Dies ist wirklich ein Knaller. Da haben vor 5 Jahren die USA, ihre
Schoßhunde und vor allem Frankreich alles drangesetzt – mediale
Hetze gegen den gewählten Präsidente Bgagbo, Verfassungsbruch,
militärische Gewalt, Bgagbos illegale Verhaftung und Überführung nach Den Haag – um Ouattara an die
Macht zu bringen und jetzt soll er mit einem Fußtritt von seinem
Sessel an die frische Luft befördert werden. Es ist grotesk. Warum
wird überhaupt noch gewählt. Es könnte so viel Geld gespart
werden, wenn die USA einfach alle vier Jahre eine Liste ins Netz
stellen mit den Namen der gewünschten Präsidenten, damit dann alle
JA oder NEIN elektronisch abstimmen können. Aber auch das könnte
man sich schenken, da gemacht wird, was Washington sagt. Basta. Und wenn alle Stricke reißen, bleibt immer noch die "humanitäre Intervention".
![]() |
| Botschafter Simon und Alassane Ouattara |
16. September 2015
Aus dem Französischen: Einar Schlereth
Die Information war ein Bombeneinschlag, deren Explosion immer noch zu hören ist, so harmonisch wie die Flitterwochen zwischen Botschafter Jean Marc Simon und Alassane Ouattara waren. So sehr, dass der ex-Botschafter Frankreichs in der Elfenbeinküste zur Zeit der Krise nach den Wahlen von 2010 nicht zögerte, täglich seinen Verbündeten Alassane Ouattara im Hotel du Golf d'Abidjan zu besuchen, wo jener geduldig wartete, dass Frankreich und die UNO Präsident Laurent Gbagbo gefangen nähmen, um ihn, den Freund von Nicolas Sarkozy, an die Macht zu bringen.
