M K Bhadrakumar
11.01.21
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
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Foto: Nepals Premierminister K P Sharma Oli (R) empfängt den Vizeminister der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas Guo Yezhou (L) in Kathmandu, 27.12.2020 |
Es kann keine zwei Meinungen geben, dass China ein großes Interesse an der Stabilität Nepals hat. Das Leitmotiv des Besuchs der Delegation des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas unter Leitung des Vizeministers der internationalen Abteilung des Zentralkomitees Guo Yenzhou in Kathmandu bedarf keiner Erklärung.
In der Vergangenheit haben externe Mächte die poröse Grenze Nepals genutzt, um verdeckte Operationen in Tibet zu inszenieren, um China zu destabilisieren. Tibet hat sich in den vergangenen Jahrzehnten radikal gewandelt und wenn die Einmischung von außen weitergeht, wie der jüngste Vorstoß der USA zur Verabschiedung des Tibetan Policy and Support Act zeigt, ist das auf die Strategie der Eindämmung Washingtons gegenüber China zurückzuführen.
Peking wird eine solche Einmischung nicht dulden und sucht nach gleichgesinnten Ländern, die die bittere Erfahrung des amerikanischen Exzeptionalismus gemacht haben. Das Telefongespräch von Präsident Xi Jinping mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Montag, dem 28. Dezember, zeugt von der festen gegenseitigen Unterstützung der beiden Länder in Fragen, die die "Kerninteressen" des jeweils anderen betreffen. Ein anschließender Kommentar von Xinhua spricht für sich selbst.
Sicherlich hat der Besuch der KPCh-Delegation in Nepal einen großen Hintergrund, auch wenn indische Analysten mit ihrem Tunnelblick und ihrer Nullsummen-Mentalität das nicht sehen wollen. Die Delegation reiste nach Kathmandu in einer Mission der "Schadensbegrenzung.
