Zwar antwortet Jan Myrdal hier auf eine 'linke' Attacke in einer 'linken' Zeitung auf Britta Ring, die Schwedens heuchlerische Politik angreift und Syrien verteidigt, aber er greift ja eine Reihe von Fragen auf, die alle Linken und besonders Kommunisten angehen. Flamman hat zwar versprochen, seine Antwort zu veröffentlichen, aber darauf würde ich nicht allzu sehr bauen. Deswegen werde ich ihn auch auf den schwedischen Blog legen.
Jan Myrdal
2. Februar 2013
Was Anders Nordström in der Flamman [sozialistische Zeitung seit 1906. D. Ü.] am 31. Januar 2013 gegen Britta Rings Hinweis schreibt, dass die wirkliche Situation in Syrien kompliziert sei, muss näher untersucht werden. Das ist höchste Zeit.
Er schreibt:
„Wir haben sie ja schon früher
getroffen. Das waren jene, die meinten, dass es „vielleicht
doch ausländische Agenten waren, die die Revolte in Ungarn begannen,
vielleicht wurde die Berliner Mauer als Schutz gegen den
Imperialismus gebaut und vielleicht sind ja die politischen Gefangenen
in Kuba eigentlich doch CIA-Agenten. Wir wissen das nicht sicher. Die
Situation ist kompliziert ...“
Die Linke im allgemeinen und
die Vänsterpartiet [Linkspartei,
aus der Schwedischen Komunistischen Partei hervorgegangen. D. Ü.]
bezahlen heute noch einen hohen Preis, weil so viele und so lange es
machten wie Britta Ring ...“