20. Februar 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
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| Größtes Opernhaus der Welt |
Seit Jahrzehnten wird Beijing mit Dreck beworfen, wird seine Größe negiert, was eine der effektivsten Waffen der USA und Europas ist in ihrem kulturellen anti-revolutionären Krieg gegen alle die großen unabhängigen Länder auf dem Planeten, besonders China.
Für jene, die die Wirklichkeit schmecken wollen, ist der beste Rat: geht nach Beijing und lasst Beijing für sich selbst sprechen, ohne Vermittler oder ‚Dolmetscher‘. Aber geht denn das? Sind die Urteilverzerrungen nicht schon zu tief in die Psyche der meisten Menschen weltweit gedrungen, die Leute, die von professionellen Falsch-Informationskampagnen durch das Imperium und seine Lautsprecher bombardiert worden sind?
„Ich musste fast jede Nacht heulen, aus Hoffnungslosigkeit und Schmerz,“ erzählte mir einmal einer der größten zeitgenössischen Konzertpianisten, Yuan Sheng, der sich entschloss, in seine Heimatstadt Beijing vor vielen Jahren zurückzukehren. „Als ich in New York lebte, als ich all diese Lügen über mein Land und meine Stadt hörte und las, fühlte ich mich so hilflos. Ich konnte die Wahrheit nicht erklären, da niemand um mich herum sie hören wollte.“
Alte Geschichten wurden Tag und Nacht auf BBC, dem CNN und vielen anderen offiziellen Kanälen des Westens gebracht: die tränen-triefenden Stories von der Misere der Wanderarbeiter oder schreckliche Darstellungen von Chinas Menschenrechtsverletzungen (die alle auf den extrem arroganten westlichen Dogmen basierten, die absolut nicht kompatibel mit der chinesischen und asiatischen Kultur sind); oder die Mainstream-Interpretation der Ereignisse auf dem Tiananmen Platz oder die lauten und heuchlerische Klagen über das Verschwinden von ein paar alten Stadt-Vierteln und ganz zu schweigen von den lärmenden Salven, die gegen Beijings ‚verheerende‘ Luftverschmutzung und Verkehrsstaus abgefeuert wurden.
