Freitag, 18. August 2017

China wird einen US-Erstschlag gegen Nordkorea verhüten


RT News
12. August 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Trump bereitet Erstschlag gegen Nordkoera vor!
China wird verhüten, dass die USA und Südkorea Schläge gegen Nordkorea führen werden und versuchen, die dortige Führung zu stürzen, aber es wird neutral bleiben, wenn Pjöngjang zuerst Raketen gegen amerikanische Ziele abschießt, schrieb die staatliche Global Times.

Die Warnung in einem Leitartikel am Donnerstag erschien, da sowohl die USA und Nordkorea fortfahren, aufreizende Bemerkungen auszutauschen, was das Risiko einer Über-Reaktion oder Fehleinschätzung in der Krise erhöht.
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Der weithin zitierte Artikel im offiziellen Parteiorgan People‘s Daily bemerkte auch, dass die neuesten Entwicklungen von Beijing mit großer Frustration und tiefer Sorge gesehen werden.

„Wenn ein Krieg wirklich ausbricht, kann die USA kaum strategische Vorteile gewinnen und Nordkorea wird unfassbare Risiken eingehen,“ schrieb das Blatt weiter. „Nordkorea beabsichtigt, die USA zu zwingen zu verhandeln, während die USA Nordkorea in Schach halten wollen.“

Beijing war nicht in der Lage, „Washington oder Pjöngjang zu überreden, rechtzeitig einzulenken,“ schrieb die Global Times und fügte hinzu, dass man in erster Linie Frieden und Stabilität wünsche. Alle an der Krise beteiligten Seiten sollten verstehen, dass „wenn ihre Aktionen Chinas Interessen gefährden, China entschlossen antworten wird.“

Nordkorea ist Chinas langjähriger wirtschaftlicher Partner und ideologischer Alliierter und China wünscht, dass alle Seiten „mit Vorsicht sprechen und handeln sollten“ und eher Vertrauen aufbauen sollten als „Zeichen der Stärke zu setzen“, wie das Außenministerium Chinas von Reuters zitiert wird.“
Zuvor in der Woche hatte US-Präsident Trump noch mehr Öl in die Nordkoreanische Krise geschüttet und gesagt, dass seine vorige Drohung, „Feuer und Wut zu entfachen, wie es die Welt noch nie gesehen hat“ vielleicht nicht „hart genug“ war.

Trump sprach auf seinem Golfplatz in Bedminster New Jersey, dass Nordkorea „sich besser am Riemen reißen sollte, sonst werden sie Ärger bekommen, wie wenige Länder der Welt ihn je hatten“. Die offene Drohung von Washington kam, nachdem Pjöngjang Trumps „Feuer und Wut“ als einen „Haufen Nonsense“ lächerlich machte.

Pjöngjang kündigte auch an, dass ein genauer Plan, Raketen auf die US-Basis Guam im Pazifik abzuschießen bald fertig ist. Das US-Militär signalisierte, es könnte strategische B-1 Bomber losschicken, um Nordkoreas Raketen-Basen, Untergrund-Anlagen und andere Installationen anzugreifen.

Solch ein „rücksichtsloses Spiel“ kann schlimme Konsequenzen mit sich bringen, schrieb die Global Times.

„Weder Washington noch Pjöngjang will wirklich Krieg, aber ein Krieg könnte trotzdem ausbrechen, da sie keine Erfahrung haben, so ein extremes Spiel unter Kontrolle zu bekommen.“

Der Einsatz ist sehr hoch, da beide Seiten für den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein scheinen, laut bekannten russischen Beobachtern. Pavel Zolotarew, ein pensionierter russischen Generalmajor, sagte zu RT, dass die Entscheidungs-Macher in Washington über „die rationale Logik (hinausschießen) und … wir dadurch Konsequenzen bekomen, die wir kaum vorhersehen können.“


Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. Die USA sitzen in der Zwickmühle !
    Die weltweiten Machtverhältnisse haben sich in den letzten 30 Jahren, fast unmerklich verändert.
    Die US-Wirtschaft liegt am Boden. Der "Glaube" an den Dollar ist stark gestört. Die angezettelten Kleinkriege spülen einfach zu wenig in die Kasse. Eine Tür nach der anderen wird zugeschlagen.
    Bei der Analyse sollte man bedenken, dass ein angeschossenes Raubtier unlogisch und unkontrolliert um sich schlagen wird.
    Die Situation in Lybien wurde vom Ami völlig falsch eingeschätzt. Er hat nicht damit gerechnet, dass der Russe seinen einzigen Mittelmeerstützpunkt nicht aufgeben wird. (Der Ami hat im Mittelmeer mindestens 20 Stützpunkte). Damit ist Einfallsschneise Richtung Iran immer noch nicht frei und der Überfall auf den Iran auf Eis gelegt. Eine sichere Versorgung seiner Streitkräfte durch die Straße von Hormuz würde im Desaster enden. Das haben sogar die Naivlinge in Washington inzwischen erkannt.
    Die zweite Möglichkeit eines größeren Krieges wäre Nordkorea. Da hat der Chinese inzwischen seinen Widerstand deutlich artikuliert. In einem Krieg mit China werden fast alle Natoverbündeten nicht mitmachen, bis auf England, die ja immer dabei sind wenn es etwas zum "Draufhauen" gibt.
    Was sich seit dem WK2 besonders geändert hat ist folgendes : Während jeder größere Krieg enorme Investitionen erforderlich macht, was ja noch machbar wäre, ist heute eine Kolonialisierung des unterlegenen Gegners nicht mehr so leicht möglich um die Investitutionen mit Riesengewinnen wieder reinzubekommen. Das ist überhaupt der wichtigste Punkt.
    Christoh Hörstel nennt das den "Return of investment". Hörstel ist der Einzige der diesn Punkt bereits vor Jahren angesprochen hat.
    Bei Lybien und dem Irak funktionierte das noch. Denn das Öl bekommt der Ami dort fast zum Nulltarif. Mit Syrien, dem Iran und Nordkorea (hier seltene Erden) wird das nicht funktionieren. Da wird sich der Russe und Chinese einmischen.
    Der jeweilige US-Präsident ist nur Befehlsempfänger und wird auf diese Entwicklung keinen Einfluss haben, das arrangieren ganz andere Leute im Hintergrund.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

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  2. Korrektur :
    Die Situation in Lybien..... müsste Syrien heißen.
    MfG. grillbert aus Hamburg.

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