Donnerstag, 5. Juli 2012

Gute Nachrichten – 30 OBAMAS geboren


Einar Schlereth


Jawohl, die ersten 30 genetisch veränderten Babies wurden in den USA geboren. Und da werden sie ja wohl den ersten Mann des Staates und Friedensnobelpreisträger geklont haben und nicht einen Penner unter New Yorks Brücken hervorgezerrt haben.
Pardon, ganz so ist es nicht zugegangen. Monsanto (es wird verschwiegen, wer den Mix gemacht hat, aber ich nehme es doch an in Anbetracht der großen Verdienste dieser Firma) habe drei „Eltern“ ausgesucht. Dick Cheney vielleicht? Und Condi? Auch das wird verschwiegen.
Nein, Irrtum, hier steht, dass der Plan auf später verschoben worden ist. Man sei noch in der Bastelphase. Die Hälfte der Kinder leben schon drei Jahre und wurden Frauen inplantiert, die Gebärschwierigkeiten hatten. Und die Bastler gehören zum Institut für Reproduktive Medizin und Wissenschaft von St. Barnabas in New Jersey und bekommen sicher später eine Topanstellung bei Monsanto.
Ja, und nun, so lese ich, haben die armen Schweinchen – pardon Babies – also Gene von zwei Frauen und einem Mann. Die 'neuen Gene', so heisst es, seien in die 'Keimbahn' der Kinder 'inkorporiert' worden, d. h. sie können deren Eigenschaften ihrerseits auf die Töchter weitervererben.
Na, und wie üblich, ist die große Mehrheit der Menschen und Wissenschaftler dagegen. Sind ja immer gegen Forschritt. Die Genetiker 'fürchten, dass eines Tages neue Menschenrassen mit gewünschten Eigenschaften wie Stärke oder hohe Intelligenz' geschaffen werden könnten.
Diese Hinterwäldler wollen also verhindern, dass jede Menge Obamas mit ihrer Stärke und Intelligenz geboren werden und Amerika noch viele Friedenspreise und sonstige großartige Auszeichnungen Preise gewinnen kann. Diese Typen haben einfach nicht begriffen, dass Fortschritt nicht aufgehalten werden kann.
Aber der erfolgreiche Oberbastler Prof. Cohen ist zuversichtlich und sagt, dass 'seine Expertise es ihm bald erlauben würde, Kinder zu klonen'. Ist doch wunderbar. Dann wird er vielleicht auch eine Menge Netanyahus klonen.
Und unsere Welt wird noch viel schöner und sicherer werden, wenn man nur noch von edlen und moralisch hochstehenden Menschen umgeben sein wird.


Anlass der Satire ist dieser Artikel.

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