16. Oktober 2016
Dr. Lamb, der an allen Brennpunkten im Nahen Osten auftaucht und von Beginn des Syrien-Krieges in Beirut sein Hauptquartier aufschlug, hat sich endgültig als Trojanisches Pferd und als Lügner entlarvt. Schon seinen Berichten aus der libyschen Hauptstadt Tripolis misstraute ich, so wie den späteren Berichten aus Syrien, die sehr oft archäologischen Stätten und Kunstschätzen in Syrien gewidmet waren. Sie hatten immer etwas Ambivalentes an sich, was ich niemals richtig festmachen konnte. Nur ein dummes Gefühl blieb regelmäßig im Bauch.
Nun ist gestern ein langer Artikel von ihm erschienen unter dem Titel 'Politische Diffamierungskampagne nimmt die Rettungshelfer in Syrien aufs Korn'. Darin wird mir auch seine Methode so richtig klar. Eingangs bringt er ein längeres Zitat der 'Ärzte ohne Grenzen', deren Hospitäler mehrmals in den vergangenen Monaten von US-Bombern platt gemacht wurden – in Afghanistan (Kunduz) und Aleppo. Danach zitiert er auch noch das Universitäts-Krankenhaus in Aleppo, das von 2000 Fällen spricht, bei denen es um Kriegsverbrechen geht, für die alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden sollten. Nicht nur in Aleppo und anderswo in Syrien, sondern auch in Jemen und Irak.
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| Eins der meist gestellten und gefälschten Fotos von den Weißhelmen. |
