Montag, 7. Januar 2013

Vatikan-Gesandter lobt den iranischen Plan für Syrien


IRNA
Bischof Gabriele Caccia, der Botschafter des Vatikan im Libanon begrüßte am Dienstag Irans Initiative, Frieden und Ruhe in Syrien wiederherzustellen, und betonte, dass die Bewaffnung militanter Gruppen in Syrien nicht mehr akzeptabel sei.
Bei einem Treffen mit Irans Botschafter im Libanon, Ghazanfar Roknabadi, gab Caccia seiner Zuversicht Ausdruck, dass Dialog und Diplomatie zusammen die einzige Option darstellen, um die syrische Krise zu einem Ende zu bringen.
Roknabadi seinerseits wiederholte Irans Standpunkte zu den jüngsten Ereignissen in der Region und Libanon und auch den 6-Punkte-Plan zur Lösung der Syrien-Krise.
Der Vatikan-Botschafter hob die bedeutende und konstruktive Rolle Irans in der Region hervor und unterstrich die Notwendigkeit für koordinierte Aktionen aller örtlichen, regionalen und internationalen Parteien, um das Problem zu lösen.
Er sagte, dass der Papst zur Förderung des Dialogs und des Friedens aufrufe und fügte hinzu, dass die internationale Gemeinschaft nicht die Verschiffung von Waffen und finanzieller Unterstützung der syrischen Oppositionsgruppe zustimme.
„Es ist das syrische Volk, das über sein Schicksal durch demokratische Mittel entscheiden muss,“ sagte er.
In Bezug auf die unerfreuliche Stellungnahme der Zionisten betonte er, dass alle Probleme in der Region mit der Palästina-Frage verknüpft seien.

Quelle - källa - source

NAMEN DER AUSLÄNDISCHEN KÄMPFER UND TERRORISTEN, DIE VON DER SYRISCHEN REGIERUNG GEFANGEN GENOMMEN WURDEN


Nun hat die UNO endlich eine Liste mit den Namen von ausländischen Verbrechern veröffentlicht. Jetzt kann jeder sehen, der überhaupt sehen will, wer von Anfang an gelogen hat - alle unsere westlichen Mainstreammedien - und wer von Anfang an die Wahrheit gesagt hat - die syrische Regierung. 
Und wohl gemerkt, dies ist nur eine der Listen, die der UNO inzwischen überreicht wurden. Und wieviele weitere Listen die syrische Regierung unterdess vorbereitet hat, das wissen wir noch nicht.


Vereinte Nationen A/67/540-S/2012/778
Vollversammlung der Vereinten Nationen
Sicherheitsrat


Distr.: General
23 October 2012
Original: Englisch


12-56496 (E) 021112 051112
*1256494*
General Assembly
Sixty-seventh session
Agenda item 105


Maßnahmen zur Beseitigung des internationalen Terrorismus


Das UN-Originaldokument kann hier eingesehen werden.


Identische Briefe vom 19. Oktober 2012 vom permanenten Vertreter der Syrischen Arabischen Republik an die Vereinten Nationen, adressiert an den Generalsekretär und den Präsidenten des Sicherheitsrates auf Anweisung meine Regierung,
Ich habe die Ehre, hiermit eine Liste mit den Namen und Nationalitäten von 108 ausländischen Individuen zu überreichen, die von den syrischen Behörden verhaftet wurden.Die Liste gibt die Gründe der Verhaftung jedes einzelnen Individuums an, die in Beziehung zu terroristischen Aktivitäten stehen, die in der Syrischen Arabischen Republik begangen wurden.

Sonntag, 6. Januar 2013

USA und Frankreich schicken Truppen in die Zentralafrikanische Republik

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Das ist schon phantastisch und doch auch selbstverständlich: dass Frankreichs Hofhund nach Herrchen ruft, wenn er von Hyänen verfolgt wird. Und natürlich denkt weder Obama noch Hollande an eine Intervention, sondern sie wollen nur ihre Bürger und ihre Interessen schützen und ein bisschen humanitär eingreifen, indem sie möglichst viele von den Schwarzen wegputzen. Dafür sind doch die rassistischen, faschistischen Spezialeinheiten genau geschaffen. Solange irgendein Afrikaner noch Vertrauen in seine "Volksvertreter" hat, wird dieses Spielchen ohne Ende weitergehen. Jagt sie alle zum Teufel.


Patrick O'Connor
31. Dezember 2012

Die USA und Frankreich schicken zusätzliche Truppen in die Zentralafrikanische Republik (ZAR), während die anti-Regierungsmilizen die Hauptstadt Bangui einkreisen. Die Intervention ist Teil eines sukzessiven Aufbaus von imperialistischen militärischer Operationen in ganz Afrika, da Washington und seine europäischen Alliierten daran arbeiten, ihre strategische Vorherrschaft des Kontinents und Kontrolle seiner Naturressourcen beizubehalten.

Die USA und Frankreich haben in der ZAR bereits militärische Operationen durchgeführt, bevor eine Rebellenoffensive drohte, die Regierung von Präsident François Bozize zu stürzen.

ZAR ist eins von mehreren zentralafrikanischen Ländern, wo wenigstens 100 US-Spezialsoldaten aktiv sind, angeblich zur Verfolgung der Kämpfer der Lord's Resistance Army. Präsident Obama hat am Samstag dem Kongress mitgeteilt, dass er „eine standby Macht“ von 50 Mann in die ZAR geschickt habe wegen „der sich verschlechternden Sicherheitslage“, was den Abzug des Botschaftspersonals und anderer amerikanischer Bürger aus Bangui erfordere.

Syrien: Wer sprengt Tankstellen?

Stefan Lindgren

Syrien: Wer sprengt Tankstellen?

1. Januar 2013

Laut Nachrichtenbüro Reuters in Beirut verneint Syriens Regierung, dass seine Armee die jüngsten Bombenanschläge auf  Tankstellen verursacht habe.  Am Freitag haben Terroristen eine Autobombe an einer überlaufenen Tankstelle in Damaskus gesprengt.

Eine zweite Explosion am Donnerstag Abend tötete 11 Personen und verletzte 40 an einer Tankstelle, wo die Menschen auch Schlange nach Bensin standen, nachdem es zur Mangelware wurde, seit die Terroristen bewusst die wichtige Infrastruktur zerstören.
 

"Terroristen ... zündeten eine Sprengladung an der Qassioun Tankstelle in der Nähe des Krankenhauses in Barzeh, Damaskus, und töteten mehrere Zivilisten," teilte die staatliche Nachrichtenagentur SANA mit.

Syrien hat den Bruder von al-Zawahiri gefangen genommen

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Redaktion


The Independent enthüllte am Samstag, dass der Bruder des Al-Qaida-Chefs von der Armee gefangen genommen wurde. Demzufolge wurde Mohamed al-Zawahiri in Daraa im Südwesten des Landes ergriffen, wo er sich mit Rebellen traf.
In einem Versuch, die Rolle von al-Zawahiri zu schmälern, behaupteten die Rebellen, dass „Mohamed in einer humanitären Mission unterwegs war und nicht an Gewalt-Akten beteiligt war.“ Sie behaupteten auch, dass er einen lokalen Waffenstillstand vorgeschlagen habe, damit die Hilfe durchkommen könne.
Dies wird jedoch die wiederholte Erklärung der Regierung bestätigen, dass die sogenannte Revolution von den „Terroristen“ übernommen worden ist. Gleichzeitig hat Ayman al-Zawahiri, der die Führung von Al-Qaida übernommen hat, nachdem Osama bin Laden getötet wurde, erklärt, dass es die Pflicht „der Moslems sei, am Kampf in Syrien teilzunehmen“.

Samstag, 5. Januar 2013

Das jüdische Exil bezweifelt: Khazarischer und nicht semitischer Ursprung

Nach Shlomo Sand, James Petras, Gilad Atzmon u. a. tritt ein neuer Experte auf, der beweist, dass die europäischen Juden, die hier und in dem Gebilde 'Israel' leben, mit Juden absolut nichts zu tun haben. Alle die schönen Märchen der Zionisten werden wir Burgen von Kindern im Sand von den Wellen hinweggewischt. Aber im Erzählen von Märchen sind sie ja groß - da werden sie bald ein Neues auftischen.
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Hily Musa
4. Januar 2013


Die Juden kommen von hier aus Khazarien und ...

nicht aus Palästina.

Ein israelischer Experte brachte die Wissenschaft der Genetik wieder auf den Tisch, indem er die zentrale Frage nach dem Ursprung der Juden erneut auf seine Betonung legte, dass das khazarische Element in der DNA der europäischen Juden am offensichtlichsten ist, was bedeutet, dass ihr Ursprung khazarisch und nicht semitisch ist.

Einverständnis für Angriff auf Syrien herstellen: Lügen, verdammte Lügen und UN-Statistiken


Moon of Alabama
3. Januar 2013


Wenigstens 60 000 Menschen sind in Syriens Konflikt gestorben, sagt Navi Pillay, UN-Kommissarin für Menschenrechte. Woher weiß Navi Pillay dies? Die UNO ist nicht in Syrien anwesen.
Sie zitierte am Mittwoch eine umfassende, von der UNO in Auftrag gegebene Studie.
Die neu Studie von Benetech, eine nicht-kommerzielle Technologie-Firma, zeigte, dass die Anzahl der Toten von 1000 monatlich im Sommer 2011 auf mehr als 5000 im Monat seit Juli 2012 angestiegen ist.
Benetech: „Unter Benutzung wissenschaftlicher Methoden aus der Demographie, Epidemiologie und mathematischer Statistik haben wir Information in Wissen über die Vergangenheit und stattfindende Menschenrechts-Verletzungen umgewandelt.“
Aber das erklärt nicht, woher die Information kommt, die von Benetech „verwandelt“ wird. Ich will noch ihre „Quellen“ kennenlernen.
Die Geldgeber von Benetech sind laut deren Webseite die National Endowment for Democracy, die Soros Open Society und das US-Außenministerium. Sind das also die Institutionen, die Informationen an Benetech zum „Verwandeln“ liefern?
Ist die UNO wahrhaft gut beraten, von der US-Regierung bezahlte Unternehmen zu benutzen, um die umstrittenen Zahlen der Opfer herauszufinden, wenn die USA eine Seite in dem Konflikt unterstützt?


UPDATE: Hier ist der komplette Benetech-Bericht zu finden. Wie erwartet, basiert die Analyse der Informationen, die zumindest für das ganze Jahr 2012, ausschließlich auf Angaben syrischer Oppositionsgruppen. Der Prozess der Analyse, der darin enthalten ist, kann als Schrott hinein, Schrott aufgemischt und Schrott heraus dargestellt werden. Es ist reine Oppositionspropaganda, die durch eine US-finanziertes Unternehmen geschleust wurde, um von einer parteiischen UN-Kommissarin präsentiert zu werden.

Quelle - källa - source

IHRC: Die sogenannte Freie Syrische Armee ist eine Gruppe von Terroristen


Donnerstag, den 3. Januar 2013

Die International Human Rights Commission (IHRC) sagt, die sogenannte Freie Syrische Armee sei nur eine Gruppe von Terroristen, und sie hob hervor, dass die Türkei, Katar und Saudiarabien die Terroristen in Syrien mit Geld und Waffen versorgen.

In einem Interview mit dem Syrischen Arab TV am Mittwoch sagte der IHRC Boss Muhammad Amin Khan, dass die IHRC den Terrorismus in der ganzen Welt ohne Unterschied verurteile. Er fügte hinzu, dass Medienberichte aus westlichen Ländern und gewissen Golfländern über die Entwicklungen in Syrien „unwahr“ seien.

Syrien ist das Opfer desselben Terrorismus geworden, der Pakistan und andere Länder zum Ziel hat, weil Al Qaida, die gegen die US-Besatzung in Afghanistan kämpfte, jetzt in Syrien ist.

Der IHRC-Boss verurteile Katar und die Türkei, weil sie eine Politik verfolgten, die auf der Finanzierung von Terroristen und der Destabilisierung moslemischer Länder ziele.

Er forderte alle Seiten in Syrien auf, an einem Diaolog teilzunehmen, um eine friedliche Lösung zu finden für die Krise im Lande und die Oppositionsgruppen auf, ihre Politik, den Terrorismus zu unterstützen, zu ändern und aufzuhören, bloße Instrumente in den Händen anderer Länder zu sein.

Amin Khan erklärte, dass die IHRC Gastgeber für eine internationale Konferenz im Februar im Libanon sein würde und sagte, dass dazu mehrere Staatschefs und internationale Organisationen eingeladen würden.

Der syrische Premierminister Wael Nader al-Halqi sagte am 31. Dezember, dass Damaskus jede Initiative zur Beilegung der Unruhen in Syrien durch Diskussionen begrüße.

„Die Regierung arbeitet daran, ein nationales Versöhnungs-Projekt zu fördern und werde auf jede regionale oder internationale Initiative antworten, die die gegenwärtige Krise durch Dialog und friedliche Mittel lösen könne und ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens verhindere“, sagte Halqi.

Viele Menschen, einschließlich eine große Zahl Sicherheitskräfte sind seit März 2011 in Syrien ums Leben gekommen. Die syrische Regierung sagt, dass das Chaos vom Ausland aus dirigiert werde und es Berichte gäbe, dass eine sehr große Zahl der Kämpfer Ausländer seien.
SF/HJL/IS

Quelle - källa - source

Freitag, 4. Januar 2013

Syrisches Tagebuch: Rückblick auf 7 Monate Berichterstattung (Video)




Die Freunde von 'chartophylakeion tou polemou' haben diesen russischen Film über die Arbeit der russischen Journalistin Anastasia Popowa in mühsamer Arbeit in das Deutsche übertragen, und zwar direkt vom Film (der russische Sender hatte keine Textfassung), was außerordentlich schwierig und zeitraubend ist. Dafür gebührt ihnen ein großes Dankeschön. Es ist ein Film, wie er weder in den deutschen noch den westlichen Medien gezeigt worden ist - nicht EIN EINZIGES MAL. Dort wurde nur bis zum Erbrechen die Seite der 'Freien Syrischen Armee' (FSA) und angeblicher Freiheitskämpfer gezeigt. Aber was da gezeigt wurde, ist überwiegend Lüge und Verfälschung. Hier wird bewusst als Gegengewicht die Seite des Volkes, der Regierung und der syrischen Armee gezeigt und das, was die sogenannten Freiheitskämpfer anrichten: Mord, Folter, Vergewaltigung und sinnlose, aber bewusste Zerstörung unter Begleitung des primitiven 'Allahu Akbar'-Gebrülles. Das sind Verbrecher der allerübelsten und primitivsten Sorte. Wer möchte sich von denen befreien lassen? Dieser Film sollte weit verbreitet werden und bei jeder sich bietenden Möglichkeit - Vorträge, Diskussionsabende, Internet. Der Wunsch des syrischen Volkes nach dem Ende des Gemetzels muss in Erfüllung gehen.

 

Samstag, 29. Dezember 2012

Syrisches Tagebuch: Rückblick auf 7 Monate Berichterstattung

Amir Abu Dschafar
Der russische Sender Rossija-24 veröffentlichte vor 3 Tagen einen Rückblick auf die 7 Monate Berichterstattung, in denen das Team von Anastasia Popowa vor Ort in Syrien war. Diese Zeit geht auch an hartgesottenen Journalisten nicht spurlos vorüber; sie haben vor Ort viele Freunde gefunden und durch den Terror auch einen Teil von ihnen wieder verloren. Der Film ist denn auch insgesamt den Opfern des Terrors in Syrien sowie speziell Amir Abu Dschafar gewidmet. Der tauchte erstmals in einem Videobericht aus Homs auf und wurde später von FSA-Banden entführt und bestialisch ermordet.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Ahmadinedschad verurteilt Druck zur Durchsetzung islamischen Verhaltens

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Ahmadinedschad erinnert sich wohl an die Frühzeit des islamischen Imperiums. Die Eroberer Spaniens etwa waren nicht im geringsten daran interessiert, Proselyten zu gewinnen. Die Christen traten freiwillig zum Islam über, weil sie von ihren allerchristlichen Herrschern bis aufs Blut gepeinigt und ausgebeutet worden waren. Missionierung ist im Islam eine späte Errungenschaft, die hauptsächlich auf das christliche Vorbild zurückgeht. Dem Iran würde es gut anstehen, ein Beispiel an Großzügigkeit und Toleranz zu bieten.
Iranische Mädchen lernen vor einem Schulkomplex in Teheran

AFP
31. Dezember 2012

Irans Präsident Mahmoud Ahmadinedschad hat sich gegen die Anwendung von Druck gewandt, um den Menschen islamische Werte aufzuzwingen, insbesondere auf  Studenten, berichteten die Medien.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Vergewaltigung und Neokolonialismus – jenseits der Travestie von Damini

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Diesen langen Artikel habe ich heute zu Anfang des neuen Jahres übersetzt zum Gedenken an alle früheren und gegenwärtigen Opfer von Vergewaltigung. Aber vor allem deswegen, damit gegen dieses Unmenschen-Verhalten endlich radikal und effektiv vorgegangen wird.
Julian Vigo
1. Januar 2013


„Heute glaube ich an die Möglichkeit der Liebe; deshalb bemühe ich mich, ihren Unvollkommenheiten und ihren Perversionen nachzuspüren.“
Frantz Fanon „Schwarze Haut, weiße Masken“
Damini

Im Vereinigten Königreich werden jährlich 400 000 Frauen sexuell belästigt und 80 000 vergewaltigt (2010/2011). Diese Statistik umfasst nicht die Vergewaltigungsopfer, die männlich sind, oder wo die Aggerssoren sowohl männlich als auch weiblich sind. Die Bevölkerung Englands ist 20 Mal geringer als die Indiens. Doch lebt man in England und liest seine Medien, könnte man leicht glauben, dass die Vergewaltigung nur in Indien existiert, und dass es Unrecht gegen Frauen nur auf dem Subkontinent und anderen „Entwicklungsländern“ gibt.

Dienstag, 1. Januar 2013

Eritrea – Der letzte Askari ist gestorben

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Dieser schöne Nachruf erinnert mich an den guten alten Boniface, einen Askari aus Tansania, den wir weit im Süden des Landes, in Lindi an der Grenze zu Mosambik trafen. Er wurde 1915 in Ndanda, einer großen deutschen Benediktinermission südwestlich von Lindi geboren. Von den Engländern Ende der 30-er Jahre eingezogen, in Kenya ausgebildet und ebenfalls nach Libyen geschickt, wo er bei Tobruk kämpfte. Die Deutschen verloren, wollten das Kriegsglück wenden und schickten Fallschirmjäger, von denen die Engländer mitsamt Boniface bei Bengasi eingekesselt wurden und sich ergeben mussten. Die SS-Leute hatten schon den Finger am Abzug, um alle Gefangenen zu liquidieren, als Rommel dazwischentrat und ihnen das Leben rettete. Sie wurden erst nach Frankreich geschickt, später mussten sie zu Fuß bis Deuschland laufen und Boniface landete bei Hannover, dem großen Eisenbahnknotenpunkt, der ja ständig bombardiert und von Gefangenen ständig repariert werden musste. 
Dies ist nur die Kurzfassung seiner sehr langen Geschichte. Boniface konnte noch recht gut Deutsch sprechen, daneben Englisch, Kisuaheli, Arabisch und ein paar andere afrikanische Sprachen, u. a. Kihehe, weil seine Frau eine Mhehe war. Er wusste viele, darunter sehr schlimme Geschichten aus der Kolonialzeit zu erzählen. Wir hielten noch lange Briefkontakt, bis er dann 1991 gestorben ist. 
Die Geschichte der Millionen Afrikaner, Inder, Südostasiaten, die in den Kriegen der Weißen verheizt wurden, ist bis jetzt nicht geschrieben wurden. Sie kämpften immer sehr tapfer, erstens aus Wut auf die Weißen, denen sie es endlich einmal zeigen konnten, zum anderen, weil sie wussten, was sie erwartete, wenn sie in die Gefangenschaft gerieten. Dann machten die Faschisten meist kurzen Prozess mit ihnen. Und da gibt es Leute, die den Krieg heroisieren. Aber alle Kriege, wenn es keine wirklichen Verteidigungs- oder Befreiungskriege waren, sind immer nichts als Blut, Tränen, Verbrechen und Schande gewesen. Und darüber sollte nicht der Mantel des Schweigens gebreitet werden.

Syrische Armee kontrolliert alle größeren Städte

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Hier ist ein Artikel von Patrick Cockburn, ein Sympathisant der Rebellen, der aber nicht völlig die Augen vor der Wirklichkeit verschließt, dem nichtsdestoweniger der volle Durchblick fehlt. Insgeheim wünscht er den Rebellen noch "eine kräftige Transfusion aus Geld und Waffen", wovon sie schon mehr als genug erhalten haben. Außerdem hält er an der Mär fest, dass es sich um einen reinen Bürgerkrieg handelt - also Syrer gegen Syrer - und nicht um eine regelrechte ausländische Invasion durch westliche Stellvertreter in Gestalt von moslemischen Fundamentalisten aus der ganzen Welt. Dschihadisten erwähnt er ganz am Ende in einem undurchsichtigen Nebensatz: "wie im Irak ist Syrien zu einem Magneten für Dschihadisten geworden". Er vergisst nur zu sagen, dass der Magnet aus den Dollars der Amis und Saudis und Kataris bestand. Er vergisst auch zu sagen, dass sowohl in Saddam Husseins als auch in Assads Regierung außer Alawiten auch Sunniten, Christen, Drusen, Kurden saßen und sitzen. 
Und natürlich vergisst er auch zu sagen, welch verhängnisvolle Rolle - praktisch eine Kriegserklärung - die von den USA auferlegten Sanktionen  spielen, die allein die Bevölkerung treffen, die man doch verbal so ins Herz geschlossen hat. Auch die englischen, französischen, amerikanisch/israelischen und türkischen Spezialagenten nennt Cockburn natürlich nicht. Obwohl Syriens Regierung schon mehrfach welche gefangen genommen und sogar im Fernsehen präsentiert hat. Das muss man doch nebenan in Beirut als "renommierter" Journalist einfach mitbekommen haben oder? Aber er schweigt, wie die große Mehrheit seiner Kollegen. Und dann: "die Krise hat die USA gegen den Iran gestellt'. Da stehen einem doch die Haare zu Berge. Und das, obwohl der Iran seit einem halben Jahrhundert und länger vom Westen geplündert und schikaniert wird!
Der ehrenwerte Herr Cockburn könnte sich doch mal fragen, was geschehen wäre, wenn die Hunderttausende von Jugendlichen, die vor nicht  zu langer Zeit wütend in London demonstriert haben, von einer wohlbekannten Macht mit Handfeuerwaffen, Granaten, Panzern, Stingers etc ausgerüstet worden wären.  Und wenn sie zudem von einigen zehntausend bis an die Zähne bewaffneten Gangstern verstärkt worden wären. Aber vielleicht reicht Cockburns Vorstellungsvermögen dafür nicht aus.