Das Pentagon meint wohl nicht einen totalen Krieg gegen sowohl Russland und China – wie es von verschiedenen Seiten interpretiert wurde.
Pepe Escobar
20. Oktober 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
| Boeing & Airbus Konkurrenz |
In einem entscheidenden Bericht des Pentagons über
die industrielle Basis der US-Verteidigung und die "Resilienz
der Lieferkette" wird China unverblümt "militärische
Expansion" und "eine Strategie der wirtschaftlichen
Aggression" vorgeworfen, vor allem, weil Peking die einzige
Quelle für "eine Reihe von chemischen Produkten ist, die in
Munition und Raketen verwendet werden".
Russland wird nur einmal erwähnt, aber in einem entscheidenden Absatz: als - was sonst - "Bedrohung" neben China für die US-Verteidigungsindustrie.
Das Pentagon befürwortet in diesem Bericht vielleicht nicht den totalen Krieg sowohl gegen Russland als auch gegen China - wie es in einigen Kreisen ausgelegt wurde. Sie konfiguriert den Handelskrieg gegen China als noch glühender, während sie die wahren Beweggründe für die Sanktionierung Russlands offenlegt.
Das US-Handelsministerium hat 12 russischen Unternehmen Beschränkungen auferlegt, die als "gegen die nationalen sicherheits- oder außenpolitischen Interessen der USA verstoßend" gelten. In der Praxis bedeutet dies, dass amerikanische Unternehmen keine Dual-Use-Produkte an eines der sanktionierten russischen Unternehmen exportieren dürfen.
Diese Sanktionen haben ganz klare Gründe - und sie haben nichts mit der nationalen Sicherheit zu tun. Es geht um den "freien Markt" Wettbewerb.
Russland wird nur einmal erwähnt, aber in einem entscheidenden Absatz: als - was sonst - "Bedrohung" neben China für die US-Verteidigungsindustrie.
Das Pentagon befürwortet in diesem Bericht vielleicht nicht den totalen Krieg sowohl gegen Russland als auch gegen China - wie es in einigen Kreisen ausgelegt wurde. Sie konfiguriert den Handelskrieg gegen China als noch glühender, während sie die wahren Beweggründe für die Sanktionierung Russlands offenlegt.
Das US-Handelsministerium hat 12 russischen Unternehmen Beschränkungen auferlegt, die als "gegen die nationalen sicherheits- oder außenpolitischen Interessen der USA verstoßend" gelten. In der Praxis bedeutet dies, dass amerikanische Unternehmen keine Dual-Use-Produkte an eines der sanktionierten russischen Unternehmen exportieren dürfen.
Diese Sanktionen haben ganz klare Gründe - und sie haben nichts mit der nationalen Sicherheit zu tun. Es geht um den "freien Markt" Wettbewerb.