Samstag, 21. Juli 2012

Indien: Warum eine Debatte über soziale Ausgrenzung?




Goldy M. George
17. Juli 2012
Aus mysteriösen Gründen ist die Frage der sozialen Ausgrenzung zu einem Mode-Schlagwort in allen Debatten über Entwicklung in den vergangenen zwei Jahrzehnten geworden. Derlei Diskussionen rücken in den Vordergrund, wenn die Frage der Entwicklung und des Wachstums eines Landes mit jener der traditionell ausgestoßenen Gruppen irgendeines Landes oder einer Gesellschaft in Einklang kommen muss. Solche Aspekte müssen genauer und wissenschaftlich studiert werden, um einen systembedingten Prozess zu entwickeln. Normalerweise wird es verstanden als eine systematische Praxis, sowohl Individuen als auch Gruppen aus vielerlei Bereichen der Gesellschaft zu vernachlässigen, zu boykottieren oder abzuweisen; dabei spielen Macht, Erziehung, Handel, Privilegien, Chancen und finanzielle Mittel die Schlüsselrolle. In Verbindung mit Armut, Entbehrung und Marginalisierung, drängt soziale Ausgrenzung Gruppen oder Individuen an den äußersten Rand der Gesellschaft.

Freitag, 20. Juli 2012

Die Schlacht von Damaskus hat begonnen

Update Syrien: Ich will nur rasch auf diesen wichtigen Bericht hinweisen. Ich hoffe, dass es mächtige Demos gegen dieses neue Superverbrechen geben wird, bei dem sich die eigentlichen Täter feige hinter ihren Söldlingen verstecken.

Die westlichen und die Golf-Mächte haben die wichtigste Operation eines geheimen Krieges seit den Contras, in Nicaragua gestartet. Die Schlacht von Damaskus zielt nicht darauf ab, Präsident Baschar Al-Assad zu stürzen, sondern die syrische Armee zu zerschlagen, um die Herrschaft von Israel und den Vereinigten Staaten im Nahen Osten besser zu gewährleisten. Während die Stadt sich auf einen neuen Angriff von ausländischen Söldnern vorbereitet, schildert Thierry Meyssan die Situation.

Hier weiterlesen.

'Grüß den Brecht' – Das Leben der Margarete Steffin


von Hartmut Reiber
Ein Hörbuch – gelesen von Gina Pietsch
Auf der Leipziger Buchmesse im März dieses Jahres drückte mir Viktoria Knopp diese CD in die Hand, nachdem sie mir kurz erzählt hatte, worum es ging. Dass Grete Steffin eine Mitarbeiterin von Bert Brecht war, die ihn mit proletarischem Leben, proletarischer Sprache und Ausdrucksweise bekannt machte und mit der KPD. Nanu, davon hatte ich nie gehört. Ich wusste von Ruth Berlau, Hanns Eisler, Helene Weigel, Kurt Weill u. a. Aber Grete Steffin war mir nur dunkel als seine Sekretärin in Erinnerung. Auf alle Fälle war meine Neugier geweckt.
Abgeschreckt hat mich erst einmal die Länge von 14 Stunden. Wann sollte ich das alles hören? Für Hörbücher bin ich zu ungeduldig. Aber jetzt habe ich es endlich geschafft (Achtung: Die CD muss auf dem PC gehört werden. Selbst auf meinem neuen CD-Player war die Qualität extrem schlecht.).In Erinnerung war mir auch, dass BB ein reichlich patriarchalischer Knilch im Umgang mit Frauen gewesen sei. Das stimmt und stimmt nicht.
Mich hat beeindruckt, dass BB der Grete Steffin mit großer Achtung begegnet ist, ohne jede Überheblichkeit und auch nie den Lehrmeister gespielt hat. Im Gegenteil, er hat sie später oft als seine Lehrerin betitelt. Grete Steffin, die aus einfachsten Verhältnissen kam, aus einer hart kämpfenden, kommunistischen Arbeiterfamilie, die sich mit größtem Eifer autodidaktisch ständig weiterbildete, in kommunistischen Zirkeln, Theatergruppen, die das Sprechtheater entscheidend weiterentwickelte und vielseitige Interessen hatte, machte auf Bert Brecht von Anfang an einen großen Eindruck. Außerdem hatte sie einen sicheren Instinkt für das Echte, für literarische Qualität, für präzise Ausdrucksweise. Dies machte sie mit der Zeit zu BBs bester und schärfsten Kritikerin, was BB besonders schätzte.

Mali, Al Qaida und die US-Neokolonialen Pläne

Mali und der neue abgetrennte Staat Azawad im Norden.
Hier ist ein ausführlicherer Bericht zu dem, was in Mali passiert und was ich vor einigen Tagen nur mit ein paar Zeilen umrissen hatte. Am Ende fasst Eric Draitser die US-Ziele in drei Punkten zusammen. Doch den allerwichtigsten Punkt vergaß er zu erwähnen, den ich in diesem noch ausführlicheren Artikel
hier gefunden habe, nämlich diesen:

Das gigantische Ölfed, das sich über mehrere Länder erstreckt.


Eric Draitser

16. Juli 2012

Die jüngsten Entwicklungen in Mali illustrieren sowohl die Art, in der die USA und ihre westlichen Alliierten direkt militärische und politische Macht planen als auch die Rolle des Terrorismus als notwendigen Vorwand für imperialistische, neo-koloniale Herrschaft. Mit Beginn der Einrichtung von AFRICOM (US Africa Command) im Jahr 2007, der Eingliederung des Libyenkrieges und des Staatsstreichs in Mali und der gegenwärtigen Konsolidierung der Macht durch Al Qaida im Islamischen Maghreb (AQIM) ist es klar geworden, dass die USA es fertiggebracht haben, Westafrika erfolgreich zu destabilisieren und viele ihrer langfristigen Ziele in der Region zu erlangen.


Während die westlichen Medien die Situation in Westafrika als „die unbeabsichtigte Konsequenz“ der imperialistischen Aggression in Libyen darstellte, ist es eine unumstößliche Tatsache, dass die USA seit Jahren versuchten, ihre Kontrolle über die Region auszudehnen, was noch deutlicher durch die gegenwärtige Instabilität und „die (erforderlichen) entscheidenden Aktionen“ gemacht wurde. Die Ausdehnung der AQIM, die jetzt ihre Macht über weite Teile des Sahel konsolidiert hat, liefert den USA passenderweise den wichtigen Vorwand, ihre militärische Präsenz auszuweiten.

Mittwoch, 18. Juli 2012

CIA ergreift das Ruder, während Äthiopiens Zenawi Regime in die Brüche geht

Zenawi hat ein Problem
Thomas Mountain
17. Juli 2012

Während die Fundamente unaufhaltsam zerbröckeln und die Gebäude der Macht einstürzen, wendet sich das von Meles Zenawi geführte Regime in Äthiopien zunehmend an die CIA, um die kritischen Entscheidungen in den wichtigen Ministerien zu treffen.

Angesichts der wachsenden nationalistischen Aufstände, der andauernden Wirtschaftskrise und dem Ruf nach Regimewechsel von den religiösen Führern, wächst die Isolation von Meles Zenawi beinahe täglich. Addis Abeba ist der Sitz eines ständig schrumpfenden inneren Zirkels von Regime-Insidern, denen erlaubt wird, die Reste der Macht zu teilen, aber keiner von ihnen ist in der Lage, Meles selbst als Statschef zu ersetzen.

Der NATO-Blitzkrieg in Libyen und die kommenden Kolonialkriege

Einen besonderen Dank an Dan Glazebrook für diesen ausgezeichneten Artikel und auch an Susanne für ihre Übersetzung, die sie mir gleich zuschickte. Was da dem libyschen Volk angetan wurde, wird ein ewiger Schandfleck für unsere ach so überlegene und hochstehende abendländische Zivilisation bleiben. Aber auch für die elenden Kreaturen derjenigen arabischen und afrikanischen Führer, die feige und kriecherisch der Zerstörung Libyens und Knechtung des Volkes zugestimmt und zugeschaut haben. Denn - wie Dan schreibt - das Blut, das auf libyschem Boden vergossen wurde, wird noch hundertfach über die arabischen und afrikanischen Länder kommen - durch das Schwert von AFRICOM.


Dan Glazebrook

Översatt av  Susanne Schuster


Für eine Vision Afrikas unter der Führung von AFRICOM muss man nicht weiter blicken als Libyen, der afrikanische Modellstaat der NATO: verurteilt zu jahrzehntelanger Gewalt und Trauma durch militärischen Kolonialismus.
Mit jedem Tag der vergeht, wird das Ausmaß der laufenden Tragödie in Libyen, verursacht von der NATO und ihren Alliierten, immer klarer – auf erschreckende Weise. Die geschätzte Zahl der Getöteten schwankt, doch 50.000 scheint im niedrigen Bereich zu liegen. Das britische Verteidigungsministerium prahlte schon im Mai 2011, dass der Angriff 35.000 Menschen getötet hätte, doch diese Zahl steigt ständig.

Die Vernichtung der staatlichen Streitkräfte durch einen von britischen, französischen und US-amerikanischen Streitkräften geführten Blitzkrieg hat das Land in einem Zustand totaler Anarchie hinterlassen – im schlimmsten buchstäblichen Sinn. Die früheren ‚Rebellen’ kämpfen nun gegeneinander, denn sie verband sonst nichts als eine vorübergehende Bereitschaft, als Fußsoldaten für die NATO zu agieren. In einer einzigen Woche in diesem Jahr wurden 147 von ihnen bei internen Kämpfen im Süden Libyens getötet. Und in den vergangenen Wochen gerieten Regierungsgebäude – einschließlich die Räumlichkeiten des Premierministers – unter Beschuss von ‚Rebellen’, die für ihre Dienstleistungen Bargeld verlangten. Bisher wurden schon 1,4 Milliarden US-Dollar ausgezahlt – was erneut beweist, dass die Kräfte der NATO- Kolonisation und nicht Gaddafi von ‚Söldnern’ abhängig waren – doch die Zahlungen wurden letzten Monat aufgrund weitverbreiteter Vetternwirtschaft ausgesetzt. Die Korruption wird langsam endemisch – ein zusätzlicher Betrag von 2,5 Milliarden US-Dollar an Öleinnahmen, der an das Finanzministerium hätte überwiesen werden sollen, bleibt verschwunden.

Dienstag, 17. Juli 2012

„Democracy Now“ und die „progressiven“ alternativen Medien: Geschätzte Cheerleaders für Imperialismus und Krieg


Finian Cunningham schreibt hier einen sehr guten Artikel zu Syrien, in dem er mit Recht den Medien vorwirft, unbewiesene Berichte als Tatsachen zu verbreiten. Und dann macht er sich genau dieses Verhaltens selbst schuldig, indem er Hosni Mubarak und Muammar Gaddafi in einen Topf wirft. Merkwürdig. Doch diesem Phänomen begegnet man auf Schritt und Tritt. Da hat einer einen Zipfel der Wahrheit gefunden und zerrt ihn mit einem Sack Unwahrheiten ans Licht. Er zeigt all die Lügen der Mainstream-Medien auf und glaubt andererseits die Lügen über Gaddafi. Man kann einfach nicht wachsam genug sein.



„Democracy Now“ und die „progressiven“ alternativen Medien: Geschätzte Cheerleaders für Imperialismus und Krieg


Finian Cunningham
13. Juli 2012


Die großen westlichen Mainstream-Medien haben eine „shock and awe“ (Schock & Staunen) Propagandaoffensive gegen die syrische Regierung von Präsident Bashar Al Assad seit beinahe 16 Monaten betrieben. Die Falschinformation ist unerbittlich, monolithisch, unbewiesen, einseitig und, offen gesagt, zunehmend absurder.
Wegen der Unterdrückung der sich häufenden Fakten, dass die westlichen Regierungen einen geheimen Aggressionskrieg in Syrien führen, ist die westliche Öffentlichkeit im Recht, wenn sie die üblichen westlichen Medien mit Skepsis und direkter Verachtung ansieht. Derlei Medien werden als „politisiert“ und „unzuverlässig“ angesehen, die der nackten imperialistischen Tagesordnung für Regimewechsel folgen. In einem Wort, es sind schadhafte Waren.

Montag, 16. Juli 2012

Die Schlacht des Westens um die 'Herzen und Köpfe': gedopte NGOs

Dies hat mich schon lange gewundert, wie es möglich ist, dass die USA völlig unbehindert Milliarden Dollar in ausländische Länder schleusen können, um diese zu destabilisieren, Unruhe zu stiften und mit ihren Lügen geradezu zu überschwemmen. Oh, das Gejaule ist groß, wie bei Monsanto, wenn sie ihren Giftmix kennzeichnen müssen. Das einzige Land auf der Welt, das mit so etwas keine Probleme hat, ist Israel, das seine mächtigen "NGO's" in den USA vom amerikanischen Steuerzahler mit Geld vollpumpen lässt. Schlau muss man sein.

Die russische Duma hat gerade die Erweiterungen zum NGO-Gesetz beschlossen.

Veronika Krasheninnikowa

15. Juli 2012

Russische NGOs, die ausländische Gelder erhalten, müssen sich jetzt im Justizministerium als eine „NGO, die Funktionen eines fremden Agenten durchführt“ anmelden, und sie müssen ihre Geldquellen auf dem Material, das sie verteilen, angeben sowie halbjährlich dem Ministerium über ihre Aktivitäten Bericht erstatten.

Dieses Gesetz ist, wie eine große Mehrheit der Russen glaubt, seit langem überfällig. In den vergangenen 25 Jahren sind Milliarden Dollar von Tochteragenturen des US-Außenministeriums wie der US-Behörde für Internationale Entwicklung (von USAID allein fast 3 Milliarden $) und von sogenannten „privaten Stiftungen“ wie dem National Endowment for Democracy, Freedom House und von dem Soros-Institut für eine Offene Gesellschaft nach Russland hineingepumpt worden. Alle diese Institutionen, wenn man sie nach ihren Aktivitäten und den Biographien ihrer Führer beurteilt, haben direkte Verbindung zum US-Außenministerium, den Geheimdienste, den Kalten Kriegs und „Farben-Revolutionen“.

Das Ziel dieser Gelder war kein Ausdruck von Washingtons Liebe für Russland, seiner Kultur oder seinem Volk. Außer dem Aufbau einer loyalen Infrastruktur, waren die Gewinnung der „Herzen und Köpfe“ beabsichtigt – und nebenbei das Erdöl, Gas und militärische Inhalte. Bei allen ging es um das „Öffnen“ - „offene Gesellschaft“, „offene Wirtschaft“, „offene Regierung“ - offen für Gehirnwäsche, ökonomische Plünderung und Russlands Innen- und Außenpolitik zu kapern.

Eroberung durch Krieg ist für die USA eine ständige Option, wie wir im ehemaligen Jugoslawien, im Irak, Libyen und jetzt in Syrien gesehen haben. Aber „Sieg ohne Krieg“ ist billiger und effektiver, wie der Kollaps der Sowjetunion tragischerweise gezeigt hat.

Samstag, 14. Juli 2012

„Die größten je gesehenen Proteste“ in Mexiko





Zehntausende Demonstranten gingen auf die Straße in den Städten von ganz Mexiko am Tag, nachdem in den Präsidenten-Wahlen der Kandidat der Institutional Revolutionary Party (PRI), Enrique Peña Nieto zum Sieger erklärt wurde. Doch die Medien haben weithin geschwiegen. Die Demonstranten klagen ihn an, Stimmen gekauft zu haben und Fernseh-Netzwerke für die Hilfe bezahlt zu haben.
Die PRI hat früher schon Mexiko sieben Jahrzehnte lang beherrscht, eine Zeit, in der sie gefälschter Wahlen, der Korruption und Unterdrückung angeklagt wurde.
Die Demonstranten behaupten, dass der Stimmenkauf, eine strafbare Handlung in Mexiko, für den sieben Prozentpunkte-Gewinn der PRI verantwortlich ist.
„Die PRI bedroht viele Menschen und kauft andere mit ein paar Tacos [eine Art Sandwich]“, sagte Manuel Ocegueda, ein 43-jähriger Ladenangestellter, der am Marsch teilnahm.
Große Kritik zielt auf die mexikanischen Medien-Giganten Televisa und TV Azteca, die zu den Protesten geschwiegen haben. Anschuldigungen, dass die Medien von der PRI gekauft wurden werden durch Dokumente vom US-Außeministerium bestätigt, die aus der US-Botschaft in Mexiko geschmuggelt und von Wikileaks veröffentlicht wurden. Der Inhalt der Dokumente zeigt Bedenken, dass Peña Nieto schon seit 2009 für günstige Medienberichte gezahlt hat.
Unterdessen fahren die Mexikaner fort, ihre Stimme zu erheben und weigern sich, den Mund zu halten. Twitter ist voll mit Tweets, die die Hashtags #YoSoy132 und #MegaMarcha benutzen. Die Demonstranten tragen Plakate auf Englisch, Japanisch, Deutsch und in anderen Sprachen in der Hoffnung, die Medienaufmerksamkeit der Welt auf sich zu lenken.
„Die Wahlen sind meiner Meinung nach ein sehr gut geplanter 'Zirkus' gewesen, eine Show“, sagte Maricela J. Becerra, „ein Spruch macht online die Runde, der heisst „No me pidas que respete los resultados de un proceso que no respetaste“ [Verlange nicht, dass ich die Resultate eines Prozesses respektierte, den du nicht respektiert hast] und ich denke, dass dieser Satz sehr gut das Gefühl der Menschen wiedergibt, die da demonstrieren … Meine Hoffnung für Mexiko ist, dass wir eines Tages eine wirkliche und saubere Demokratie haben … und noch wichtiger ist meine Hoffnung, dass meine mexikanischen Mitbürger weiter ihre Meinung sagen, dass sie sich nicht anpassen! Viele Leute sagen, dass den Mexikanern alles egal ist, dass wir es gewohnt sind, in einem korrupten Land zu leben … es ist an der Zeit, dass wir die Kontrolle über unser Land wiedergewinnen, es ist an der Zeit, dass die Regierung für alle arbeitet und nicht nur für die Leute mit Geld. 

Quelle - källa - source 
Siehe hierzu auch den sehr aufschlußreichen Artikel, der schon vor den Wahlen über die Machenschaften von PRI im Verbund mit Washington berichtete, die verhindern sollten, dass  der linke Kandidat López Obrador die Wahlen gewinnt. Nun ist er also zum zweiten Male gelinkt worden. Und dieser Artikel ist auch interessant.

Freitag, 13. Juli 2012

Chávez bin nicht ich! Chávez ist ein Volk!


Chávez bin nicht ich! 
Chávez ist ein Volk!
Chávez sind Millionen,
auch du bist Chávez, venezolanische Frau,

auch du bist Chávez, venezolanischer Junge,
auch du bist Chávez, venezolanisches Kind,
auch du bist Chávez, venosolanischer Soldat.
auch du bist Chávez, Fischer,
Landarbeiter, Bauer, Handelsmann, 
denn Chávez bin nicht ich!
Chávez ist ein Volk!
 
 

¡Chávez ya no soy yo!,
¡Chávez es un pueblo!.
Chávez somos millones,
tú también eres Chávez mujer venezolana,

tú también eres Chávez joven venezolano,
tú también eres Chávez niño venezolano,
tú también eres Chávez soldado venezolano,
tú también eres Chávez pescador,
agricultor, campesino, comerciante, porque Chávez no soy yo,
¡Chávez es un pueblo! 
 

NATOs Heiliger Krieg wird höllisch teuer


Pepe kann oft realistische Einschätzungen der Lage liefern, aber seine notorischen Seitenhiebe gegen links und rechts beruhen weniger auf Beweisen als vielmehr auf seinen Launen. Man muss ja Assad nicht unbedingt mögen, aber man sollte sich an Fakten halten. Syrien ein Polizeistaat? Wovon spricht er eigentlich? Hat er zwischenzeitlich gepennt? Warum erwähnt er mit keinem Wort, dass Syrien inzwischen eine demokratische Regierung hat (das Monopol der Baath-Partei ist aufgehoben ebenso wie der Ausnahmezustand), eine neue Verfassung wurde geschrieben, von der sich manche Demokratie eine Scheibe abschneiden könnte, Parteien verschiedener Couleur, auch oppositionelle, sind gegründet worden, eine Wahl hat stattgefunden und eine neue Regierung ist installiert worden. Und obendrein war Assad eine treibende Kraft für Veränderung, die schon vor dem „Aufstand“ begann. Und genau das war es, was den USA und allen herumlungernden Jihadisten, die den Sturz Assads seit Jahren planten, die größte Angst eingejagt hat: dass Syrien eine echte Demokratie werden könnte – so weit das in einem kapitalistischen System überhaupt möglich ist. Es sei keine echte Demokratie, so schreien alle. Ja so? Dann zeigt doch bitte mal, wo es die gibt. Ihr meint doch nicht etwa die faschistische US-Oligarchen-Kleptokratie? Aha. Ende der Diskussion.


NATOs Heiliger Krieg wird höllisch teuer
Pepe Escobar
10. Juli 2012


Der US-Außenministerin Hillary Clinton geht die rhetorische Munition aus im Heiligen Krieg der USA gegen Syrien. Vielleicht macht das der Stress, einen NATO-Krieg unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates in Gang zu bringen. Vielleicht auch der Stress, regelmäßig vom russischen Außenminister Sergej Lawrow zum Frühstück verzehrt zu werden.
Hillary hat gerade die „westlichen Mächte“ und ihre arabischen Strohmänner – NATOGCC d. h. NATO plus der Golf Kooperationsrat, die sich als „internationale Gemeinschaft“ darstellen – aufgefordert, „Russland und China klarzumachen, dass sie einen Preis bezahlen werden, weil sie den Fortschritt aufhalten“ in Bezug auf den bewaffneten Regimewechsel in Syrien. In Klartext bedeutet dies: „Wenn ihr unseren neuen Krieg blockiert, wird es euch heimgezahlt“.

Donnerstag, 12. Juli 2012

George Galloway droht Königssohn von Bahrein zu jagen

Zum Abschluss des Tages noch etwas Erbauliches. Wie gewöhnlich, nimmt George Galloway kein Blatt vor den Mund. Wer Genaueres über diese ehrenwerte Persönlichkeit erfahren möchte, sei an diese Wikipedia-Seite verwiesen, die es leider nur auf Englisch gibt.




Dieser Kommentar wurde am 28. Juni 2012 vom iranischen Press TV gesendet.
Es ist eine persönliche Botschaft von George Galloway, Mitglied des Parlaments, an den Olympia-Vorsitzenden aus Bahrain und Sohn von König Hamad Al Khalifa, Nasser Bin Hamad Al Khalifa: Komm nicht nach London, du wirst es nicht genießen und ich werde dich jagen, bis du verhaftet wirst.

Quelle - källa - source

USA – Libor, das größte Verbrechen des Jahrhunderts



Robert Scheer
7. Juli 2012

Vergesst Bernie Madoff und Enrons Ken Lay – sie waren nur Amateure bei finanziellen Verbrechen. Der gegenwärtige Libor-Zinsfuß-Skandal, bei dem es um hunderte Billionen im internationalen Handel mit Derivaten geht, zeigt, wie die wirklich großen Jungs spielen. And diese Typen werden mit großer Wahrscheinlich nicht im Gefängnis sitzen, weil sie die Gesetze neu schreiben, bevor sie das Verbrechen begehen.
Die modernen internationalen Banker bilden eine Klasse von Dieben, wie sie die Welt nie zuvor gesehen hat. Oder sich nur vorgestellt hat. Der Libor-Skandal – die Abkürzung für London Interbank Offered Rate – hat zu einer riesigen Strafe für die Barklays Bank geführt und droht, einige der weltgrößten Spitzenfinanziers mit zu fangen. Er enthüllt, dass hinter dem Finanzgebäude der Welt eine stinkende Jauchegrube mit nie dagewesener Korruption liegt. Die modernen Räuber-Barone plündern mit destruktiver Hemmungslosigkeit und unbehindert von Gesetz und Gewissen und in einem Ausmaß, das zu begreifen fast unmöglich ist.

Dienstag, 10. Juli 2012

Japan: Vernichtende Kritik an TEPCO, Aufsichtsbehörden und Regierung



Einar Schlereth

10. Juli 2012
Endlich ist in Japan ein umfassender Report zu Fukushima erschienen, der von einer unabhängigen Kommission (NAIIC) erarbeitet wurde, die vom Parlament im vorigen Jahr eingesetzt worden war. Dieser Bericht liefert eine vernichtende Kritik.
Schärfste Anklagen werden an die Regierung, die Industrie-Aufsichtsbehörde und TEPCO – den Betreiber der Atomkraftwerke - gerichtet. „Sie betrogen effektiv das Recht der Nation, vor atomaren Unfällen geschützt zu werden.“ Und abschließend heisst es: „Der Unfall ist eindeutig 'menschengemacht'.“
D. h. er ist das Produkt von unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen und dem Versäumnis, Maßnahmen zu ergreifen, deren Notwendigkeit vohergesehen worden ist, aber von TEPCO nicht eingesetzt wurden, was die Aufsichtsbehörde wiederum auch nicht durchsetzte.

Im AKW kämpften Ingenieure und Arbeiter gegen das sich abzeichnende Verhängnis unter Bedingungen, für das sie nicht ausgebildet oder trainiert waren. Der Stromausfall bedeutete, dass die Kontrollräume, die Beleuchtung und die Kommunikation nicht funktionierten. Entsprechende Handbücher waren veraltet, Schlüsseldiagramme und Dokumente fehlten. Die Notausrüstung war schlechter als jene, die bei normalen Operationen benutzt wurde. Trümmer und Schäden erschwerten die Bewegung von Menschen und Ausrüstung.

Montag, 9. Juli 2012

Syrien: Wozu braucht man Feinde mit solchen Freunden?



Dr. Sahib Mustaqim Bleher
7. Juli 2012
Heute, am 6. Juli ist Paris Gastgeber für das dritte Treffen der sogenannten „Freunde Syriens“, eine Koalition von Willigen und Gezwungenen als Teil des fortlaufenden Propagandakrieges, um bei der Neugestaltung des Nahen Ostens im Interesse des amerikanischen Imperialismus zu helfen – ein Projekt, das mit 9/11 und der Eroberung von Irak und Afghanistan begann.
Die Gruppe der „Freunde“ setzt sich im wesentlichen aus zwei Bestandteilen zusammen: Jene, die von der Plünderung profitieren wollen und jene, die verhindern oder zumindest verzögern wollen, selbst geplündert zu werden. Die meisten der anwesenden arabischen Länder gehören in die zweite Kategorie. Diese ist sich schmerzlich bewusst, dass der „Arabische Frühling“ - Vorwand für das Katapultieren von US-freundlichen Moslem-Bruderschafts-Regierungen (siehe Details dieser reizenden Beziehung in meinem Buch Die Übergabe des Islam) an die Macht durch Erzeugung von Volksunruhen - selbst auch hinweggespült werden könnten, wenn sie einen falschen Schritt tun.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Islam mobilisiert die Moslem-Mehrheit in Äthiopien



Thomas C. Mountain
3. Juli 2012


Zum ersten Mal in der modernen Geschichte ist die Führung von Äthiopiens Moslem-Gemeinde, die die Mehrheit im Lande stellt, politisch aktiv geworden und ruft zum Sturz des von den USA gestützten Regimes von Meles Zenawi auf. Nicht einmal in den finstersten Tagen des Roten Terrors des von der Sowjetunion unterstützten Mengistu-Regimes in den 70-er und 80-er Jahren haben Äthiopiens Moslem-Führer ihre Anhänger zum Sturz der Tyrannei aufgerufen.
Heute folgen Zehntausende von Äthiopiens islamischer Gemeinde dem Ruf ihrer Führer und demonstrieren in den Straßen der Städte in ganz Äthiopien, vor allem in der Hauptstadt Addis Abeba, um ein Ende von Amerikas Polizisten in Ostafrika Meles Zenawi zu fordern.
Während Äthiopien historisch als ein christliches Land portraitiert wird, sind in Wirklichkeit die meisten Äthiopier moslemischen Glaubens. Angefangen mit dem Volk der Oromo, das mindestens die Hälfte oder mehr von Äthiopiens Bevölkerung, 40 Millionen oder mehr, ausmacht, das fast völlig moslemisch ist, bis hin zu den Völkern der Afar und Somalis im Ogaden wird zweifelsfrei klar, dass Äthiopien mehrheitlich aus Moslems besteht.
Wenn also zum ersten Mal in der modernen Geschichte Äthiopiens die Führung der islamischen Gemeinde zum Sturz der Regierung aufruft und ihr selbst die Führung der christlich-orthodoxen Kirche folgt, dann kann das nur eins bedeuten, dass das Ende des verhassten, von den USA gestützten Meles Zenawi-Regimes endlich in Sicht kommt.
Mit den Aufständen, die in ganz Äthiopien an Größe und Stärke gewinnen, im Osten, Süden, Westen und Norden, mit explodierender Inflation und ökonomischen Entbehrungen und der jetzigen nie dagewesenen Politisierung der Moslem-Führung ist der Konsens der Kenner des Horns von Afrika, dass die  vom Ausland finanzierte Herrschaft von Meles Zenawi vielleicht noch ein Jahr, anderthalb Jahre höchstens dauert, aber wahrscheinlich weniger.
Und wird Meles erst einmal der Macht beraubt sein und seine Armee entweder zerstört oder zu dem Aufstand übergelaufen sein, wer bleibt für die USA, um die Pax Americana im strategisch kritischen Horn von Afrika durchzusetzen?


Quelle - källa - soourcewww.countercurrents.org/mountain030712.htm

Gute Nachrichten – 30 OBAMAS geboren


Einar Schlereth


Jawohl, die ersten 30 genetisch veränderten Babies wurden in den USA geboren. Und da werden sie ja wohl den ersten Mann des Staates und Friedensnobelpreisträger geklont haben und nicht einen Penner unter New Yorks Brücken hervorgezerrt haben.
Pardon, ganz so ist es nicht zugegangen. Monsanto (es wird verschwiegen, wer den Mix gemacht hat, aber ich nehme es doch an in Anbetracht der großen Verdienste dieser Firma) habe drei „Eltern“ ausgesucht. Dick Cheney vielleicht? Und Condi? Auch das wird verschwiegen.
Nein, Irrtum, hier steht, dass der Plan auf später verschoben worden ist. Man sei noch in der Bastelphase. Die Hälfte der Kinder leben schon drei Jahre und wurden Frauen inplantiert, die Gebärschwierigkeiten hatten. Und die Bastler gehören zum Institut für Reproduktive Medizin und Wissenschaft von St. Barnabas in New Jersey und bekommen sicher später eine Topanstellung bei Monsanto.
Ja, und nun, so lese ich, haben die armen Schweinchen – pardon Babies – also Gene von zwei Frauen und einem Mann. Die 'neuen Gene', so heisst es, seien in die 'Keimbahn' der Kinder 'inkorporiert' worden, d. h. sie können deren Eigenschaften ihrerseits auf die Töchter weitervererben.
Na, und wie üblich, ist die große Mehrheit der Menschen und Wissenschaftler dagegen. Sind ja immer gegen Forschritt. Die Genetiker 'fürchten, dass eines Tages neue Menschenrassen mit gewünschten Eigenschaften wie Stärke oder hohe Intelligenz' geschaffen werden könnten.
Diese Hinterwäldler wollen also verhindern, dass jede Menge Obamas mit ihrer Stärke und Intelligenz geboren werden und Amerika noch viele Friedenspreise und sonstige großartige Auszeichnungen Preise gewinnen kann. Diese Typen haben einfach nicht begriffen, dass Fortschritt nicht aufgehalten werden kann.
Aber der erfolgreiche Oberbastler Prof. Cohen ist zuversichtlich und sagt, dass 'seine Expertise es ihm bald erlauben würde, Kinder zu klonen'. Ist doch wunderbar. Dann wird er vielleicht auch eine Menge Netanyahus klonen.
Und unsere Welt wird noch viel schöner und sicherer werden, wenn man nur noch von edlen und moralisch hochstehenden Menschen umgeben sein wird.


Anlass der Satire ist dieser Artikel.

Dienstag, 3. Juli 2012

Afrika: Ansar Dine Islamisten zerstören Mausoleen in Timbuktu



von Winnie Andrews
Videos und Text

Ansar Dina Islamisten zerstören Mausoleen, weil Timbuktu als unislamisch angesehen wird, sagten Zeugen in Timbuktu. Die Militanten führen überall, wo sie nach dem Staatsstreich im März einmarschierten, das strikte islamische Gesetz ein. In Timbuktu haben sie am Donnerstag die rivalisierenden Tuareg-Rebellen vertrieben.
Bewaffnete Kämpfer der Ansar Dina Islamisten, die mit Al Qaida verbündet sind, zerstörten am Samstag in der alten Handelsstadt Timbuktu, die von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft wurde, Mausoleen, wie Zeugen berichten.

Der Angriff kam vier Tage, nachdem die UNESCO der Forderung des westafrikanischen Staates, Timbuktu auf ihre Liste gefährdeter Monumente zu setzen, zugestimmt hatte und die separatistischen, islamistische Rebellen im April zwei Drittel des Landes erobert hatten.
Timbuktu - große Moschee
„Sie haben bereits das Mausoleum von Sidi Mahmoud (Ben Amar) und zwei weitere zerstört. Sie sagten, sie würden den ganzen Tag weitermachen und alle 16 zerstören“, sagte der malische Journalist Yeya Tandina per Telefon über die 16 berühmtesten Gräber von lokalen Heiligen der Stadt.
„Sie sind bewaffnet und haben die Orte mit Pickups umstellt. Die Bevölkerung kann nur hilflos zuschauen“, sagte er und fügte hinzu, dass sie im Augenblick mit Hacken zum Mausoleum von Sidi El Mokhtar fahren, ebenfalls ein verehrter Heiliger.
„Es sieht so aus, als ob es eine direkte Reaktion auf die Entscheidung der UNESCO sei“, sagte der Abgeordnete von Timbuktu Sandy Haidara über Telefon und bestätigte die Angriffe.


Seit die Regierungsstreitkräfte im April überrollt wurden, haben Ansar Dine und andere islamistische Gruppen mit Verbindungen zur Al Qaida im islamischen Maghreb (AQIM) über die schlecht bewaffneten Tuaregs die Oberhand gewonnen. Die Tuaregs wollen einen säkularen, unabhängigen Nordstaat.
Ansar Dine Islamisten drängen darauf, die strikte Sharia, das islamische Gesetz im ganzen Land einzuführen und halten die Schreine von Timbuktu für unislamisch, für einen Ausdruck der Sufi-Variante des Islam.


Quelle - källa - source

„Zuerst nehmen wir Paraguay und dann Bolivien“: USA verstärken indirekte Angriffe in Südamerika


The 4th Media
Bolivien + Paraguaz - das Herz Südamerika
Leonard hat's nicht kapiert.  Es geht nicht um Manhattan und nicht um Berlin. Ende Juni 2012 ist es offensichtlich, dass die USA einen indirekten Angriff gegen zwei zentrale Länder in Südamerika führt: Paraguay und Bolivien. „Zuerst nehmen wir Paraguay und dann Bolivien“, singt Obama Cohen und die CIA-Meute applaudiert.
In der vergangenen Woche fand in Paraguay ein parlamentarischer Putsch statt. Seither hat sich die Situation im Lande verschlechtert. Die meisten süd- amerikanischen Länder haben ihre Botschafter aus Paraguay abberufen.
Venezuela war das erste Land, das Wirtschaftssanktionen gegen Paraguay durch Einstellung der Erdölzufuhr verhängte. Mercosur – eine EU-ähnliche Union zwischen Brasilien, Uruguay, Argentinien und Paraguay hat die Mitgliedschaft Paraguays suspendiert.
Gegen Ende dieser Woche wird eine Dringlichkeits-Sitzung von UNSASUR – ein politisches Forum der südamerikanischen Länder stattfinden. Hauptthema wird die Umsetzung von Wirtschaftssanktionen sein.
Brasilien sagte, es werde warten, bis formelle Entscheidungen gefallen sind, aber es ist beinahe sicher, dass es die Sanktionen gegen Paraguay unterstützen wird. Das sind schlechte Nachrichten für Paraguay, das heutzutage der Gemüse-Hinterhof von Brasilien ist. 
Paraguayanischer Präsident Fernando Lugo akzeptiert die Absetzungs-Entscheidung

Sonntag, 1. Juli 2012

Haiti: Die Hilfe für die Erdbebenopfer geht in den Bau eines 5-Sterne-Hotels



Julie Lévesque


28. Juni 2012


Während 500 000 Haitianer immer noch in Lagern leben, werden 5-Stern-Hotels mitten in die Slums gebaut.
Als Teil des „Wiederaufbaus“ des Landes, hat der Clinton-Bush Haiti Fond 2 Mill. $ in das Royal Oasis Hotel investiert, einen de-Luxe-Bau mitten in die von Armut geschlagenen Gebiete der Hauptstadt, „wo immer noch einige Hunderttausende in elenden Lagern hausen“. Royal Oasis gehört der Haitian Investment Group (SCIOP SA) und wird von der spanischen Kette Occidental Hotels & Resorts gemanagt.
Die "Helfer" Bush und Clinton

AP berichtete im April, dasss die Gelder, die von den ehemaligen US-Präsidenten für die die ärmsten Haitianer gesammelt wurden, jetzt für den Bau eines Hotels für „reiche Ausländer“, für Touristen und viele ausländische NGO „Helfer“ in Haiti benutzt werden (siehe Daniel Trenton, AP: New hotels arise amid ruins in Haitian capital, Clinton-Bush Haiti Fund, 29. April 2012).

Es muss dazu angemerkt werden, dass westliche Regierungen darauf bestanden, die Hilfsgelder für Haiti an NGOs und Stiftungen zu geben statt der Regierung von Haiti, weil die als „Korrupt“ angesehen werde.

Nach dem Erdbeben vom Januar 2010 ahnten Leute in den USA, Kanada und der EU, die Spenden an diese Organisationen gaben, nicht, dass ihre Beiträge für den Wiederaufbau Haitis in den Bau von 5-Sterne-Hotels gesteckt würden, um ausländische Geschäftsleute unterzubringen. Sie erwarteten, dass ihr Geld für die Beschaffung von Nahrungsmitteln und Häusern des haitianischen Volkes genutzt würde.

Royal Oaisis Hotel
Das Royal Oasis wie auch andere Hotelprojekte für insgesamt 100 Mill. $ hoffen, laut AP „das tausende [ausländischer] Investoren bald die Räume mit air- condition füllen werden, die Fabriken und Touristen-Infrastruktur bauen wollen“.

Das „zehnstöckige Gebäude […] wird eine Kunstgallerie erhalten, drei Restaurants, ein Bank und Luxusläden. Der Bau des Royal Oasis begann vor dem Erdbeben und wird erwartungsgemäß Ende des Jahres fertiggestellt sein“. Das Erdbeben war daher ein Segen für die Hotelbefürworter und Bauunternehmer, weil 2 Mill. $, die ursprünglich gesammelt wurden, um 'direkt für materielle Bedürfnisse [Wasser, Nahrung, Unterkunft, erste Hilfe] eingesetzt zu werden', hereingekommen sind. Unter den Gesellschaften, die am Bau beteiligt sind, gibt zwei aus Haiti, eins aus Montreal (Kanada) und eins aus Miami (USA).


Quelle - källa - source