Mittwoch, 27. April 2011

Libyen - es kommt immer bunter - und blutiger

Dieses arme (reiche), kleine (Einwohnerzahl), große (flächenmäßig) Land Libyen,
das noch vor kurzem nicht viele von uns auf der Landkarte gefunden hätten, nimmt eine Bedeutung an, die ganz unfaßbar ist. Manlio Dinucci titelt auf GlobalResearch "Financial Heist of the Century: Confiscating Libya's Sovereign Wealth Funds (SWF)" [Finanzieller Raubüberfall des Jahrhunderts: Konfiszierung von Libyens souveränem Reichtumfonds. Das Original liegt hier]. Es geht also nicht allein um die 60 Milliarden Barrel Erdöl, nicht um die 1500 Milliarden Kubikmeter Naturgas, nicht allein um die jährlichen Erdöleinnahmen von ca. 30 Milliarden Dollar, nicht allein um die geostrategische Bedeutung, nicht um den Ozean von Trinkwasser unter Libyen, den Gaddafi durch gigantische Investitionen nutzbar gemacht hat, nicht allein um all die anderen Bodenschätze im Lande, nicht allein um Gaddafis Projekte der Schaffung der Vereinigten Staaten von Afrika oder die Schaffung einer einheitlichen Währung für Afrika (der Gold-Dinar), sondern ganz unmittelbar um ungeheure Geldmengen.
Da sind erstens 32 Millarden Dollar der Libyan Investment Authority (LIA = Libysche Investitionsbehörde), deponiert auf US-Banken, die Obama 'eingefroren' hat, da sind 45 Mrd. Euros, die von der Europäischen Union 'eingefroren' wurden, die alle für afrikanische Projekte gedacht waren. Nun, diese 'eingefrorenen' Gelder werden niemals mehr bei den rechtmäßigen Besitzern, dem libyschen Volk, 'auftauen', sondern werden schnell ihren Weg in den Taschen der Bankster finden. Wie die damals beschlagnahmten irakischen Milliarden auch. Behilflich bei diesem Coup war der Libyer Mohamed Layas, Vertreter der LIA, der schnell und geschmeidig die Seiten gewechselt hat.
Aber das ist noch nicht alles. John Perkins berichtet hier, dass in den Gewölben der zu 100% in staatlichem Besitz befindlichen Libyschen Staatsbank weitere geschätzte 144 Tonnen Gold liegen. Deswegen haben es die Rebellen-Hanseln unter amerikanischer Anleitung wohl so eilig gehabt, in Benghazi eine 'staatliche Bank' zu gründen.
Man kann sich allerdings fragen, wie naiv, alternativ dumm Führer in der 3. Welt sein dürfen. Die Gelder im Westen zu deponieren!!! Naja, urteilen wir nicht zu hart. Die Gewerkschaften und sogar die Kommunistischen Parteien hatten und haben auch ihre Mitgliedsbeiträge immer brav auf ihre jeweiligen Banken getragen. Hitler brauchte nur abzuräumen. Genau wie jetzt Obama.
Unterdessen eskalieren die USA den Krieg mit Hilfe von Drohnen, diese bislang feigste Waffe des Imperialismus, die jeweils zielgenau von einer Handvoll bis zu Dutzenden Menschen ins Jenseits expedieren.

1 Kommentar:

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