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Freitag, 31. Mai 2013

NICHT CHINA SOLLTE GEFÜRCHTET WERDEN, SONDERN DER WESTEN


André Vltchek

von Adam Chimienti interviewt über China, Lateinamerika und Imperialismus


29. Mai 2013 in Beijing


Adam Chimienti (AC): Chinas Wachstum nach 1978 ist ganz klar die größte wirtschaftliche Errungenschaft in der Geschichte. Hunderte Millionen aus der Armut zu holen und sie mit Zugang zu einem der modernsten Infrastruktursysteme der Welt zu versehen und mit modernster Technologie auf eine im großen friedliche Weise, wie seine Anhänger schnell betonen. Viele jedoch verblieben arm und Umweltverschmutzung und Ungleichheit sind zu großen Problemen geworden. Da der Staat direkt in diese bemerkenswerte Verwandlung verwickelt ist, was erhoffst du dir für das nächste Jahrzehnt von der chinesischen Regierung?

André Vltchek (AV): Wie du betont hast, ist es nicht nur das ökonomische Wachstum, das zählt. Hunderte Millionen aus der Armut zu befreien, ist das, was China zu einem wahrhaft erfolgreichen sozialistischen Land macht. Und es stimmt – das ökonomische Wachstum ist nur vergleichbar mit dem Wachstum in der Sowjetunion zwischen den Weltkriegen.

Je erfolgreicher China ist, umso boshafter und giftiger wird die westliche Propaganda. Deren Hauptziel ist klar: den Köpfen der Leute in der ganzen Welt einhämmern, dass, wenn China erfolgreich ist, dann deswegen, weil es nicht mehr ein wahrhaft sozialistisches Land ist. Und wenn es sozialistisch ist, dann versagt es auf vielen Gebieten. Ein erfolgreiches sozialistisches Land ist das schlimmste Szenario für die Erzeuger der globalen westlichen Hegemonie. Die westlichen Propagandisten ziehen es vor, die Ungleichheit und die Verschmutzung in China hervorzuheben, um es zu diskreditieren.