Donnerstag, 8. April 2021

Ölgiganten zertrampeln die Rechte der Indigenen

Ölgiganten zertrampeln die Rechte der Indigenen - Ständig zerstören sie riesige Flächen durch Pipeline-Brüche. EIN JAHR danach haben die Kichwa immer noch kein sauberes Wasser. Regierung, Richter und Ölbosse unter einer Decke. Ecuador, Kerkermeister des US-Regimes, ist der Henker der Kichwa. 

WO BLEIBT DIE UNO MIT IHREN RECHTEN 

FÜR DIE INDIGENEN VÖLKER?

 

Amazon Frontlines

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die Menschen am Amazonas krepieren, Ölgiganten florieren

 

Veronica Grefa: Wir fordern Gerechigkeit. 


Heute ist ein tragischer Jahrestag am Amazonas in Ecuador. Am 7. April vor einem Jahr, auf dem Gipfel der Pandemie, gab es einen massiven Ölaustritt im Indigenen Territorium im Oberlauf von Napo- und Coca-Fluss mit seinem enormen Bio-Reichtum. Dreihundert und fünfundsechzig Tage sind verflossen, aber das Kichwa-Volk mit 27 000 Menschen hat immer noch keinen Zugang zu sicherem Wasser & Nahrung und es besteht das Risiko neuer Pipeline-Brüche. Um diesen unglücklichen Jahrestag zu markieren, haben sich hunderte indigene Menschen in der Stadt Coca am Amazonas getroffe, um Druck auf die Justiz und für Reparationen in Ecuadors schlimmster Katastrophe der vergangenen 15 Jahre zu üben.

Die industriellen, ökonomischen Interessen übergehen und verdunkeln nach wie vor die Stimmen, Rechte &Forderunge des betrofffenen Kichwa-Volkes, deren Flüsse seine Lebens-Adern sind. Vor weniger als zwei Wochen hat das Provinz-Gericht von Orellana in Ecuador die Berufung der Indigenen in einer von 105 Gemeinden, Indigenen Organisationen und Menschenrechts-Organisationen, einschließlich Amazon Frontlines gegen den Staat von Ecuador und die Ölfirmen, die für das Desaster verantwortlich sind, vorgelegten Klage abgewiesen.

 

"Das ist nicht von uns!" sagen die Ölfirmen. Ist also vom Himmel gefallen.

Indem abermals den Kichwa Gerechtigkeit verweigert wird, lassen sie die Menschen im Stich, die zu schützen sie geschworen haben und treten stattdessen für die Interessen der fossilen Brennstoffindustrie ein. Diese Entscheidung beschmutzt die grundlegende Verfassung, indem sie versagt, die Rechte der Natur aufrechtzuerhalten und seine Verpflichtungen gegenüber den kollektiven Rechten der indigenen Völker untergräbt.

 


Es gibt zahlreiche Gerichtsverfahren, die von indigenen Völkern des Amazonasgebiets gegen Missstände in der Ölindustrie in Ecuador angestrengt wurden und noch werden. Darunter sind ein 25-jähriger Rechtsstreit gegen den Ölgiganten Chevron-Texaco [Darüber gibt es ein Buch, das ich übersetzt habe. Die Waorani haben zwar gewonnen, aber die Chevron-Texaco hat niemals die Geld-Strafen bezahlt - im Schutz der US-Gangster. D. Ü.] und die Klage des Waorani-Volkes gegen Ölfirmen, die für einen Ölunfall im Shiripuno-Fluss im November 2020 verantwortlich sind. Obwohl die Justiz in vielen Fällen hinterherhinkt, hat Ecuadors indigene Bewegung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, um die Rechte der Indigenen im Land voranzubringen und mehrere beispiellose juristische Siege gegen Industrieinteressen errungen. Vom Sieg des Waorani-Volkes gegen Big Oil über den Sieg der Kofan von Sinangoe gegen den Goldabbau bis hin zum jüngsten Grundsatzurteil gegen die Praxis des Abfackelns von Gas durch die Ölindustrie - eine Reihe von Siegen zeugt von der Widerstandskraft der indigenen Völker und ihrer Macht, den Amazonas und unser Klima vor dem Kollaps zu schützen.

Wenn ihr die Quelle anklickt, könnt ihr einige sehr informative kurze Videos am Ende dieses Textes euch anschauen.
If you want to know what I wrote in German as introduction you can take this excellent translater: DeeepL.com: Here is the translation:

Oil giants trample indigenous rights - Constantly destroying vast areas through pipeline ruptures. ONE YEAR later, the Kichwa still don't have clean water. Government, judges and oil bosses in cahoots. Ecuador, jailer of the US regime, is the executioner of the Kichwa. WHERE IS THE UNO WITH ITS RIGHTS FOR INDIGENOUS PEOPLES?


Quelle - källa - source

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