Vor einiger Zeit schrieb ich bereits über Churchills Verbrechen
einer fabrizierten Hungersnot in Bengalen, der MILLIONEN Menschen zum
Opfer fielen. Darüber haben wir in der Schule nichts erfahren. Und
habt ihr von diesem Verbrechen erfahren, dass Churchill 1919 gegen
die Bolschewiken massive Angriffe mit einem hochgiftigen Gas
fliegen ließ? Ich nicht. Nebenbei könnt ihr hier auch wieder
sehen, was Churchill für ein eiskalter Rassist war. Aber dies war ja
nur Teil eines Superverbrechens: die unprovozierte Aggression von
über 12 westlichen Staaten gegen die junge Sowjetunion. Auch das
wurde uns in den Schulen verschwiegen und taucht heute gar nicht mehr
auf. Man muss lange im Internet suchen, um etwas zu finden. Aber
dieser Faschist und Rassist wird heute in allen Büchern – auch fur
den Unterricht – glorifiziert. Solche Verbrecher sollen die
Vorbilder der Jugend sein. Kein Wunder, dass heute selbst junge,
selbst 'linke' Leute nach Bomben auf Syrien schreien.
Zur Churchill-Story passt es wunderbar, dass es die Engländer
waren, die Gas an Syrien verkauft haben.
Giles Milton
2. September 2013
Die Geheimhaltung hatte höchste
Priorität. Englands imperialer Generalstab wusste, es würde einen
Aufschrei geben, wenn herauskäme, dass die Regierung
beabsichtigte, ein geheimes Lager an chemischen Waffen einzusetzen.
Aber Winston Churchill, damals Verteidigungminister, schob die
Einwände beiseite. Er war, als langjähriger Verteidiger chemischer
Kriegführung, entschlossen, sie gegen die russischen Bolschewiken
anzuwenden. Im Sommer 1919, 94 Jahre vor dem verheerenden Angriff in
Syrien, plante er einen andauernden chemischen Angriff auf
Nord-Russland und führte ihn aus.