Samstag, 21. Januar 2017

Eine mutige journalistische Stimme Europas ist verstummt


Paul Craig Roberts

15. Januar 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Am 13. Januar starb Udo Ulfkotte, Berichten zufolge an einer Herzattacke.

Ulfkotte war Leitartikler in der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Er veröffentlichte ein mutiges Buch, in dem er schrieb, dass die CIA jeden wichtigen Journalisten in Europa in der Hand hatten, was Washington die Kontrolle über die öffentliche Meinung in Europa verschaffte und was die Kenntnis und die Opposition gegen Washingtons Kontrolle der europäischen Staatschefs verminderte. Im Grunde gibt es keine europäische Regierung, die unabhängi von Washington ist.

Mut, der einst in Europa nicht selten war, ist heute nur noch schwer zu finden. Charles de Gaulle war der letzte Staatschef eines größeren europäischen Staates, der Washington gegenüber Unabhängigkeit wahrte. Heute finden wir Unabhängigkeit in Marine Le Pen und vielleicht im Präsidenten von Ungarn. Aber die meisten west- und osteuropäischen Staatshäupter sind Washingtons Vasallen und dem Krieg verpflichtet.


Zu denen gehört die Kanzlerin von Deutschland, der Präsident von Frankreich und der britische Premier. Diese einst mächtigen Länder Europas, deren Herrschaft im Großteil der westlichen Geschichte bestand vom Fall Roms bis zum 2. Weltkrieg, sind heute amerikanische Marionetten Staaten.

Unter Jeltsin stand auch Russland unter amerikanischer Oberherrschaft, aber unter Wladimir Putin gewann Russland seine Unabhängigkeit zurück und ist heute in der Lage, Washingtons Unilateralismus in einigen Gegenden der Welt einzudämmen, wie in Syrien und der Krim.

Im Fernen Osten wird Washington japanischer Vasall vom aufsteigenden China in Schach gehalten, ein Land, das wie Russland eine erstklassige Führung hat, wie sie im Westen nirgedns zu finden ist.

Die westliche Welt hat bewiesen, dass sie unfähig ist, wirkliche politische Führung hervorzubringen. Dieses Versagen ist das Ergebnis der Jahrhunderte westlicher Herrschaft, was den westlichen politischen Prozess so korrumpiert hat, dass die Gesamtheit des Westens sich einer Oligarchie unterwirft, der es gelungen ist, das ganze Einkommen und Reichtum in wenigen Händen zu konzentrieren. Diese Wenigen haben enorme Macht, wie wir an dem offenen und frechen Angriff auf den gewählten Präsidenten sehen können.


Die Gefahr, der das Leben auf Erden gegenübersteht, ist, dass Washington meint, basierend auf seiner historischen Rolle im Westen, es sei normal, dass die Herrschaft über die Welt weitergeht. Doch Russland und China sind dagegen. Beide Länder können für sich gegen Washington standhalten und zusammen übertreffen sie Washingtons Fähigheiten.

Dank der Arroganz, die in Washington herrscht, merken diese Möchtegern-Herren der Welt nicht, dass Russland und China nicht Irak oder Libyen sind.





Wenn die schwachsinnigen Idioten, die in Washington herrschen uns in den Krieg mit diesen Mächten führen, werden die Vereinigten Staaten zusammen mit dem Rest der Welt aus der Geschichte verschwinden.


Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. Ein Herzinfarkt am Freitag, den 13.! Ha, das ist bestimmt eine Verschwörung. Oder vielleicht ist Paranoia einfach schlecht fürs Herz.
    Was den ungarischen Präsidenten betrifft: Es ist wirklich unwahrscheinlich mutig, tausende Geflüchtete an der serbischen Grenze bei eisigen Temperaturen erfrieren zu lassen. Dafür verdient er einen Orden!
    In welcher Paralellwelt lebt Paul Craig Roberts eigentlich, um Ulfkotte als mutigen Journalisten zu bezeichnen? Ulfkotte hetzt Ausländer und Deutsche und andere Gruppen gegeneinander auf, schürt irrationale Ängste, Hass und Paranoia. Das scheint sein "Produkt" zu sein, mit dem er und der Kopp-Verlag anscheinend ein gutes Geschäft machten bzw. machen. Dass die ganzen Missstände nur Symptome der kapitalistischen Konkurrenz- und Verwertungslogik sind, scheint ihm völlig zu entgehen. Das alles hat mit linker, emanzipatorischer Politik, mit der Verwirklichung der Ideale der französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - absolut nichts zu tun. Wirklich schlimm.
    Susanne

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    1. @ anonym über mir.Dummes Trollgeschwätz von dir. Was hast du so im Leben mutiges an Taten vorzuweisen?
      Udo Ulfkotten hatte den Mut sein Gesicht und Namen zu zeigen, was man von dir nicht behaupten kann. UDO hetzte nicht, er klärte auf und alles was er viele Jahre zuvor sagte und warnte, ist heute knallharte Realität geworden. Deutschland wird überflutet und du argumentierst banal da drüber, ohne die Tiefe der Tragweite aller Lobby Akteuere zu differenzieren, für das EU Desaster. Wahrscheiich komme ich auch anonym hier durch, aber nur weil ich keins dieser Profil Möglichkeiten habe, aber als reiferer Jahrgang und lebend mitten in der Metropole, sehe ich täglich live was auf unseren Straßen vor sich geht,Deutschland hat sich drastisch zum negativen verändert, mit steilen Rutsch nach unten "ins AUS"?! Gruß Elfi

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  2. Ich mochte den Typ auch nie. ABER etwas Gutes hat er erreicht: Zum 1. Mal hörten ungezählte Menschen bei uns, in den USA etc davon, dass seit dem Krieg der CIA bei uns in ALLEN MEDIEN mit geschrieben hat. Wir wussten das vor 60 Jahren, wurden aber als Spinner beschimpft. Außerdem bin ich auch gegen diese Masseneinwanderung, da sie nur den Rassismus und Fremdenhass fördert. Schau dir die USA an, wo der Rassismus gegen Schwarze, Rote, Braune, Gelbe, Grüne täglich schlimmer wird. UND NOCH NIE ist es gelungen, Schwarze und weiße im Klassenkampf unter einen Hut zu bekommen. Was für uns zu tun dringend nötig ist: Am Wiederaufbau der von UNS zerstörten Länder an vorderster Front mitzuarbeiten; die Leute wollen zurück, das sieht man an Syrien, wo schon 1 Million zurückgingen, was hier verschwiegen wird; Gerechten Handel mit der 3. Welt zu treiben und nicht mehr oder weniger die Resourcen zu klauen. UND VOR ALLEM: die Waffenindustrie zu ächten, die Kriegshetzer hinter Gitter zu bringen etc. Erst wenn wir eine wirklich menschliche Gesellschaft haben, werden alle, egal welcher Hautfarbe, als Menschen zusammenleben können. Wir werden das nicht mehr erleben.

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  3. Naja Elfi, allzu viel Mut gehörte nicht dazu für den Udo. Er war bekannt, hat einen Haufen Kohle verdient und seine Schäfchen im Trocknen gehabt und konnte sich auch ausrechnen, dass sein Buch ein Knüller wird. Ich hätte es keine Woche in so einem Saftladen wie der FAZ Redaktion ausgehalten. Und unsere Gruppe an Freien beim NDR WOLLTEN UNS BEWUSST nicht reinklagen in den NDR wie das so viele gemacht haben. Dafür wurden wir mit den reinsten Hunger- Löhnen bestraft.

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  4. die folgende seite gibt aber auch zu denken !
    http://www.danisch.de/blog/2017/01/14/hat-man-udo-ulfkotte-umgelegt/

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    1. Danke für den Link. Der Herr Danisch war mir völlig unbekannt. Ausschließen kann man das natürlich nicht. Es wird ja überall über Präventivschläge nachgedacht. Wird erst einmal die Technik weiterentwickelt, die Gedanken der Leute zu lesen, kommt der Schlag schon, bevor man noch ein Mail losschicken kann. Eine Version wird in England schon in Kameras bei Überwachung von Fußgängerzonen eingesetzt, um Terroristen auszusortieren, was wohl im Endeffekt darauf hinausläuft, dass man nach dem Aussehen geht und sich die Schwarzköpfe herausgreift.

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