Benjamin Dangl
14. April 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Während der ökonomischen Krise in Argentinien 2001-2002 liefen die Wort Galeanos die Straßen entlang mit einem eigenen Leben, begleiteten jeden Protest und jedes Aktivisten-Treffen. Fabriken wurden von den Arbeitern besetzt, in den Stadtvierteln fanden Versammlungen statt, und eine Zeitlang wurde ein verrottetes neoliberales System durch revolutionäre Sprache und Handlungen ersetzt. Galeanos auf den Kopf gestellte Ansicht der Welt blies frische Träume in die mit Tränengas gefüllte Luft.
