppenhaus mit schwarzem Rauch gesättigt war und somit unbegehbar. Der Brand blieb auf diese Wohnung beschränkt, weil es in der Küche keine Deckendurchführung gab.
    Besonders interessant waren die Presseberichte am folgenden Tag.
    Es wurde von einem "Einbruch" in die Wohnung berichtet, Täter unbekannt.
    Diese Häuser gehören der GWG und sind bei der Hamburger Feuerkasse versichert. Hätte man den wahren Sachverhalt veröffentlicht, wäre die Feuerkasse von sämtlichen Leistungen zurückgetreten, also wird von allen Seiten gelogen, dass sich die Balken biegen. Alle Beteiligten sind sich sofort einig, hier muss gelogen werden, dass sich die Balken biegen. Dazu gehört der Feuerwehrbericht, der Polizeibericht und die damit befassten Medien. Die Polizeiermittlungen bleiben dabei bis heute im dunklen. Kriminell, KRIMINELL !

    MfG. grillbert aus Hamburg.

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    1. Eigentlich müssten nach diesen drei NDR-Berichten sehr viele Menschen aus solch modern gedämmten Häusern aus- und aufs Land in alte Bauernhäuser ziehen. Aber erstens gibt es da keine Arbeit (und das Bedingungslose Grundeinkommen gibt es ja leider noch nicht) und zweitens ist der Wohnraum in Deutschland Dank umfangreicher Wohnraumzerstörung zwecks Hochhaltung der Mietspiegel, vor allem wohl im Osten, nach wie vor ziemlich knapp.

      Ich habe inzwischen etwas Erfahrung was die Wohnungssuche im untersten Preissegment angeht. Mir ist inzwischen der Verdacht gekommen, dass Vermieter die Miete ihres Wohnraums bewusst so hoch gestalten, dass er für Arbeitslose, speziell für ALGII und H-IV-Empfänger, praktisch nicht mehr bezahlbar ist. Dazu kommen dann die häufigen, durch die Medien verstärkten persönlichen Vorurteile gegenüber Arbeitslosen, die ja den ganzen Tag nur auf der Couch liegen.
      Bis diese Leute irgendwann merken, Dank der zahlreichen, gut wirkenden Exponentialfunktionen (wovon diese Leute vermutlich zuletzt während ihrer Schulzeit etwas gehört haben) im Kapitalismus, dass sie auch zu den Verlieren gehören werden, ist es für diese dann auch zu spät.

      Wie ging der Spruch noch mal, also sinngemäß? Erst holten sie die Kommunisten ab und ich habe geschwiegen, dann holten sie die Sozialdemokraten und ich habe geschwiegen. Jetzt holen sie mich ab und es niemand mehr da, der mir helfen könnte.

      Übrigens finde ich es erstaunlich dass der NDR überhaupt so eine brisante Geschichte recherchieren und dann sogar veröffentlichen konnte. Hat Ähnlichkeit mit der Recherche bezüglich Paktediensten vor zwei, drei Jahren. Ich habe den Verdacht dass es da um mehr geht als nur darum, den Anschein von gemeinnütziger Arbeit der Öffentlich-Rechtlichen aufrechtzuerhalten.

      Es gibt viele Dinge oder besser Wahrheiten, die in den MaMes nicht oder nur einmal veröffentlicht werden: 11. September, Neue Medizin, russischer Maulkorb für Edward Snowden bezüglich 11. September, Überlegenheit der Biolandwirtschaft, unnützer Gelber Sack wegen heutiger technischer Möglichkeiten, sinnlose Pkw-Maut wegen ausreichender finanzieller Mittel aus Kfz-Steuer, Energiesteuer (Ex-MinÖl-Steuer) und Lkw-Maut/Toll-Collect, Kanzlerakte, etc.

      Von S.B.

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    2. Verdammt, ein Text ist wieder flöten gegangen. Nochmals, lieber Grillbert, ich muss dich korrigieren. Schon vor 65 habe ich in Freiburg/Bg in der 2. größten Kerzenfabrik Birmelin in Deutschland gearbeitet. Er ließ eine riesige neue Stahlgerüsthalle bauen, in deren Erdgeschoß eine Reparaturwerkstatt für die KFZ-Park untergebracht war. Es gab eine Explosion (2 Tote), das Feuer breitete sich blitzschnell über die ganze Halle aus, zumal am Tag zuvor eine neue Ladung Stearin eingetroffen war. Bei 1400 °C schmilzt Stahl wie Butter. Deswegen gab es irgendwann (vor 20 - 30 Jahren?) ein Verbot, Hallen mit viel Publikumsverkehr (Fest-, Turnhallen etc) mit Dächern aus Stahlträgern zu bauen.
      Ein viel besseres Material sind Holzbalken, die zwar brennen, aber nur äußerlich, der Kern bleibt in den meisten Fällen erhalten. Und noch besser ist Mondholz. Schau dir die Videos an, die Ken Jebsen mit Dr. Erwin Thoma herstellte. Faszinierend. Mondholz brennt überhaupt nicht und hält praktisch ewig und darf nicht einmal imprägniert werden. Daher setzt es sich immer mehr durch. https://www.thoma.at/mondholz/

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    3. Ja, Einar, in der Fabrikhalle hat fast alles gebrannt, aber nicht das Eisen. Wenn bei einem solchen Brand Temperaturen von über 800`C erreicht werden, wird Stahl weich und bei 1000`C butterweich. Für Großbrände ist Eisen oder Stahl nicht konzipiert. Wenn ich einen Heizraum gebaut habe, mussten alle dort befindliche Eisenträger mindestens sechs Zentimeter eingemauert werden.
      Das meinte ich auch garnicht mit meinem obigen Schriftsatz, sonder die Stabilität gegen Stürme (Hurrikane) oder Erdbeben. Fahr mal im Winter durch den Nordatlantik, dann wirst Du sehen was Stahl vertragen kann, im Vergleich zu den US-Amerikanischen Papphäusern. Wenn diese Stahlhäuser im Waldbrand stehen, und von aussen nicht verkleidet sind, überstehen sie auch das. Man darf in solchen Gebieten natürlich kein Feuerholz direkt am Haus lagern. Man legt sich ja auch nicht auf Hangranaten und Schwarzpulverfässern schlafen. Das Feuerholz würde aus dem Anwesen einen Hochofen machen.
      Feuer auf Schiffen ist gefährlicher als jeder Orkan. Das habe ich selbst erlebt. Bei Ausbruch eines Feuers muss sofort gehandelt werden und zwar RICHTIG. Deshalb bin ich auch ungerne mit Ausländern zur See gefahren, die laufen nämlich nur weg. Dann stand ich alleine da. Keiner war da um mir einen Feuerlöscher anzureichen, und nach 10 Minuten hätte ich den Maschinenraum nicht mehr verlassen können, denn die Rauchgase füllten den oberen Maschinenraum homogen aus.
      Übrigens die Wegläufer hätten auch nicht viel länger gelebt, wenn es mir nicht gelungen wäre das Feuer zu löschen. Ein Tanker im Südatlantik mit brennendem Maschinenraum schwimmt nicht mehr lange.

      MfG. grillbert aus Hamburg.

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  6. Ja, Grillbert, da sind wir uns völlig einig, dass Stahl/Eisen und Feuer sich nicht gut vertragen. Aber was ich nicht recht verstehe ist, warum du Stahlhäuser statt Holzhäuser bauen willst. In japan, China, Norwegen, Russland stehen überall tausend Jahre alte Gebäude aus Holz. Das ist biegsamer als Stahl. In China fangen sie an, Häuser aus Hanfziegel zu bauen. Hast du dir das Ford-Auto aus Hanf mal im Netz angeschaut? Härter und biegsamer als Stahl. Hat die Stahl-
    Industrie natürlich sofort vom Tisch gefegt. Die Hanfziegel brennen kaum, sind unheimlich hart und atmungsaktiv. Aber schau dir auch mal den Dr. Thoma an. Der hat am MtBlanc, der kältesten Gegend in der Schweiz ein Haus aus Mondholz gebaut OHNE HEIZUNG, das auch bei -30°C noch eine
    Innentemperatur von +18° C hat. Da liegt die Zukunft!

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    1. @ Einar
      Ja Du hast ja Recht wenn man sowas in Mitteleuropa baut, allerdings in Erdbebengebieten oder Hurricanegebieten ist das bedenklich.
      Ich stelle mir gerade vor, ich stehe hinter meinem "Bullauge" und sehe enen Hurricane durchs Dorf pfeifen und einige Nachbarhäuser fliegen in Einzelteilen vorbei. Mein Gartenhaus ist auch schon lange weg. Das Wohnhaus aus Stahl zittert zwar, aber es steht noch unbeschädigt, schon wegen seines enormen Gewichts und seiner Verankerung im Boden.
      Ich bin sicher, wenn das mal jemand realisiert in den USA, sind in kürzester Zeit keine Aufbauten bei den Abwrackwerften mehr zu haben.
      Mach Dir doch mal den Spaß und setze meine Idee in einen US-Blog.
      Ich spreche zwar ganz passabel englisch, kann auch fast alles lesen, aber schreiben ist eher erbärmlich.
      PS. Die Berichte über Mondholz und Dr. Thoma usw. habe ich gelesen, oder Videos gesehen. Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit jeder Schreiner und Stellmacher ein eigenes Holzlager mit der Länge nach gesägten Baumstämmen hinterm Haus mit Zwischenhölzchen zum trocknen unter einem Dach liegen hatte. Heute sieht man das nicht mehr. Das Holz lagerte dort meistens mehrere Jahre und war dann wirklich wertvoll.
      Wenn heute jemand ein Einfamilienhaus aus Kunststoff (aufgearbeitete Kunststoffflaschen) anbietet, dann wird das auch gekauft, wenn es erheblich billiger ist.
      Ich hatte mit meiner Frau ein kleines Holzhaus und war erfreut einen echte Holzfußboden zu haben, aber sie ließ nicht locker bis ich dort einen dicken Teppichboden reinlegte. Damit war aus meiner Sicht das Haus versaut. Habe ich ihr natürlich nicht gesagt

      MfG. grillbert aus Hamburg.

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