So schön es war, ein paar Tage lang nicht hören und sehen zu müssen - ich hatte ja nicht einmal eine Zahnbürste - geschweige denn mein Laptop - im Krankenhaus dabei, so übel ist es, wenn man dann vor einem überquellenden Briefkasten sitzt. Nun habe ich zwei Dutzend Artikel auf dem Desktop liegen, die ich mit einem Mini-Kommentar weiterreichen möchte, damit sie dem einen oder anderen nützlich sein können.
Zweiter Jahrestag der Ermordung Gaddafis
Wie von vielen vorhergesagt - nicht zuletzt von Gaddafi selbst - ist in dem schönen Libyen die Hölle los. Die 'Freiheitshelden' murksen sich gegenseitig ab, versuchen so viel wie möglich zu rauben und viele sind zu neuen 'Abenteuern' nach Syrien, Mali,
Algerien etc. aufgebrochen mit dem Auftrag 'Mord' - was anderes haben sie nicht gelernt, abgesehen von 'Allahu Akbar' zu brüllen.
Andrei Smirnow von Russia Today hat des Tages gedacht. Er schreibt, dass Lufthansa und die Austrian Airlines alle Flüge nach Tripolis eingestellt haben und etliche Länder ihre Bürger auffordern, das Land zu meiden. Nun die Feierlichkeiten vom 15.- 17. Februrar werden wohl so großartig werden, mit viel "Feuerwerk", dass der Ratschlag angebracht zu sein scheint.
Smirnow zitiert auch das französische Fernsehen, das jetzt immerhin so viel zugibt: "Die NATO-Luftangriffe haben das einst blühende Land ... in den Bürgerkrieg gestürzt. Der Westen wandte militärische Gewalt an, um ein gehorsames aber sehr unpopuläres Regime einzusetzen, das nicht in der Lage ist, der religiösen und tribalen Kämpfe Herr zu werden, die das Land zerrreißen." Oh, welch glühende Anhänger der Wahrheit sie doch sind, diese Presstitutes, zwei Jahre zu spät, wo die allermeisten eh vergessen haben, worum es eigentlich ging.