Samstag, 26. November 2016

Wikileaks hat die Jemen-Dokumente herausgegeben, die Washingtons blutige Rolle demaskieren (VIDEO Update)


Was Saudi-Arabien aus Jemen macht! Toleriert von der USA und ihren EU Politmarionetten!! from uncut-news.ch on Vimeo.

UPDATE: Vielen Dank an den ANONYM-LESER!




TeleSur
25. November 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Über 140 Tote und mehr als 500 Verletzte ...
Mehr als 10 000 Menschen – meist Zivilisten – sind getötet worden und mehr als 3 Millionen sind vertrieben worden. Wikileaks hat am Freitag ein weiteres Paket Dokumente veröffentlicht, diesmal mit detaillierten Beweisen, wie die USA die jemenitische Armee bewaffnete, trainierte und finanzierte, bevor dieser Krieg begann.

Die sogenannten „Jemen-Papiere“ scheinen zu zeigen, wie die jemenitische Regierung militärisches Material erhielt von den USA, einschließlich Flugzeuge, Fahrzeuge und Schiffe. [Damit sind sicher die Lieferungen an die von den USA eingesetzte HADI-Regierung gemeint, die von den Houthis gestürzt wurde. D. Ü.]

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange sagte, dass in dem wenig deokumentierten Konflikt „die Vereinigten Staaten die meisten Bomben lieferten und zutiefst in die Kriegführung selbst verwickelt sind“ (in einer Erklärung auf der Webseite der Organisation).

Die neueste Lieferung von 500 Dokumenten von Reports aus der US-Botschaft deckt die Zeit von Hillary Clinton und John Kerry als Außenminister von 2009 bis März 2015 ab, als der Konflikt ausbrach. Die Botschaft in der Hauptstadt Sana'a schloss schon einen Monat vorher.

Mit Unterstützung der USA hat die saudisch geführte Koalition die Bewegung der jemenitischen Houthis seit März 2015 bekämpft. Die Saudis wollen ihren alliierten Präsidenten Abed Rabbo Manour Hadi wieder einsetzen, der von den Houthis Ende 2014 ins Exil getrieben wurde. [Dies ist falsch. Hadi ging freiwillig, obwohl die Houthis noch Verhandlungen angeboten hatten. D. Ü.]

Wikileaks sagte, dass der Krieg in Jemen vor allem strategisch ist, weil das Land an der wichtigen „engsten Stelle“ – dem Eingang zum Roten Meer – für den Ölhandel in den Nahen Osten liegt.

„Saudiarabien will einen Hafen in Jemen kontrollieren, um eine mögliche Sperrung seiner Öllieferungen vom Iran durch die Straße von Hormuz oder seine andere Lieferungen durch das Rote Meer zu verhindern“, heißt es in einer Erklärung.

Die neuen Enthüllungen werfen auch neues Licht darauf, was viele Experten und Menschenrechts-Aktivisten seit langem sagen: dass die Koalition Kriegsverbrechen begeht, indem sie US-fabrizierte Waffen einsetzt. Internationale Warnungen erklärten, dass die US mit Sicherheit angeklagt würde, Kriegsverbrechen in dem Konflikt zu begehen, indem sie logistische und Geheimdienst-Hilfe für die Koalition liefert.

Seit 2009 hat Obama 42 verschiedene Waffen-Deals mit den Saudis geschlossen für insgesamt 115 Mrd. Dollar, laut einem Report von dem Zentrum für Internationale Politik im September. Die USA bestätigte auch, dass sie zuvor weißen Phosphor, eine Napalm ähnliche Chemikalie, an die Saudis geliefert habe.

In jüngster Zeit sind zunehmend jemenitische Zivilisten von den saudischen Bombenangriffen getroffen worden. Die UNO sagt, dass mehr als 10 000 Menschen, die meisten Zivilisten, getötet wurden und mehr als drei Millionen vertrieben wurden.

Die USA sagten vor einiger Zeit, sie würden ihre Hilfe für die Saudis „überprüfen“, nachdem bei einem saudischhen Luftschlag mehr als 140 Menschen getötet und über 500 verwundet wurden, die einer Beerdigung beiwohnten.

Trotz interner Warnung, dass die US-Waffen beinahe sicher benutzt würden, um Kriegsverbrechen an jemenitischen Bürgern zu begehen, hat die Obama Verwaltung seit 2015 Waffenlieferungen für 1.3 Mrd. $ an die Saudis abgesegnet. Am Mittwoch wurden 12 Jemeniten getötet, nachdem die Saudis sich weigerten, einen 2-tägigen Waffenstillstand zu verlängern, bei dem beide Seiten einander anklagten, ihn gebrochen zu haben.

Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. ohne Worte

    http://vimeo.com/139169405

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    1. Danke für das tolle Video. Ich versuche, es im Artikel zu 'embedden'.

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