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Mittwoch, 23. Januar 2019

Die Bedrohung durch Rückführung im Kreislauf von Methanhydrat

Erst gestern erfuhr ich anlässlich des Kampfes der Umweltschützer im Osten Deutschlands gegen die Öl-Leitung von Nordstream2 von den enormen Mengen an Ölleckagen, die wiederum riesige Mengen Methan freisetzen. Und durch das Schmelzen des Permabodens in Kanada und Sibirien werden auch große Mengen Methan freigesetzt. Und Methan erhitzt die obersten Schichten der Biosphäre ein paar Dutzend mal mehr als CO2.  Naturgas ist also in keiner Weise umweltfreundlich, sondern kommt in seiner Schädlichkeit der Kohleverbrennung gleich.
Hier ist ein Video zu sehen und bei mir auf Google+ von gestern liegt noch ein ausführlicher Kommentar dazu.


Die Bedrohung durch Rückführung im Kreislauf von 
Methanhydrat

David Anderson

23. Januar 2019


Werden wir einen Methan (CH4) Hydrat Rücklauf bekommen, der uns erneut auf denselben Weg schickt wie die Massen-Auslöschung im Perm Trias? Oder wird zu unserem Entsetzen etwas anderes auftauchen, das noch schrecklicher und unumkehrbarer ist?»

Die «Biosphäre» ist ein Begriff, der die dünne Schicht auf der Erdoberfläche bezeichnet, die das Leben schützt. Sie breitet sich aus bis in die tiefsten Schichten des Bodens und der Ozeangräben und hinauf bis in die höchsten Schichten der Atmosphäre. Veränderung in der Biosphäre geht im allgemeinen «langsam» vor sich, d. h. in mehreren Jahrhunderten oder tausenden oder gar in Millionen Jahren. Aber die Veränderung kann auch «schnell» geschehen. Die Perm Trias Massenauslöschung vor 252 Millionen Jahren und das Aussterben in der Kreidezeit von 66 Millionen Jahren sind 2 Beispiele von einem relativ schnellen Wechsel.  Das der Kreidezeit wurde durch einen Meteoriten hervorgerufen und die Perm Trias wurde durch hohe globale Temperaturen verursacht, die einen Methan Hydrat Kreislauf verursachte.  Beide wurden begleitet von so extremen atmosphärischen Veränderungen, dass ein großer Prozentsatz des planetarischen Lebens ausgelöscht wurde.

Wenn solche atmosphärischen Veränderungen eintreten, werden die Arten, die in streng umrissenen biologischen Nischen leben, als erste betroffen. Sie sterben aus. Dann folgen die anderen. Wir sind jetzt in unserem Modernen Zeitalter und sehen die ersten Anzeichen, die von unserer industriellen Zivilisation verursacht wurde durch Hinzufügung von CO2 in die Atmosphäre. Ein Ergebnis ist die Klima-Veränderung, was eine große Bedrohung für die Nahrungsproduktion in gewissen Gebieten darstellt. Aber es gibt noch viele andere Veränderungen. Eine neue ist das Absterben des Großen Barrier Riffs in Australien. All dies hat eine große Reihe von wissenschaftlichen Fragen hervorgerufen hinsichtlich des Fortlebens unserer Spezies auf dem Planeten. Wir wissen, dass wir heute total abhängig sind von gewissen Temperaturen und bio-Chemischen Parametern in der Biosphäre, die sich in den vergangenen Millionen Jahren entwickelt haben.

Wir wissen, dass wir im metaphorischen Sinne in einem Kokon leben. Das erlaubt uns, Gestalt anzunehmen und uns biologisch zu entwickeln. Wir werden in diesem Kokon geboren und nach einer kurzen Zeite sterben wir in dem Kokon. Wie alles Leben auf dem Planeten, aber in unserem Kokon sind wir biologisch abhängig von unserer eigenen evolutionär konstruierten und einzigartigen »präzise festgelegten biologischen Nische». Wir wissen auch, dass seit Beginn der industriellen Revolution unser Kokon Angriffen ausgesetzt worden ist und dass eine Schwächung in Sicht ist. Wir wissen auch, dass es unter vielen Menschen ein Bewusstsein dafür gibt. Doch sehen wir keinen universalen sozialen, politischen oder ökonomischen Konsens zur Korrektur unseres Kurses. Folglich werden wir vor die Frage Leben oder Tod gestellt: Werden wir einen Methan (CH4) Hydrat Rücklauf in Kreisform erleben, der uns auf den Weg der Perm Trias führt? Oder wird zu unserem Entsetzen etwas anderes auftauchen, das noch schrecklicher und unumkehrbarer ist?


XXXXX


QUELLEN

Arctic News vom 10. Juni 2014
«Im Boden des Nordpolarmeeres befinden sich so große Methanreserven, dass sie etwa das 100-fache der Menge ausmachen, die erforderlich ist, um ein großes Aussterbeereignis im Perm-Stil zu verursachen, sollte das arktische Unterwassermethan in kurzer Zeit in die Atmosphäre freigesetzt werden.... Die Energie, die zur Erzeugung dieser arktischen Methanfreisetzungsraten erforderlich ist, ist relativ gering; sie benötigt nur etwa ein Tausendstel der Wärmeenergie, die aus dem Golfstrom zugeführt wird, um die Methanhydrate zu dissoziieren".

Ein Bericht der Weltbank aus dem Jahr 2012 besagt, dass die globale Erwärmung ohne rasches Handeln zur Eindämmung der CO2-Emissionen im 21. Jahrhundert voraussichtlich um 4 Grad Celsius über der heutigen Normalität liegen wird, und das ist gefährlich nahe an der Temperatur von 6 Grad Celsius über der Norm, die vor 252 Millionen Jahren das Perm-Trias-Aussterbeereignis ausgelöst hat, als 96%* aller Meeresarten und 70% aller terrestrischen Wirbeltiere ausgelöscht wurden. *(aktuelle Schätzung 81%)

Viele Wissenschaftler sagen uns heute, dass Temperaturen weit über der 4-C-Grad-Grenze vorhergesagt werden, die durch einen unkontrollierten Anstieg von CH4 als Folge eines arktischen Methan-Rückkopplungskreises entstehen. Dieser Methanhydrat-Rückkopplungskreislauf beginnt nach einem Anstieg von 2 C Grad (3,6 F Grad). Unsere Zivilisation nähert sich dieser 2 C Grad Zahl. Die globalen Temperaturen werden dann rapide ansteigen. Während des Perm-Aussterbens; nach Erreichen von 6 Grad Celsius erreichten die Oberflächengewässer der Ozeane an ihrem Ende schließlich mehr als 40 Grad Celsius. (104 Grad Fahrenheit) Das führte zu einem fast vollständigen Aussterben des planetarischen Lebens.

Unser heutiges Problem ist, dass massive Methanreserven unterhalb des Bodens des Arktischen Ozeans und der arktischen Landflächen etwa das 100-fache der Menge ausmachen, die erforderlich ist, um ein weiteres großes Aussterbeereignis im Perm-Stil zu verursachen. Diese großen Mengen an Methanhydraten werden nun im gefrorenen Zustand zurückgehalten. Während die Temperaturen durch den CO2-Ausstoß steigen, wird die abgedunkelte Landmasse der Sonne ausgesetzt, und während das Eis schmilzt und die Ozeane ausgesetzt sind, erwärmt sich das Wasser.

David Anderson stellt in seinen Schriften ein breites Spektrum an Interessen zusammen, nämlich Theologie, Geschichte, evolutionäre Anthropologie, Philosophie, Geopolitik und Wirtschaft.

Er hat drei Bücher veröffentlicht. Ein viertes ist kurz vor der Fertigstellung. Es geht um den notwendigen geopolitischen, sozialen, religiösen und wirtschaftlichen Paradigmenwechsel, der für das menschliche Überleben notwendig ist. Siehe: http://inquiryabraham.com/new-book.html


Mit Hilfe von DeepL.com übersetzt.

Quelle - källa - source