Einar Schlereth
20. Februar 2013
Mikey Z hat dankenswerterweise in einem Artikel vom 18. Februar 2013 unter dem Titel „71 Years After Executive Order 9066“ (71 Jahre nach dem Exekutiv-Befehl 9066) die Fabel vom „GUTEN KRIEG“, die jährlich zum 'Memorial Day' am 30. Mai in den USA aufgewärmt wird, auf ihren wahren Gehalt geprüft. Das ist zwar bereits hunderte Male geschehen, ist aber immer wieder notwendig, da der Staat mit allen seinen Anhängseln – Armee, Schulen, Kirchen, Filme, Medien, tausende chauvinistische, reaktionäre, rassistische Vereine – eisern an diesen Lügen festhalten und immer von neuem in die Hirne hineinprügeln.
Mickey Z hat eine Liste aufgestellt, die den Krieg, angeblich ein 'Kampf auf Leben und Tod' gegen das 'reine Böse' darstellt, in einem etwas anderen Licht erscheinen lässt:
- Die Vereinigten Staaten kämpften jenen Krieg mit einer nach
Rassen getrennten Armee
- Die Vereinigten Staaten kämpften jenen Krieg zur Beendigung
der Gräuel, indem sie sich an der Erschießung von sich ergebenden
Soldaten beteiligten, Gefangene dem Hungertod auslieferten, wahllos
Zivilisten bombardierten, Krankhäuser auslöschten, Rettungsboote
mit Tieffliegern angriffen und im Pazifik das Fleisch von Schädeln
der Feinde abkochten, um Tischschmuck für ihre Liebsten
herzustellen.