Donnerstag, 5. September 2013

TIEFSTE ERNIEDRIGUNG DER NORDLÄNDER VOR DEN USA


Einar Schlereth

5. September 2013

Wie konnte es so weit kommen? Manche Menschen hier im Norden hatten ihre Befürchtungen (siehe das Treffen des Nordischen Friedensrates in Degerfors sowie hier und hier) beim bevorstehenden Besuch von Obama. Aber die schlimmsten Erwartungen wurden noch übertroffen und mündeten, wie Rune Lanstrand schrieb, in nichts Geringerem als HOCHVERRAT.




Statt die schwedische 200-jährige Friedenspolitik fortzusetzen oder im Geiste der großen dänischen Königin Margareta zu agieren, marschierten die Nordischen Länder geschlossen in den Arsch des US-Präsidenten mit der 200-jährigen Kriegspolitik seines Landes. Der Gipfel war die Aussage von der dänischen Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt (sogenannte Sozialdemokratin): Dänemark unterstütze einen amerikanischen Angriff auf Syrien, auch ohne Erlaubnis der UNO.

Damit machte sie sich eines Doppel- oder sogar Trippel-Verbrechens schuldig. Verstoß gegen die UN-Satzung, Verstoß gegen internationales Recht und Verstoß gegen nationales Recht.

Und anschließend kamen die USA und die nordischen Länder überein, dass sie „an der gemeinsamen Sicherheitsarbeit“ teilnehmen werden. Damit wird der letzte Rest an Souveränität, die schon durch den heimlichen Beitritt zur EU und NATO stark reduziert war, auch noch verschwinden. Diese eisernen US-Fesseln werden sie so bald nicht loswerden.

Im Vergleich zu dieser elenden Kriecherei war ja Per-Albin Hansson, Minsterpräsident während des 2. Weltkrieges ein wahrer Freiheitsheld. Sicher machte er den deutschen Faschisten gewisse Zugeständnisse, die er zurücknahm, so bald Schweden ausreichend gerüstet war, um einen
deutschen Angriff allzu kostspielig zu machen. Jedenfalls wälzte er sich nicht im Staub, wie die jetzigen 'Staatsmänner'.

Rune Lanestrand sieht als nächsten Schritt schon US-Luftwaffenbasen in Nordschweden kommen. Und das ist nicht aus der Luft gegriffen, da die US-Bombenmörder ja schon mit ihren schwedischen 'Kollegen' seit geraumer Zeit dort oben üben, wir man am besten Frauen, Kinder und sonstige Zivilisten wegbombt. Machen sich die Schweden, Dänen und Norweger nicht klar, dass sie damit noch weiter in die Gefahrenzone gerückt werden? Eines ist doch völlig klar: wenn sich die Amerikaner hier festkrallen – was sie immer tun, wenn sie erst einmal einen Fuß in der Tür haben – dann werden natürlich die Russen neue Ziele für Gegenschläge (auch atomare) in ihre Komputer eingeben. Das ist das genaue Gegenteil von dem, was die Ministerpräsidenten bei ihrer Amtseinführung geloben: Das Beste für ihr Land zu tun und Schaden von ihm fernzuhalten. Und so etwas nennt man Hoch- und Landesverrat.

Ich sprach von der Königin Margareta I von Dänemark, Norwegen und Schweden und habe den deutschen Wikipedia-Link oben angegeben. Typisch ist, dass in der deutschen Fassung ein Passus aus der der schwedischen Fassung fehlt:
„(Margarete) strebte nach einem höheren Ziel, nämlich den Weg frei zu machen für das Zusammenschmelzen der Völker und damit den Norden von dem deutschen, besonders dem hanseatischen Einfluss zu befreien … Um die Autorität der Königsmacht zu stärken und insbesondere seine ökonomische Unabhängigkeit arbeitete sie kräftig und ausdauernd daran, die große Macht der Aristokratie zu schwächen … indem sie die Adeligen zwang, die in den Albrechts Unruhezeiten erhaltenen Kron- und Steuergüter zuruckzugeben.“ So sieht eine nationale Politik aus, aber da sie gegen Deutschland gerichtet war, fälscht man dort die Geschichte durch Weglassung.

In ihrer Nachfolge gab es immer wieder in allen drei Ländern weitsichtige Persönlichkeiten und Politiker, die versuchten, größere Einheit, vor allem im Bereich der Verteidigung herzustellen. Aus engstirnigen parteipolitischen und sonstigen Interessen verliefen alle diese Bemühungen im Sande. Es braucht keine große Phantasie, um sich auszurechnen, wer da wohl alles die Finger im Spiel gehabt hat, um eine solche Vereinigung zu verhindern, die zu einem Machtblock hätte werden können, den die Großmächte nicht so leicht hätten um den Finger wickeln können. Wie jetzt geschehen.

Mittwoch, 4. September 2013

"Chemische Waffen": Eins von USAs beliebtesten Massenvernichtungsmittel: Straflose und verborgene "US-Kriegsverbrechen" in Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak und sonstwo in der Welt

Hier haben wir furchtbare Bilder von den verschiedenen US-Kriegen mit chemischen Waffen. Natürlich lehnt die USA jede Verantwortung für diese vielen Opfer ab. Und diese Kriegsverbrecher sollen unsere Vorbilder und Verbündeten sein, denen wir in jeden weiteren illegalen, kriminellen Krieg blind folgen sollen.

 "Chemische Waffen": Eins von USAs beliebtesten Massenvernichtungsmittel: Straflose und verborgene "US-Kriegsverbrechen" in Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak und sonstwo in der Welt

 “Chemical Weapons”: One of America’s Most-favored WMDs: Unpunished & Hidden “US War Crimes” in Korea, Vietnam, Afghanistan, Iraq, and Elsewhere around the World

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SNEJANA FARBEROV, DailyMail/UK / The 4th Media News | Tuesday, September 3, 2013, 16:19 Beijing

Die Orange-Generation: Herzzerreißende Portraits von vietnamesischen Kindern, die an den verheerenden Auswirkungen der giftigen Herbizide leiden, die von der US-Armee vor 40 Jahren versprüht wurden.

Sie wurden Jahrzehnte nach dem Versprühen des Herbizids Dioxin Agent Orange in Südvietnam geboren, aber manche Kinder, die in der Region leben, leiden noch immer.
Der Fotograf Brian  Dricscoll aus New York reiste nach Vietnam, um den täglichen Kampf der dritten Generation der Agent Orange Opfer zu dokumentieren. Sie kämpfen mit Dutzenden  ernsten Erkrankungen, physischen Deformierungen und mentalen Störungen.
Driscoll wurde zu dieser schwierigen Aufgabe angeregt durch seinen Onkel, ein Vietnam-Veteran, der einer von geschätzten 2.6 Millionen US-Soldaten ist, die in den 1960-er Jahren dem Agent Orange ausgesetzt wurden.

Deformed: Nguyen and Hung Vuong Pham, 14, and 15, await their daily bathing in the Kim Dong district of Hai Phong, Vietnam. Their days are occupied watching people pass by the front area of their home
Deformiert: Nguyen und Hun Vuong Pham, 14 und 15, warten auf ihr tägliches Bad im Kim Dong Distrikt von Hai Phong. Ihre Tage verbringen sie damit, die Leute zu beobachten, die vor ihrem Haus vorbeigehen.
 Third generation Agent Orange victim Nguyen Pham, 11, deaf, blind and cannot speak has been bed ridden for a great portion of his life


A makeshift wheel chair for a victim of Agent Orange, in the Phuong Son district, Nha Trang, Vietnam
Die verlorene Generation: Agent Orange Opfer der dritte Generation Nguyen Pham, 11, taub, blind und kann nicht sprechen verbrachte einen großen Teil seines Leben (oben) im Bett; ein improvisierter Rollstuhl für ein Opfer im Phuong Son Distrikt, Nha Trang  (unten).


Perpetual suffering: Former Viet Cong soldier and father, stands behind his son Nguyen Van Dung, 12, at home in the Kim Dong district of Hai Phong, Vietnam. Nguyen is tied by the hands because he compulsively tears at his own face
Endloses Leiden: Der ehemalige Vietcon-Soldat und Vater steht hinter seinem Sohn Nguyen Van Dung, 12, zuhause im Kim Dong Distrikt von Hao Phong, Vietnam. Nguyen sind die Hände gebunden, weil er sich impulsiv sein Gesicht zerkratzt.
 
Innocent: Huong Nghiem, 8, third generation Agent Orange victim, is being held by her mother in the door way of their home in the Tran Cao Van district, Hoi An
Unschuldig: Huong Nghiem, 8, drite Generation der Agent Orange Opfer, auf dem Arm der Mutter im Eingang ihres Hauses im Tran Cao Van Distrikt Hoi An. Der Fotograf reiste nach Hanoi und spürte eine Gruppe junger  Vietnamesen auf, deren Gesundheit durch Chemikalien zerstört wurde, berichtete die Seite Feature Shoot. Vor drei Wochen reiste Driscoll in den Süden in abgelegene Dörfer und beendete seine Reise in Nha Trang, 1200 km von der Hauptstadt entfernt. Auf seiner Reise traf Driscoll Teenager und Kinder von 5 Jahren, die an schrecklichen Kranheiten litten, darunter auch Nguyen Pham, 11, der taub, blind und stumm ist. Agent Orange ist der Kodename des Herbizids Orange und des Wirkstoffes LNX, eins der Herbizide, die von der US-Armee in ihrem chemischen Kriegsprogramm Operation Ranch Hand zwischen 1961 und 1971 benutzt wurden. Im Laufe von 10 Jahren versprühten die Amerikaner beinahe 80 Millionen Liter Chemikalien in Vietnam, Laos und Teilen von Kambodscha, um die Guerilla-Kämpfer ihres Schutzes zu berauben.
 
 
Daily torment: Nguyen Quang, 11, on his bed at home in the Kim Dong district of Hai Phong. Village leaders believe most of the children to be third generation Agent Orange victims due to the commonality in mental disorders and physical deformities
Tägliche Qualen: Nguyen Quang, 11, auf seinem Bett zuhause im Kim Dong Distrikt von Hai Phong. Die Dorfvorsteher glauben, dass die meisten Kinder Agent Orange Opfer der Dritten Generation sind, weil die mentalen Störungen und Verformungen einander ähneln.
 
 Suffering from a distorted reality, Nguyen Tran Ho, 11, gazes out from his bed at home in the Phuong Son district, Nha Trang
 Agent Orange Victim, Thom Le Pham, gives a look of despair at home in the Benh Vien district, Danang Vietnam
Die Vergessenen: Leiden durch eine verzerrte Realität; Nguyen Tran Ho, 11, schaut aus seinem Bett (oben9; Thom Le Pham (unten) mit einem verzweifelten Blick zuhause im Benh Vien Distrikt, Danang.



Heart-wrenching sight: Phirum Ung, 5, third generation Agent Orange victim, naps in a hammock at home in Beng Melea Province, Cambodia. Most days are spent with his mother pan-handling at the Angkor Wat Temples
Ein herzzerreißender Anblick: Phirum Ung, 5, schlummert in einer Hängematte zuhause in der Provinz  Beng Melea, Kambodscha. Die Mutter verbringt die meisten Tage mit dem Schwenken von Kesseln im Tempel Angkor Vat.
 
Family: A mother of an Agent Orange victim at home in Kim Dong district of Nhat Tan, Vietnam
Familie: Eine Mutter eines Agent Orange Opfers zuhause im Distrikt Kim Dong von Nhat Tan. Die Chemikalien wurden für das US-Verteidigungsministerium von Monsanto und Dow Chemical  hergestellt. Es bekam seinen Namen von der Farbe der orangenen 220 Liter Fässer, in denen es nach Asien verschifft wurde. Jeanne Stellman von der Columbia Universität Mailman School of Public Health schätzte, dass bis zu 4.5 Millionen Vietnamesen in den 3181 Dörfern lebten, die direkt auf den Sprühschneisen lagen. Laut dem Vietnamesischen Roten Kreuz wurden 1 Million Vietnamesen von Agent Orange beeinträchtigt, darunter 150 000 Kinder, die an Geburtsfehlern leiden, berichtete CNN.
 
 
Shadow: Le Sinh, 14, Agent Orange victim, looks out from the lanai at home in the Benh Vien district, Da Nang
Schatten: Le Singh, 14, in seubem Haus im Distrikt Benh Vien, Da Nang.
 
 
brianjdriscoll
 Nguyen, and Hung Vuong Pham, 14, and 15, await their daily routine of eating and bathing
Schockierende Gestalten

 
Bucolic setting: The house of Nguyen Pham, 11, an Agent Orange victim, in the district of Chi Linh, Vietnam
Pastorale: Das Haus von Nguyen Pham, 11, im Distrikt von Chi Linh.
 
 
 
One day at a time: A mother at home cares for her child who is affected by Agent Orange. Quang Ninh district
Ein Tag nach dem anderen: Eine Mutter sorgt für ihr Kind, das von Agent Orange betroffen ist. Quang Ninh Distrikt.
 
 
Die US-Regierung jedoch hat diese Fotos als unzuverlässig und überspannt abgetan.
Zu den Krankheiten, denen die Opfer des Dioxins geworden sind, gehören: Non- Hodgkin-Lymphom, verschiedene Krebsarten, Typ 2 Diabetes, Weichgewebesarkom, Geburtsfehler, Spina Bifida,  und Reproduktions-Abnormitäten, um nur einige zu nennen.
Zuvor in diesem Monat hat die Vereinigung der Agent Orange Opfer in Ho Chi Minh Stadt ihren vierten Prozess gegen die amerikanischen Chemieunternehmen, die Agent Orange produzierten, angestrengt.
 

By SNEJANA FARBEROV
Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2401378/Agent-Orange-Vietnamese-children-suffering-effects-herbicide-sprayed-US-Army-40-years-ago.html#ixzz2doZBp1YL
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Dienstag, 3. September 2013

Winston Chuchills schockierende Anwendung chemischer Waffen und Englands Gashandel


Vor einiger Zeit schrieb ich bereits über Churchills Verbrechen einer fabrizierten Hungersnot in Bengalen, der MILLIONEN Menschen zum Opfer fielen. Darüber haben wir in der Schule nichts erfahren. Und habt ihr von diesem Verbrechen erfahren, dass Churchill 1919 gegen die Bolschewiken massive Angriffe mit einem hochgiftigen Gas fliegen ließ? Ich nicht. Nebenbei könnt ihr hier auch wieder sehen, was Churchill für ein eiskalter Rassist war. Aber dies war ja nur Teil eines Superverbrechens: die unprovozierte Aggression von über 12 westlichen Staaten gegen die junge Sowjetunion. Auch das wurde uns in den Schulen verschwiegen und taucht heute gar nicht mehr auf. Man muss lange im Internet suchen, um etwas zu finden. Aber dieser Faschist und Rassist wird heute in allen Büchern – auch fur den Unterricht – glorifiziert. Solche Verbrecher sollen die Vorbilder der Jugend sein. Kein Wunder, dass heute selbst junge, selbst 'linke' Leute nach Bomben auf Syrien schreien.

Zur Churchill-Story passt es wunderbar, dass es die Engländer waren, die Gas an Syrien verkauft haben.

Winston Chuchills schockierende Anwendung chemischer Waffen
Giles Milton
2. September 2013
Die Geheimhaltung hatte höchste Priorität. Englands imperialer Generalstab wusste, es würde einen Aufschrei geben, wenn herauskäme, dass die Regierung beabsichtigte, ein geheimes Lager an chemischen Waffen einzusetzen. Aber Winston Churchill, damals Verteidigungminister, schob die Einwände beiseite. Er war, als langjähriger Verteidiger chemischer Kriegführung, entschlossen, sie gegen die russischen Bolschewiken anzuwenden. Im Sommer 1919, 94 Jahre vor dem verheerenden Angriff in Syrien, plante er einen andauernden chemischen Angriff auf Nord-Russland und führte ihn aus.

OBAMA KOMMT MIT UNFRIEDEN, GMO UND HORMONKLOPSEN

Rune Lanestrand

3. September 2013


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Was machen schon ein paar Hormone!

Vereinfacht kann man sagen, dass USAs Präsident Barack Obama unserem Land die Ehre mit einem offiziellen Staatsbesuch erweist, um uns für das Übelste zu belohnen, wofür Schweden in der heutigen Politik steht.

Nämlich die Tatsache, dass Schweden seine allianzfreie Politik aufgegeben hat und
u. a. unter amerikanischem Befehl in Afghanistan kämpft, JAS-Flugzeuge nach Libyen schickte, Soldaten nach Mali, sich praktische der NATO angeschlossen hat, Militärübungen und Bombenabwürfe mit US- und NATO-Flugzeugen über Norrbotten und über dem Vättern übt. Mit anderen Worten: den Teufel über die Grenzen gelassen hat.


Man sagt auch, dass Obama besonders geschätzt hat, dass Schweden sein Veto einlegte gegen die Diskussion über die Abhörung der EU durch die USA. Alles, was schlecht ist, soll nun honoriert und mit der bereitwilligen Hilfe der Medien zu höchster Staatskunst erhoben werden.

Obama will auch seinen Beifall dafür zollen, dass Schweden und sein Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson sich stark machten für die Anerkennung der GMO-Gewächse in der EU. Und für Schwedens extreme Haltung zum Freihandel, was vor allem dem großen Partner, der USA zugutekommt.

Es laufen mir kalte Schauer über den Rücken, wenn ich im schwedischen Fernsehen morgens sehe, wie Handelsministerin Ewa Björling sich warm redet für ein vorbehaltloses Freihandelsabkommen mit den USA: Besonders in der Landwirtschaft, was die Tore für GMO-Lebensmittel und mit Hormonen gesättigte Fleischklopse öffnet aus den absolut umweltschädlichsten und qualvollsten Tierfabriken der Welt.

Den Reportern auf allen Kanälen glitzern die Augen, wenn Ewa Björling ihre Propaganda, frech aus der Luft gegriffen, damit versüßt, dass eine Familie in Schweden durch das Freihandelsabkommen jährlich 4500 Schwedische Kronen mehr in der Brieftasche haben wird und wenn wir die Grenzen öffnen, um das krankheitsfördernde junk food (= minderwertiges Fressen) aus den USA importieren. Wobei Schweden gleichzeitig mit den USA im Rücken der übrigen EU den Weg weisen soll, behauptet eine ebenso gläubige wie  hinsichtliche Umwelt und Nahrungsqualität unwissende Handelsministerin.

Quelle - källa - source

Montag, 2. September 2013

HANDS OFF SYRIA: Proteste in der ganzen Welt

von countercurrents.org


Wenn Ihr auf diesen Link klickt, kommt automatisch ein PDF-Dokument hoch, das auf 35 Seiten zahllose Bilder zeigt aus vielen Ländern in der ganzen Welt von sehr großen und kleineren Demonstrationen mit vielen weiterführenden Links. Weiß nicht, wie man hier PDFs auflegt.

http://www.countercurrents.org/cc020913.pdf

Während US-Präsident Barack Obama erklärte, dass er um die Authorisierung durch den Kongress für eine militärische Intervention in Syrien nachsuchen wird, versammelten sich viele Demonstranten in der ganzen Welt gegen einen Krieg in Syrien. Umfragen in den USA, Großbritannien, Frankreich und anderen Ländern ergaben eine starke Opposition gegen einen möglichen Krieg.



Demonstration am Trafalgar Square in London

AFRIKA: STREIKWELLE VON ÄGYPTEN BIS SÜDAFRIKA


Abayomi Azikiwe
27. August 2013


Während die Entwicklung in Ägypten nach dem Militärcoup und einer Serie von Armee- und Polizei-Massakern gegen die Anhänger der Moslembruderschaft die westlichen Medien beherrscht hat, hat die Serie von Streiks in diesem nordafrikanischen Land und in anderen Ländern auf dem Kontinent in den vergangenen Wochen kein Interesse geweckt.

Bei der Entlassung des ehemaligen Präsidenten Hosni Mubarak für einen neuen Prozess, sagte der Führer der 6. April-Bewegung Ahmed Maher, dass „seine Organisation es ablehnte, gegen die Freilassung des US-gestützten Diktators zu demonstrieren aus Furcht, dass es noch mehr Gewalt geben würde mit noch mehr Verwundeten und Toten." (Ahram online vom 22. August).

Die ägyptischen Arbeiter haben seit dem 12. August gegen ihre Bosse gekämpft. Arbeitseinstellungen veranlassten die Armee, am 12. August Streikführer zu verhaften.

Die kurze Verhaftung von Gewerkschaftsführern und eine Schlägerei, bei der zwei Arbeiter verwundet wurden, führten zu einem Abkommen mit den Bossen, dass die Arbeit wieder aufgenommen würde unter der Bedingung der Wiedereinstellung von 15 Entlassenen.

„Der Gouverneur von Suez versprach, unsere Kollegen am Freitag freizulassen. Wenn nicht, würden die Arbeiter wieder streiken“, sagte Walid Hassan, ein Angestellter des Stahluntnernehmenes zu Ahram Online.

„In der Fabrik gibt es keine Sicherheitsmaßnahmen. Ein Arbeiter starb an einem elektrischen Schlag vor 9 Monaten“, sagte ein anderer Arbeiter anonym zu Ahram.

„Wir haben nicht unseren Gewinnanteil seit 2007 bekommen. Wir verlangten nur die Summe von sechs Monatslöhnen vom Profit für 2012, wir gingen auf zwei Monate herunter, aber die Verwaltung weigerte sich“, sagte Walid Hassan.

Ein anderer Gewerkschaftskampf brach unter den Arbeitern in der Stadt Mahalla aus. In der Textilien- und Webereifirma legten 10 000 Arbeiter einer Schicht die Arbeit am 26. August nieder. Dies ist Teil eines größeren Konfliktes aller 24 000 Arbeiter der Fabrik, weil ihnen keine Profitanteile als Bonus ausgezahlt wurden, wie vom Management versprochen.

„Das Finanzministerium verzögerte die Bezahlung wegen der gegenwärtigen ökonomischen Situation“, sagte Ibrahim Badr, Chef der Firma zu Ahram Online. „Ich kann nicht genau sagen, wann das Geld zur Verfügung stehen wird, aber es wird nicht mehr als ein paar Tage dauern,“ sagte Badr (am 26. August).

Andere Forderungen der Arbeiter betreffen die Entlassung des gegenwärtigen Managements, das ihrer Meinung nach auf Seiten der Bosse steht, und eine repräsentativere Gewerkschaftsbeteiligung bei Lohnverhandlungen. Es wird berichtet, dass Verhandlungen zwischen dem vom Militär ernannten Gouverneur und den Arbeitern zur Lösung des Problems bereits laufen.

„Die Entlassung von Fouad Abdel-Alim (der Manager) ist eine Hauptforderung. Wir kennen ihn sehr gut. Das Unternehmen wird nicht gedeihen, so lange er in dieser Position ist,“ sagt Kamal El-Fayoumi, ein Angestellter, der zu einem Schlüsselorganisator von Streiks vor dem Sturz von Mubarak war, laut Ahram Online.

„Es ist nicht Aufgabe der Arbeiter zu entscheiden, wer entlassen oder ernannt werden soll, sondern die Verantwortung des Staats,“ sagte Badr.

Streik vonLibyens Ölarbeitern führt zu riesigen Produktionsausfällen

In den vergangenen Wochen haben die Angestellten die Produktion blockiert, wobei der Export um mehr als 50 % gesunken ist. Viele Forderungen gehen um Löhne und Arbeitsbedingungen.

Laut Platt, eine Zeitschrift von McGraw Hill Financial: „Für die Käufer von libyschem Rohöl ist die Unmöglichkeit, an drei von des Landes wichtigsten Exportterminalen – Es Sider, Ras Lanuf und Zueitina – wegen der Streiks und Proteste Ladung aufzunehmen in den vergangenen vier Wochen  ein großes Kopfzerbrechen geworden. Libyens Premierminister Ali Zeidan hat gewarnt, dass das Land einige seiner Hauptabnehmer verlieren könnte, die sich nach Alternativen umgesehen haben, und der Ölminister Abdel Bari al-Arousi hat gesagt, dass die staatliche Ölgesellschaft NOC mit Prozessen rechnen müsste von den Käufern, weil sie nicht die Vertrags – Bedingungen einhält.“ (23. August)
 
Die politische, ökonomische und Sicherheits-Situation in Libyen verschlechtert sich ständig nach dem Pentagon-NATO konterrevolutionären Krieg für Regime-Wechsel im Jahr 2011, der zum Sturz und der brutalen Ermordung von Oberst Muammar Gaddafi führte. Rebellengruppen stehen immer noch außerhalb der Kontrolle der US-installierten Marionetten-Regierung, geführt von dem Allgemeinen Nationalkongress (GNC) und viele Leute in der östlichen sowie der südlichen Region des Landes wollen sich von der schwachen „Autorität“ der Politiker in der Hauptstadt Tripolis loslösen.

Nigerianische Erziehungs- und Gesundheitsarbeiter verlangen bessere Löhne

In dem bevölkerungsreichsten Land des Kontinents, der Bundesrepublik Nigeria, hat die Gewerkschaft der Universitätslehrer und Angestellten (ASUU) einen unbefristeten Streik eingeleitet. Sie verlangt Lohnerhöhungen und massive Investitionen in die Infrastruktur des höheren Erziehungssystems. Nigeria ist der größte Ölexporteur für die USA, aber seine ökonomischen Abkommen haben nicht zu höheren Löhnen und besserer Qualität der Erziehungs-Einrichtungen geführt.

In einem Artikel von Patrick Eholor im Nigerian Observer heißt es, dass: „Lasst mich hier auch Folgendes sagen, dass die Kinder unserer Führer nicht an unseren Universitäten studieren. Man findet sie in Harvard, Cambridge oder Stanford. Deshalb kümmern sich unsere Führer nicht darum, ob unsere Universitäten gute Qualitätserziehung liefern.“ (26. August )

Im Gesundheitssektor streiken mehrere Gewerkschaften – die Gewerkschaft des medizinischen und Gesundheits-Personals, die Nationale Union der Schwestern und Hebammen, die Vereinigung der Lehrkörper, der Unikliniken, Forschungsinstitute – in mehreren Gebieten Nigerias. Seit dem 21. August sind in Ilorin, Kaduna, Sokoto, Lagos und Lokoja die Gesundheitsdienste in den öffentlichen Krankenhäusern durch den unbefristeten Streik zum Stillstand gekommen. Alle fordern bessere Bedingungen für ihre Dienstleistungen (Nigerian Daily Trust, 23. August).

Südafrikanische Streiks breiten sich von der Autoindustrie auf Bau, Bergwerke und Fluglinien aus

Die Autoarbeiter der Nationalen Gewerkschaft der Metallarbeiter Südafrikas (NUMSA) stehen seit über einer Woche im Streik und verlangen von Toyota und Volkswagen eine 10-prozentige Lohnerhöhung. Ihrem Beispiel folgten die Angestellten der Goldbergwerke, des Baugewerbes, des Bauingenieurwesens und der Fluggesellschaften. Sie verlangen ebenfalls bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen.

Südafrika hat die größte Ökonomie und Industriearbeiterklasse auf dem afrikanischen Kontinent. Seit 2012 ist das Land Schauplatz von zahlreichen Streiks gewesen, die Schlüsselsektoren der nationalen und globalen Wirtschaft treffen.

2012 wurden Dutzende Arbeiter erschossen und viele verwundet bei Auseinandersetzungen im Bergbau und im landwirtschaftlichen Sektor. Der Rand, die nationale Währung, hat gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren, und die Bergwerkbosse drohen, die Platinanlagen wegen der Streiks und Unruhen zu schließen.

Alle diese Streiks in den verschiedenen Regionen des Kontinents sind die Widerspiegelung der kapitalistischen Krise in der Welt, die ihren Ursprung in den USA und West- Europa hat. Die Arbeiter inden imperialistischen Staaten sollten sich Informationen und Wege besorgen, um ihre Solidarität mit dem Proletariat in Afrika kundzutun.

Die Militanz der Gewerkschaften ist Ausdruck der Unfähigkeit des Profitsystems, einen anständigen Lebensstandard für die Mehrheit der Gesellschaft zu schaffen. Dieselben Widersprüche eskalieren in den westlichen Industriestaaten, wo den sinkenden Löhnen und der wachsenden Armut mit größerer Entschlossenheit begegnet werden muss, um die Arbeiter zu organisieren und ihre gerechten Forderungen durchzusetzen.

Abayomi Azikiwe, Herausgeber der Pan-African NewsWire ist einer der häufigen Beitragenden für The 4th Media.

Sonntag, 1. September 2013

WARUM AMERIKA NICHT OHNE KRIEG LEBEN KANN

Chidanand Rajghatta

29. August 2013

Am 50. Jahrestag von Martin Luther Kings 'I-have-a-Dream' Bürgerrechtsrede ist die USA bereit, einen weiteren Alptraum in 10 000 km Entfernung im Nahen Osten zu entfesseln. Washingtons Kriegsmaschine ist gerüstet für begrenzte Schläge gegen Syrien, weil Damaskus angeblich eine rote Linie überschritten hat durch Verwendung chemischer Waffen gegen seine eigene Bevölkerung. Es spielt keine Rolle, dass viele Regime weltweit Gräuel gegen ihr eigenes Volk mit anderen Mitteln verüben.

Warum wohl ein Präsident, der ins Amt kam auf Grund seiner anti-Kriegs-Haltung – insbesondere gegen den verlogenen Krieg gegen Irak – mit den Kriegshunden rennt, ist so etwas wie ein Mysterium. Aber das übrige Establishment in Washington kann es kaum erwarten, Raketen auf das syrische Regime regnen zu lassen, wobei es eine kurze Strafaktion verspricht im abgewetzten Glauben, dass Amerika nicht ohne Krieg leben kann.

Verteidigungsminister Chuck Hagel gehörte zu denen, die andeuteten, dass die USA „bereit zum Marsch“ sei in dem Augenblick, wo der Präsident das Zeichen gibt. „Wir haben alle Mittel bereit, um jede Option, die der Präsident wählt, zu übernehmen und zu erfüllen,“ sagte Hagel am Donnerstag.

DARF IN DEN USA DER PRÄSIDENT ODER DER KONGRESS KRIEG ERKLÄREN?

Einar Schlereth

1. September 2013

Kevin Zeese hat also Recht gehabt in seinem gestrigen Artikel: Obama hat es sich gründlich überlegt und hat, sichtlich geknickt, den Kongress gebeten, die Erlaubnis für den Angriff auf Syrien zu geben, wie BBC heute meldet. Er sagte auch: „Jede Operation wird begrenzt sein und jede Truppeninvasion ist ausgeschlossen.“ Nun, diesen Spruch kennt man ja – zuletzt von Libyen. Natürlich waren amerikanische Spezialeinheiten in Libyen und natürlich war die amerikanische Luftwaffe das Rückgrat bei den massiven Luftangriffen auf Libyen.

Aber was ist denn nun? Zeese, Biden und Lee sagen, dass der Verfassung zufolge der Präsident nicht das Recht hat, einseitig Krieg ohne Erlaubnis des Kongresses zu führen. Im BBC-Artikel steht hingegen: „Als Oberkommandierender hat Obama das verfassungsmäßige Recht, Angriffe zu starten ohne die Unterstützung des Kongresses – Senat und Abgeordnetenhaus.“ Was stimmt denn nun?