Dienstag, 16. Januar 2018

Neue Russische Post vom 15. Januar 2018



Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth



Der Handel vereint Russland-Ukraine


Ukraines Import aus Russland wächst schneller als der Import des Landes aus der EU, laut Ukraines Zentralbank (NBU). Aber der Wert in Dollar dessen, was die Ukraine in der EU kauft, ist doppelt so hoch als der vom russischen Import.

Der Warenimport aus Russland nahm um ganze 38.6 % zu in den ersten 11 Monaten im vergangenen Jahr auf 6,3 Mrd. $ laut NBU. Gleichzeitig stieg der Import aus der EU mit 23,9 %, aber der Wert betrug 16,51 Mrd. $.

Trotz des de facto-Krieges zwischen Russland und der Ukraine verbleiben die beiden Ökonomien tief miteinander verflochten und abhängig vom Handel, da viele ukrainische Waren in Russland verkauft werden, aber wegen ihrer unzureichenden Qualität nicht in der EU verkauft werden können. Gleichzeitig ist der russisch-ukrainische Handel nur ein Bruchteil dessen, was er vor der sogenannten Maidan-Revolution 2014 gewesen ist.

Der russisch-ukrainische Handel verläuft mit einem großen Fehlbetrag für die Ukraine; in der Periode waren es 3,24 Mrd. $, was 79 % schlechter ist als ein Jahr davor, berichtet NBU. Der Fehlbetrag von Ukraines Handel mit der EU betrug 3,7 Mrd. Dollar.

Ukraines stärkstes Exportpotential liegt im Landwirtschafts-Sektor, aber die EU bewilligt der Ukraine nur sehr begrenzte Quoten. Z. B. wurde die Quote für Honig bereits in den ersten sechs Wochen 2017 erfüllt; danach wir Import von ukrainischem Hanig mit Strafe belegt. Ukraines Handels -Unterschusss verschlechterte sich mit 30,2 % auf 7, 84 Mrd. $ und ihre Quote für Getreide an die EU haben sie auch jetzt schon erfüllt.

Quellen der Bankwelt sagen, dass täglich Bargeld für ukrainische Wechselkontore eingeflogen werden, da alle ausländische Valuta kaufen, aber wenige verkaufen.

In einer freundlichen Geste erbot Putin der Ukraine, ihre verlassenen Kriegsschiffe aus Sewastopol abzuholen, Fahrzeeuge, die dort zurückblieben, nachdem die Halbinsel wählte und sie Russland anschloss.


Intellinews.com 10/1



Masernepidemie* in der Ukraine


Beinahe 80 Kinder sind Berichten zufolge in Kiew an Masern erkrankt. Insgesamt sind 3000 Fälle in der Ukraine registriert worden. Viele sind im Zusammenhang mit einer Zirkusvorstellung im Dezember in Kiew angesteckt worden. Sechs Personen sind in Odessa gestorben, von denen vier Kleinkinder waren.

Aber die tiefere Ursache ist das Impfprogramm, das aufgehört hat zu funktionieren. Nur etwa 40 % der Bevölkerung ist geimpftm, ein Niveau, wie es normalerweis nur in Afrika vorkommt.

Interfax 14/1

* Dr. Stefan Lanka vinner processen i Högsta Tyska Domstolen  
   (Bundesgerichtshof) att det finns ingen mässling virus.

[DASS MERKEL DIE GRÖSSTE ANTREIBERIN FÜR  VERLÄNGERUNG WAR, TRAUT ER SICH NICHT ZU SAGEN. UND WAS ER ANSONSTEN NOCH SAGT (WIR WOLLEN GERECHTIGKEIT ETC) SOLLTEN SICH DIE VERANTWORTLICHEN IN DER DRITTEN WELT GENAU ANHÖREN UND DURCHLESEN UND BEI VERHANDLUNGEN DEN EUROPÄERN UM DIE OHREN HAUEN. SIE WERDEN VON DEN AMIS GENAU SO BEHANDELT WIE SIE DIE 3. WELT BEHANDELN! WARUM JAULEN SIE? D. Ü.]

Deutschland will die Sanktionen abwickeln

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel will ein Ende der Sanktionen gegen Russland sehen. Dies teilte er in Berlin mit, als er das Ostkomité der deutschen Wirtschaft empfing. Deutschland leidet besonders unter der Sanktionen, behauptet Gabriel.

Sobald in der östlichen Ukraine ein Waffenstillstand zustandekommmt, sollten die Sanktionen gegen Russland nach und nach abgewickelt werden, meint der deutsche Außenminister.

Er schätzte die Aussage von Präsident Putin, der eine friedensbewahrende UN-Truppe zur Überwachung der Waffenruhe in der östlichen Ukraine akzeptiert, positiv ein.

„Der Gedanke, dass nur 100 % Durchführung des Minsker Abkommens zur 100-prozentigen Aufhebung der Sanktionen auf einen Schlag nötig sind, halte ich für unrealistisch“, sagte er.

Eine Studie des Kieler Institus für Weltwirtschaft hat die Auswirkungen der Russlandsanktionen analysiert. Resultat: Deutschland trägt 40 % der Verluste durch die Sanktionen, die USA nur 0,6 %. Europa muss für seine Interessen eintreten. Gabriel nochmal:

„Ich bin der Meinung, dass Europa nicht zulassen kann, dass eine amerikanische Strategie bestimmend wird, was uns zu ökonomischen Gegnern macht und zuweilen zu Wirtschafts-Feinden. Wir wollen eine gerechte Konkurrenz und wir wollen uns nicht unterwerfen.“
Die Sanktionen gegen Russland wurden um ein halbes Jahr im Dezember verlängert.
Die Aufhebung ist an das Minsker Abkommen gekoppelt, bei dem Russland formell nicht einmal ein Partner ist. Aber laut der herrschenden Interpretation im Westen verstößt vor allem Russland gegen das Abkommen, das im übrigen auf russische Initiative zustandekam, um den Bürgerkrieg in der Ukraine beizulegen.

rt.com 11/1


Die Kommunisten sind die zweitgrößten

LDPR-Chef Schirinowsky (Mitte) besucht Sowchose Lenin (neben ihm Grudinin).

Die Ernennung des Landwirtschaftsdirektors Pavel Grudinin zum Kandidat der Kommunisten hat die Popularität der Partei in den Umfragen auf 11 % gesteigert. Damit ist die KPRF wieder an den Liberaldemokraten LDPR (10,2 %) vorbeigezogen als die zweitpopulärste Partei Russlands. Gleichzeitig wurde ermittelt, dass nur sehr wenige (0,2 %) Grudinin misstrauen.

Grudinin ist Chef eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebs, der sich rühmt, in vieler Hinsicht selbstversorgend zu sein und wo die kommunistische Moral immer noch einen hohen Stellenwert hat. Seit 1995 ist die Sowchose Lenin die größte in der Provinz Moskau und der größte Erdbeer-Anbauer ganz Russlands.

Die herrschende Partei ‚Vereintes Russland‘ hat eine Wähler-Unterstützung von 51,6 % laut Untersuchung von VfsIOM.

Wladimir Putin hat sich in dieser Woche als Einzelkandidat aufgestellt und hat eine Kampagneleitung ernannt, die besteht aus Jelena Sjmeljowa, Chefin eines Ausbildungszentrums für begabte Kinder, Sergej Kogogin, der Produktionsdirektor der LKW-Fabrik Kamaz ist und Alexander Rumjatsew, der Chef ist eines medizinischen Zentrums an Russlands Wissenschaftsakademie.

Eine Liste von 264 mit Kampagnen-Ombudsleuten wurde Putin vorgelegt, die ihrerseits jeweils 600 weitere OB-Leute werben sollen.

rt.com 12/1


Quelle - källa - source

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