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Mittwoch, 24. August 2016

Wasser als Allmende: Nur grundlegende Änderung kann uns retten (UPDATE)

Diese Petition habe ich gerade unterschrieben - eine wunderbare Ergänzung zu dem unten stehendem Artikel über das WASSER ALS ALLMENDE von Maude Barlow. Vergesst nicht, dass dieser Allmende-Diebstahl in der ganzen Welt vor sich geht und täglich schlimmer wird. In den USA ist er notorisch, quasi aus alter Gewohnheit. Aber auch in Indien werden den indigenen Völkern Boden, Bodenschätze, Luft und Wasser gestohlen, sie werden schikaniert, vertrieben in die städtischen Slums, die Frauen und Mädchen werden reihenweise vergewaltigt und ermordet. In Afrika und  Südamerika geht ein Land-grabbing von nie gekanntem Ausmaß vor sich, an dem sich nicht nur die alten weißen kolonialistischen Länder, sondern leider auch Indien und China beteiligen. China erbringt als einziges Land ordentliche und sehr wichtige Gegenleistungen. Trotzdem halte ich es prinzipiell für eine falsche Politik, die irgendwann zu einem bösen backlash führen wird.

Action Alert: We Are Water: Support Sioux Uprising Against Pipeline Threatening the Missouri River

Support the Standing Rock Sioux where thousands are gathered to stop a Bakken crude oil pipeline from destroying the Missouri River ecosystem. Native peoples globally are coming together with supporters to demand protection of water, climate, and justice for all. Join in demanding an end to the Energy Transfer corporation's Dakota Access Pipeline.

By Forests.org, a project of EcoInternet - August 25, 2016

Wasser als Allmende: Nur grundlegende Änderung kann uns retten

Einar Schlereth
24. August 2016

Ich saß gerade völlig orientierungslos und deprimiert vor der Kiste und dem Berg an niederschlagenden Nachrichten, die allein heute wieder hereinflatterten. Es ging mir mittags schon so, weswegen ich erst einmal abschaltete und in den Wald mit dem Moppe (EU-Roller) fuhr, um nach Pilzen Ausschau zu halten. Es gibt sehr viele Butterpilze (von denen wir uns nach dem Krieg im Sommer fast ernährt haben), Kuhmaul sehr reichlich, dann Sandröhrlinge, Ziegenlippen, Rotkappen, einen halben Steinpilz (eine Hälfte hatten die Schnecken schon verzehrt) und am Ende fand ich an einer meiner Spezial-Plätze tatsächlich noch ein paar Hände Pfifferlinge. Insgesamt fast genau ein Kilo, die ich einer Frau brachte, die sich in meiner Abwesenheit um meine Blumen und Pflanzen kümmert.

Nach dem Abendbrot nochmal meinen Stammplatz hier eingenommen. Und da kam von Binu aus Indien dieser Artikel hoch :

Water As A Commons: Only Fundamental Change Can Save Us

Wasser als Allmende: Nur grundlegende Änderung kann uns retten - zusammen mit diesem Bild
2 Millionen Tonnen Abfall werden täglich in die Gewässer der Welt geworfen.
Ich bin ja auch gerade von einer Woche Badeurlaub in Mellbystrand an Schwedens Westküste zurück mit dem 12 km Strand aus allerfeinstem Sand. Dort standen in regelmäßigen Abständen Mülltonnen, die tatsächlich benutzt wurden, sowie Toas
in den Dünen (Toiletten - ich liebe diese schwedischen Abkürzungen). Starker Wind hatte allerdings große Mengen Tang und Algen an Land gespült, was schnell zu einem übel riechenden Match wird. Aber am nächsten Tag traten riesige Schaufel-Traktoren in Aktion, die alles zusammenschoben. Am nachfolgenden Tag wurde das Zeug auf LKWs geladen und an Öko-Bauern als Ökodünger verkauft. Und der endlose Sandstrand war wieder blitzsauber.