Antwort
auf den in der Welt am 26.04.2015 von Hans Rühe erschienenen
Beitrag
‚Warum die Politik dem Leo Urangeschosse verweigerte‘
von Brigitte Queck
28.04.2015
In der Zeitung "Welt“ erschien am 26.04. 2015
der Beitrag „Warum die Politik dem Leo Urangeschosse
verweigerte“ von Hans Rühe, der vom 1982 bis 1988 Chef
des Planungsstabes im Verteidigungsministerium der NATO war und auch
danach Leitungspositionen in der Nato begleitet hatte.
Andere
Zeitungen griffen das auf.
Es
wird gefordert, für die deutschen Leopard-Panzer hochgiftige,
strahlende Urangeschosse anzuschaffen, da nur diese die
neuen russischen Panzer durchlöchern können.
Der Beitrag von Hans
Rühe in der Welt am 26.04.2015 ist wahrlich eine Zumutung!
Eine Zumutung schon
deshalb, weil eine Forderung nach Aufrüstung in einer Zeit, in der
wir quasi an der Schwelle eines neuen 3. Weltkrieges mit noch
verheerenderen Folgen als dem 2. Weltkrieg stehen und
Friedensgespräche nötig wären, sind Fragen nach besserer, Tod
bringender Munition, einfach ein Schlag ins Gesicht jedes
vernünftigen Menschen.
Hans Rühe tut
auch so, als ob die Bundeswehr allein agiere und nicht ein wichtiger
Teil der Militärorganisation NATO wäre. Gerade er muss es besser
wissen!