Einar
Schlereth
12.Januar
2013
Nun setze ich mich endlich hin, um ihn meinen Lesern vorzustellen und zwar aus vielerlei Gründen. Erstens schreibt er wunderbar, zweitens betreibt er mit seinen Büchern eine Art Aufarbeitung der düsteren US-amerikanischen Vergangenheit, drittens versucht er die eigene Zeit zu bewältigen und viertens gelingt es ihm, schwierigste psychische, seelische und politisch-ökonomische Probleme mit einfachen Worten zu erläutern.
Und
alle seine Bücher sind ungeheuer spannend. Sie kommen zwar manchmal
in die Nähe eines Kriminalromans, aber der Großteil der Spannung
liegt darin, dass Russell Banks uns seine Personen, die meist aus
einfachen und sehr einfachen Verhältnissen kommen, so nahe bringt,
ihre Schicksale so eindringlich schildert, dass es an griechische
Tragödien erinnert.
